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Roland Berger Strategy Consultants veranstaltet heute internationales Wirtschaftssymposium in Tokio

    Tokio/München (ots) -

                SPERRFRIST: 13. Oktober 2005, 24.00 Uhr

    - Thema: Japanische und deutsche Antworten auf die  
        Herausforderungen der Globalisierung
    - Vorträge und Diskussionen hochrangiger Wirtschaftsvertreter aus
        Japan und Deutschland
    - Partner der Veranstaltung: Roland Berger Strategy Consultants,
        Japanisch-Deutsches Zentrum, Berlin und Nihon Keizai Shinbun
        (Nikkei), Japans führende Wirtschaftszeitung, sowie das  
        Handelsblatt

    Aus Anlass des Deutschen Jahres in Japan veranstaltet Roland Berger Strategy Consultants heute in Tokio ein internationales Wirtschaftssymposium. Das Thema lautet: "Wie bewältigen Deutschland und Japan die Herausforderungen des globalen Wettbewerbs?" Führende deutsche und japanische Wirtschaftsvertreter tauschen ihre Erfahrungen über Globalisierung aus. Auf dem Programm stehen Vorträge sowie Diskussionsrunden zu den Themen Marktführerschaft und internationale Allianzen. Es referieren Top-Manager wie Henning Kagermann, Vorstandsvorsitzender von SAP, Ulrich Lehner, Vorsitzender der Geschäftsführung von Henkel, Berthold Leibinger, Geschäftsführender Gesellschafter der TRUMPF Gruppe, Thomas Enders, Vorstandsvorsitzender von EADS, Karl-Ludwig Kley, Vorstandsmitglied von Lufthansa, Klaus Zumwinkel, Vorstandsvorsitzender von Deutsche Post World Net sowie Andreas Renschler, Vorstandsmitglied bei DaimlerChrysler. Mitveranstalter sind das Japanisch-Deutsche Zentrum, Berlin, und Nihon Keizai Shinbun (Nikkei), die führende japanische Wirtschaftszeitung, in Kooperation mit dem Handelsblatt.

    Roland Berger, Chairman von Roland Berger Strategy Consultants, hebt die Bedeutung der Globalisierung für deutsche und japanische Unternehmen hervor. "Deutsche und japanische Firmen haben im zunehmenden internationalen Wettbewerb ähnliche Probleme zu bewältigen. Die hohen Produktionskosten zwingen die Unternehmen dazu, im Inland ihre Innovationsfähigkeit und Produktivität zu steigern sowie kostengünstig im Ausland zu produzieren. Außerdem sind ihre Heimatmärkte begrenzt und gesättigt, so dass sie global wachsen müssen. Wachsen können sie vor allem durch Fusionen und Akquisitionen, über deren Erfolg besonders der strategische und kulturelle "Fit" sowie das erfolgreiche Management während der Post-Merger-Integration entscheiden", erklärt Roland Berger.

    SAP setzt sich gegen amerikanische Wettbewerber durch

    Der Vorstandsvorsitzende von SAP, Henning Kagermann, beschreibt, wie SAP seine Position in einem von amerikanischen Wettbewerbern beherrschten Markt erfolgreich entwickeln und ausbauen konnte. SAP habe früh eine weltweite Infrastruktur aufgebaut und seine Beziehungen zu Kunden und Partnern vertieft, während Wettbewerber auf Akquisitionen setzten. Zudem konnte SAP durch überlegene interne Prozesse seine Kosten reduzieren. Das Unternehmen profitiere von der globalen Zusammenarbeit bei Forschung und Entwicklung sowie in den Service-Abteilungen, um den Kundennutzen zu erhöhen. Zudem baue SAP durch ständige Produktinnovationen seine Marktstellung weiter aus.

    Henkel: Fokus auf gewachsene Marken

    Der Vorsitzende der Geschäftsführung von Henkel, Ulrich Lehner, erläutert in seinem Vortrag die Markenstrategie des Unternehmens. Die alleinige Konzentration auf eine globale Produkt- und Markenstrategie hält er für riskant. Henkel pflege daher bewusst ein Portfolio von lokalen und globalen Marken. Oberste Richtschnur des Handelns sei dabei stets die Akzeptanz der Produkte durch die Konsumenten. Darüber hinaus fokussiere Henkel auf gewachsene Marken, die ständig durch Innovationen verbessert werden.

    TRUMPF: Kundennähe bringt Erfolg im globalen Wettbewerb

    Berthold Leibinger, Geschäftsführender Gesellschafter der TRUMPF Gruppe, referiert zum Thema "Wie etabliert man sich als mittelständisches Unternehmen im weltweiten Wettbewerb?" Er führt den Erfolg seiner Firma im Wesentlichen auf Innovation, Internationalisierung und Kontinuität zurück. Den frühen Einstieg in die Lasertechnik bezeichnet Leibinger als wichtigste Innovation. In einer globalen Wirtschaft müssen sich die Unternehmen zudem konsequent international ausrichten, um Kundennähe zu garantieren und das Vertrauen in die Marke zu stärken. Dies gelte in besonderem Maße für Investitionsgüterhersteller. Kontinuität bedeute auch ständig zu Veränderungen bereit und stets Vorbild zu sein, meint Leibinger.

    EADS: Europäische Integration wichtiger Schritt zur Globalisierung

    Thomas Enders, Vorstandsvorsitzender von EADS, bezeichnet in seiner Rede die europäische Integration von EADS als wichtigen Schritt Richtung Globalisierung. Die Integration der drei Gründungsunternehmen (deutsche DASA, französische Aérospatiale und spanische CASA) habe dabei das Fundament für den internationalen Erfolg des Unternehmens gelegt. Die Zusammenführung der unterschiedlichen Firmenkulturen habe EADS zu einem meta-nationalen Unternehmen gemacht, das, geübt im Umgang mit verschiedenen Mentalitäten, gut auf die Globalisierung vorbereitet sei.

    Lufthansa hat sich als Global Player etabliert

    Karl-Ludwig Kley, Vorstandsmitglied von Lufthansa, setzt sich in seinem Referat mit den Erfolgsfaktoren einer global agierenden Fluglinie auseinander. Für ihn sind dies die Marktführerschaft im Heimatmarkt, ein fehlerfrei arbeitendes Management ("Null-Fehler-Mentalität"), straffes Kostenmanagement sowie ausgeprägte Kundenorientierung. Im umkämpften Luftfahrtsektor prognostiziert Kley grenzüberschreitende Fusionen, um ein weltumspannendes Transportnetz aufzubauen und so auf die Bedürfnisse der Kunden zu reagieren.

    Deutsche Post: Globalisierung ist unumkehrbare Realität

    Klaus Zumwinkel, Vorstandsvorsitzender von Deutsche Post World Net, geht in seinem Vortrag auf den Privatisierungsprozess seines Unternehmens ein. Er beschreibt drei Schritte, die den Weg zum Global Player prägen: Die Sanierung des bisherigen Staatsunternehmens, die Internationalisierung und der Ausbau zum weltweit führenden Logistikdienstleister.

    Außerdem sprechen Shigetaka Komori, President und Vorstandsvorsitzender von Fuji Photofilm, und Toru Tsuji, Chairman von Marubeni Corporation.

    Die anschließende Diskussionsrunde befasst sich unter anderem mit der Frage, wie internationale M&A-Tätigkeiten auch in der Unternehmenskultur Veränderungen auslösen, wie die Auswirkungen der Globalisierung auf die nationale Beschäftigung bewältigt und welche Wege zur Innovation und Differenzierung im internationalen Wettbewerb beschritten werden können.

    Roland Berger Strategy Consultants, 1967 gegründet, ist eine der weltweit führenden Strategieberatungen. Mit 31 Büros in 22 Ländern ist das Unternehmen erfolgreich auf dem Weltmarkt aktiv. 1.630 Mitarbeiter haben im Jahr 2004 einen Honorarumsatz von rund 530 Mio. Euro erwirtschaftet. Die Strategieberatung ist eine unabhängige Partnerschaft im ausschließlichen Eigentum von derzeit mehr als 130 Partnern.

Falls Sie Rückfragen haben, wenden Sie sich bitte an: Susanne Horstmann Roland Berger Strategy Consultants Tel. +49 89 9230-8349, Fax  +49 89 9230-8599 E-Mail: press@de.rolandberger.com

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