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18.12.2007 – 08:00

Statistisches Bundesamt

Die meisten Haushaltsabfälle werden getrennt gesammelt

    Wiesbaden (ots)

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden in Deutschland im Jahr 2006 insgesamt 37,3 Millionen Tonnen Abfälle bei den Haushalten eingesammelt. Der größte Teil (55%) davon waren mit insgesamt 20,5 Millionen Tonnen die getrennt erfassten organischen Abfälle und die getrennt gesammelten Wertstoffe. Der Anteil des Haus– und Sperrmülls am gesamten Abfallaufkommen betrug mit 16,7 Millionen Tonnen 45%.

    Während die getrennt erfassten organischen Abfälle und die getrennt gesammelten Wertstoffe im Vergleich zum Vorjahr stiegen (2005 waren es 20 Millionen Tonnen), ging die Menge des Haus– und Sperrmülls gegenüber dem Vorjahr (16,8 Millionen Tonnen) leicht zurück. Im Einzelnen stiegen die getrennt gesammelten Wertstoffe auf 12 Millionen Tonnen (2005 11,7 Millionen Tonnen) leicht an, auch die Bioabfälle haben sich von 8,3 Millionen Tonnen im Jahr 2005 auf 8,4 Millionen Tonnen im Jahr 2006 etwas erhöht.

    Das Gesamtaufkommen aller Haushaltsabfälle von 37,3 Millionen Tonnen entspricht rein rechnerisch 454 Kilogramm je Einwohner. Das bedeutet ein Plus von sechs Kilogramm je Einwohner gegenüber 2005. Darunter entfielen auf den Haus– und Sperrmüll 203 Kilogramm je Einwohner, gefolgt von den Wertstoffen mit 146 Kilogramm je Einwohner und den Bioabfällen mit 103 Kilogramm je Einwohner. Unberücksichtigt blieben bei diesem Vergleich wegen organisatorischer Veränderungen die Elektroaltgeräte.

    Die durchschnittliche Verwertungsquote aller Haushaltsabfälle lag auch im Jahr 2006 bei 58%. Die getrennt erfassten Bioabfälle (zu 99%) und die getrennt gesammelten Wertstoffe (zu 96%) werden dabei nahezu vollständig verwertet. Die Beseitigungsquote des Rest– und Sperrmülls ist leicht rückläufig, bewegt sich aber noch auf hohem Niveau. Sie beträgt für Abfälle aus der Restmülltonne 94% (im Jahr 2005 96%) und für Sperrmüll 65% (Vorjahr 68%).

Weitere Auskünfte gibt: Zweigstelle Bonn, Brigitte Martinet, Telefon: (01888) 644–8698, E–Mail: umwelt@destatis.de

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