Das könnte Sie auch interessieren:

Hackerbay schließt Büros in Silicon Valley und Singapur - Deutsche Weltkonzerne erfordern volle Aufmerksamkeit

Berlin (ots) - Das Berliner Vorzeige-Startup Hackerbay schließt seine Standorte in Palo Alto und Singapur mit ...

Postbank Wohnatlas 2019 - Trendwende am Immobilienmarkt nicht in Sicht / Preise schneller gestiegen als im Vorjahr / Preisauftrieb erfasst ländlichen Raum

Bonn (ots) - Die Nachfrage nach Wohneigentum in Deutschland ist ungebrochen, die Märkte sind besonders in den ...

Schlagerbarde macht den "Bachelor" platt! Lucas Cordalis gewinnt gegen Paul Janke / "Schlag den Star" überzeugt mit 14,4 Prozent Marktanteil

Unterföhring (ots) - Spannend bis zum Schluss: Lucas Cordalis und Paul Janke liefern sich bei "Schlag den ...

26.03.2013 – 08:00

Statistisches Bundesamt

9 % weniger Studienanfänger in Ingenieurwissenschaften 2012

Wiesbaden (ots)

Im Studienjahr 2012 (Sommersemester 2012 und Wintersemester 2012/13) immatrikulierten sich fast 106 300 Studienanfängerinnen und Studienanfänger für ein Studium der Ingenieurwissenschaften - das waren 8,8 % weniger als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, ging die Zahl der männlichen Erstimmatrikulierten in den Ingenieurwissenschaften um 11,8 % zurück, während die Zahl der Studienanfängerinnen um 2,7 % stieg. Ursache für die gegensätzliche Entwicklung war die Aussetzung der Wehrpflicht im Jahr 2011, die damals zu einem deutlichen Anstieg der männlichen Erstimmatrikulierten geführt hatte. In Fächergruppen wie den Ingenieurwissenschaften, in denen Männer besonders stark vertreten sind, hat dies deutliche Auswirkungen auf die Entwicklung der Studienanfängerzahlen.

In der Fächergruppe Mathematik, Naturwissenschaften sank 2012 die Zahl der Erstimmatrikulierten im Vergleich zum Vorjahr um 7,2 % auf 84 600 Anfängerinnen und Anfänger. Auch in der Fächergruppe Sprach- und Kulturwissenschaften ging die Zahl der Erstimmatrikulierten zurück, und zwar um 5,1 % auf 82 600 Personen. Für ein Studium in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften entschieden sich 163 500 Studierende (- 2,9 %). Lediglich im Bereich Humanmedizin, Gesundheitswissenschaften gab es mit + 7,9 % auf 24 100 Studienanfänger/-innen einen Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr.

Insgesamt nahmen 2012 rund 493 500 junge Menschen erstmals ein Studium auf. Im Vergleich zum Vorjahr sank damit die Zahl der Erstimmatrikulierten 2012 um rund 4,9 %. Sie erreichte aber nach dem Rekordwert des Vorjahres (518 700) den zweithöchsten Stand, der jemals erzielt wurde. Im Vergleich zu 2011 stieg die Zahl der Studienanfängerinnen 2012 um 0,8 % auf 243 800. Die Zahl der männlichen Erstimmatrikulierten hingegen ging um 9,9 % auf 249 600 zurück.

Detaillierte Ergebnisse bietet die Fachserie 11, Reihe 4.1 "Studierende an Hochschulen - Vorbericht", die unter www.destatis.de > Publikationen > Thematische Veröffentlichungen > Bildung, Forschung, Kultur abrufbar ist.

Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) mit Tabelle sowie weiteren Zusatzinformationen und -funktionen, ist im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

Weitere Auskünfte gibt:

Miriam Wolters, Telefon: (0611) 75-4140, www.destatis.de/kontakt

Pressekontakt:

Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Pressestelle
E-Mail: presse@destatis.de

Original-Content von: Statistisches Bundesamt, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Statistisches Bundesamt
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung