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Statistisches Bundesamt

ACHTUNG SENDESPERRFRIST: Weitergabe und Freigabe erst ab Freitag, 24.08.2007, 08:00 Uhr
Importpreise Juli 2007: + 0,4% gegenüber Juli 2006

Wiesbaden (ots)

ACHTUNG SENDESPERRFRIST: Weitergabe und Freigabe erst ab , 24.08.2007, 08:00 Uhr
WIESBADEN – Der Index der Einfuhrpreise lag nach
Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im Juli 2007 um 0,4% über
dem Vorjahresstand. Im Juni und im Mai 2007 hatte die
Jahresveränderungsrate + 1,3% beziehungsweise + 0,6% betragen. Der
Rückgang der Jahresteuerungsrate beruht teilweise auf einem
Basiseffekt: Im vergangenen Jahr stiegen die Preise im Juli gegenüber
Juni um 1,2%, während im gleichen Zeitraum dieses Jahres
Preiserhöhungen von nur 0,3% zu beobachten waren. Dadurch sinkt
rechnerisch die aktuelle Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahr.
Besonders hoch war im Juli 2007 – wie schon in den Vormonaten –
die Jahresteuerungsrate für die Einfuhr von Roheisen, Stahl und
Ferrolegierungen (+ 16,2%). Nicht-Eisen-Metallerze wurden im
Vorjahresvergleich um 5,0% teurer, die Preise für Nicht-Eisen-
Metalle und deren Halbzeug lagen um 4,6% höher als im Vorjahr. Dabei
verteuerte sich vor allem Nickel in Rohform (+ 35,7%), das
hauptsächlich für die Herstellung von rostfreiem Stahl verwendet
wird, sowie von Blei, Zink und Zinn in Rohform (+ 23,2%).
Im Nahrungsmittelsektor waren im Juli 2007 gegenüber Juli 2006
Preissteigerungen insbesondere bei der Einfuhr von Getreide
(+ 38,8%), Milch und Milcherzeugnissen (+ 10,4%), Rohkakao (+ 9,7%)
und Rohkaffee (+ 5,9%) zu beobachten, während Fleischimporte im
Vergleich zum Vorjahr 9,4% weniger kosteten.
Billiger als vor einem Jahr waren unter anderem auch
Datenverarbeitungsgeräte und -einrichtungen (– 29,7%) sowie
elektronische Bauelemente (– 15,8%).
Auch bei den Energieträgern gab es gegenüber Juli 2006 einen
Preisrückgang (– 2,9%). Während Steinkohleimporte im
Vorjahresvergleich um 2,6% teurer wurden und die Rohölimportpreise um
0,5% gegenüber Juli 2006 stiegen, sorgten besonders die
Preissenkungen bei Erdgas (– 14,3%) und Mineralölerzeugnissen (–
 5,0%) für die weiterhin negative Jahresveränderungsrate bei Energie
insgesamt. Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse
lag im Juli 2007 um 0,6% höher als vor einem Jahr.
Gegenüber Juni 2007 wurde Energie im Juli 2007 mit einer
Steigerungsrate von 3,0% zum sechsten Mal in Folge teurer, was zu
einem Preisanstieg seit Januar 2007 um 20,3% führte. Die Preise für
rohes Erdöl stiegen im Juli 2007 um 6,4% und waren damit 36,1% teurer
als noch im Januar 2007. Auch beim Import von Mineralölerzeugnissen
war ein Preisanstieg gegenüber Juni 2007 zu verzeichnen (+ 1,1%).
Dagegen verbilligten sich Steinkohleimporte um 0,7%, nachdem die
Preise im Juni 2007 vorübergehend gestiegen waren (+ 3,0%, Mai 2007:
– 0,4%, April 2007: – 1,2%). Die Preise für Erdgas fielen im
Vormonatsvergleich ebenfalls (– 0,5%). Damit setzte sich der
Preisrückgang seit Oktober 2006 weiter fort. Erdgas war damit um
15,3% billiger als noch vor neun Monaten.
Der Index der Ausfuhrpreise lag im Juli 2007 um 1,6% höher als im
Juli 2006. Im Juni und im Mai 2007 hatte die Jahresveränderungsrate
+ 2,0% beziehungsweise + 1,8% betragen. Gegenüber Juni 2007
veränderte sich der Ausfuhrpreisindex nicht.
Eine methodische Kurzbeschreibung und weitere Daten und
Informationen zum Thema bietet die Online-Fassung dieser
Pressemitteilung unter www.destatis.de.
Weitere Auskünfte gibt:	
Marion Knauer,
Telefon: (0611) 75-2302,
E-Mail: aussenhandelspreise@destatis.de
Index der Außenhandelspreise
Veränderung
                                          gegenüber      Veränderung
    Jahr / Monat       2000 = 100         Vorjahres-      gegenüber
                                          zeitraum         Vormonat
                                              %               %
Index der Einfuhrpreise
2004 JD                    97,2             + 1,0               –
2005 JD                   101,4             + 4,3               –
2006 JD                   106,7             + 5,2               –
2006     Juli             108,3             + 6,3           + 1,2
         August           108,5             + 5,5           + 0,2
         September        107,1             + 3,7           – 1,3
         Oktober          106,8             + 3,0           – 0,3
         November         106,4             + 2,8           – 0,4
         Dezember         106,1             + 2,2           – 0,3
2007     Januar           105,4             + 0,7           – 0,7
         Februar          105,9             + 0,8           + 0,5
         März             106,5             + 0,9           + 0,6
         April            107,5             + 0,5           + 0,9
         Mai              107,8             + 0,6           + 0,3
         Juni             108,4             + 1,3           + 0,6
         Juli             108,7             + 0,4           + 0,3
nachrichtlich:
 Gesamtindex ohne
 Erdöl und Mineralöl-
 erzeugnisse              102,9             + 0,6           - 0,4
Index der Ausfuhrpreise
2004 JD                   101,1             + 0,5               –
2005 JD                   102,4             + 1,3               –
2006 JD                   104,8             + 2,3               –
2006     Juli             105,2             + 2,7           + 0,4
         August           105,2             + 2,7         +/- 0,0
         September        105,2             + 2,3         +/- 0,0
         Oktober          105,6             + 2,5           + 0,4
         November         105,7             + 2,6           + 0,1
         Dezember         105,6             + 2,4           – 0,1
2007     Januar           105,8             + 2,4           + 0,2
         Februar          106,0             + 2,2           + 0,2
         März             106,2             + 2,1           + 0,2
         April            106,5             + 1,9           + 0,3
         Mai              106,7             + 1,8           + 0,2
         Juni             106,9             + 2,0           + 0,2
         Juli             106,9             + 1,6         +/– 0,0
JD = Jahresdurchschnitt

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Telefon: (0611) 75-3444
Email: presse@destatis.de

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