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26.07.2005 – 11:00

Statistisches Bundesamt

Zahl der Woche - Weniger Ausbildungsanfänger mit Hauptschulabschluss

    Wiesbaden (ots)

Der Anteil der Ausbildungsanfänger mit Hauptschulabschluss geht insgesamt zurück, aber nicht in allen Berufen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, hatte von den rund 572 000 Ausbildungsanfängern des Jahres 2004 rund ein Drittel den Hauptschulabschluss, knapp die Hälfte hatte Realschulabschluss und nahezu jeder sechste die Hochschul- oder Fachhochschulreife.

    Verglichen mit 1994, einem Jahr in dem das Angebot an Ausbildungsplätzen noch größer war als die Nachfrage, ist der Anteil der Ausbildungsanfänger mit Hauptschulabschluss insgesamt von 37% auf 33% zurückgegangen. Das war aber nicht bei allen Berufen so. Im Handwerk und in der Landwirtschaft war der Anteil von Ausbildungsanfängern mit Hauptschulabschluss im Jahr 2004 sogar etwas höher als 1994. Anders dagegen im Ausbildungsbereich „Industrie und Handel“, zu dem auch Banken, Versicherungen, Gast- und Verkehrsgewerbe gehören: Hier sank der Anteil der Ausbildungsanfänger mit Hauptschulabschluss seit 1994 von 28% auf 25%. In den Freien Berufen ging der Anteil von 24% auf 17% zurück.

    Die unterschiedliche Entwicklung spiegeln zwei beliebte Ausbildungsberufe wider: Von den Ausbildungsanfängern im Beruf Arzthelfer/in hatten im Jahr 1994 34% den Hauptschulabschluss, 2004 waren es 21%. In der gleichen Zeit stieg der Anteil der Ausbildungsanfänger mit Hauptschulabschluss im Beruf Maler/in und Lackierer/in von 59% auf 69%.

Weitere Auskünfte gibt: Marianne Renz, Telefon: (0611) 75-4141, E-Mail: berufsbildungsstatistik@destatis.de

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