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Roland Berger Strategy Consultants feiert die deutschen Sieger des Wettbewerbs "Best of European Business" - Thema in diesem Jahr: "Erfolg in Asien"

Berlin (ots) -

   - Zwei Unternehmen siegen in der Kategorie "Erfolg in Asiens
     Zukunftsmärkten": DHL bei den Großunternehmen und TÜV SÜD bei
     den mittelgroßen Unternehmen 
   - Jochen Zaumseil, Generalmanager Asien von L'Oréal, erhält den
     Managerpreis in der Kategorie "Erfolg in Asien" 
   - Dr. Dieter Zetsche, CEO der Daimler AG, wird mit dem
     Managerpreis "Wachstumsstrategie in Asien" ausgezeichnet
   - Roland Berger CEO Dr. Martin C. Wittig: "Die Grundlage für
     weiteren Erfolg auf den ASEAN-Märkten ist vorhanden." 
   - Roland Berger Chairman Prof. Dr. Burkhard Schwenker: "Europa
     kann eine richtungsweisende Wirtschaftsmacht in unserer globalen
     Welt sein." 

Für herausragende Leistungen hat die internationale Strategieberatung Roland Berger Strategy Consultants am Abend im "axica" Forum in Berlin zwei Unternehmen und zwei Manager mit den diesjährigen "Best of European Business" Awards ausgezeichnet. In der Kategorie Unternehmenspreise "Erfolg in Asiens Zukunftsmärkten" wurden der Logistikkonzern DHL, vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Dr. Frank Appel, und die TÜV SÜD AG, vertreten durch ihren Vorstandsvorsitzenden Dr. Axel Stepken, ausgezeichnet. Jochen Zaumseil, Mitglied des Executive Committee von L'Oréal und Generalmanager für Asien, erhielt den Managerpreis in der Kategorie "Erfolg in Asien". Der Managerpreis in der Kategorie "Wachstumsstrategie in Asien" ging an Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG. Medienpartner des "Best of European Business"-Wettbewerbs sind die Financial Times Deutschland, das manager magazin und der Fernsehsender CNN.

Bereits zum sechsten Mal hat Roland Berger Strategy Consultants, die weltweit größte Strategieberatung europäischen Ursprungs, die "Best of European Business" Awards verliehen. Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr das Thema "Erfolg in Asien" mit einem besonderen Fokus auf den neuen Wachstumsmärkten neben China und Indien: In erster Linie sind dies die so genannten ASEAN-5-Staaten Indonesien, Philippinen, Malaysia, Thailand und Vietnam, die bis zum Jahr 2020 durchschnittlich sechs Prozent Wachstum pro Jahr erreichen dürften. "Diese Lokomotiven der Region erwirtschaften rund 90 Prozent des Sozialprodukts der zehn ASEAN-Staaten", sagte Martin C. Wittig, CEO von Roland Berger, in seiner Begrüßungsrede. "Auf diese Länder haben wir daher den Schwerpunkt unseres diesjährigen 'Best of European Business'-Wettbewerbs gelegt."

Die wirtschaftliche Dynamik in den ASEAN 5 lockt Investoren an, allen voran Europäer. Sie sind die größten ausländischen Investoren in den ASEAN-Ländern. "Jeder fünfte Dollar kam in den vergangenen Jahren von europäischen Anlegern, nur etwa jeder zehnte aus Japan oder aus den USA", sagte Wittig. "Die Grundlage stimmt also, um uns weiter erfolgreich auf den ASEAN-Märkten zu entwickeln." Das sei ermutigend, aber trotzdem sei das Engagement der deutschen Unternehmen in den ASEAN-Staaten insgesamt noch zu schwach. "China und Japan, das wissen wir aus der Beobachtung dieser Märkte, sind dort klar führend."

Deshalb zeichnet Roland Berger bewusst Unternehmen aus, die beispielhaft für erfolgreiches Wirtschaften deutscher Firmen in den ASEAN 5 sind. Denn, so Wittig, Exporte allein werden nicht ausreichen. Stattdessen sollten Unternehmen den Markt mit Hilfe von Joint Ventures betreten, dazu eine eigene Präsenz aufbauen. "Für diesen Weg muss man sich die Zeit nehmen, die Märkte zu analysieren und verstehen zu lernen. Sonst wird aus einem überhasteten 'fast in' allzu schnell ein 'fast out'." Internationalisierung brauche Zeit und eine starke Heimatbasis. Hier seien die prämierten Unternehmen schon sehr weit.

In seiner Rede zum Abschluss der Preisverleihung spannte Burkhard Schwenker, Chairman von Roland Berger Strategy Consultants, den Bogen von den Stärken der Preisträger - "exzellente Beispiele exzellenter Unternehmensführung" - zu den Stärken Europas und seiner Unternehmen: "Ich bin davon überzeugt, dass wir in Europa enorme Wachstumspotenziale haben." Wenn es gelinge, Europas industrielle Kompetenz richtig einzusetzen, gebe es eine echte Chance auf nachhaltiges Wachstum. "Es ist nicht nur die Stärke unserer Industrie allein, die uns stark macht, sondern vor allem auch unsere Fähigkeit, Industrie und Dienstleistung zu neuen Lösungen zu verbinden."

Schwenker weiter: "Europa hat erstklassige Unternehmen! Es gibt das sehr erfolgreiche Modell einer europäischen Unternehmensführung, in klarer Abgrenzung zu dem bislang global dominierenden amerikanischen Managementstil." Gemeinsam sei erfolgreichen europäischen Unternehmen zum Beispiel, Geschäfte strategisch und langfristig zu sehen und Strategien auch durchzuhalten. Dazu komme, die langfristige Differenzierung nach vorne zu stellen, "also in Kunden, Produkten und Technologien zu denken und nicht primär an den Kapitalmarkt", so Schwenker. Ein weiteres Charakteristikum europäischen Managements sei die Fähigkeit, die Welt in ihrer Vielfalt zu sehen und Vorteile daraus zu ziehen.

In Bezug auf den Aufbruch in Asien sieht Schwenker Europa am Scheideweg: "Europa kann eine richtungsweisende Wirtschaftsmacht in einer globalen Welt sein, oder aber ein Nachzügler, der zaudernd zusieht, wie sich die USA wieder erholen und China endgültig dominiert." Dabei zeigte sich Schwenker davon überzeugt, dass Europa mit seinen Werten, seinen industriellen Kompetenzen und seiner Art Unternehmen zu führen, das Potenzial mitbringe, um im globalen Wettbewerb dauerhaft einen Spitzenplatz zu belegen.

Zu den Gewinnern

Dr. Frank Appel, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Post DHL, nahm stellvertretend für den Logistikdienstleister DHL den Preis in der Kategorie "Erfolg in Asiens Zukunftsmärkten" (Großunternehmen) entgegen. Die Jury hob vor allem die starke Präsenz des Unternehmens in den ASEAN-5-Staaten, aber auch in Gesamtasien hervor: DHL ist seit mehr als 40 Jahren in der Region aktiv, beschäftigt dort mehr als 55.000 Mitarbeiter und ist klarer Marktführer in seinen Kernsegmenten Express und Logistik. Fast 20 Prozent seines globalen Umsatzes erwirtschaftet das Unternehmen in Asien, von Januar bis September 2010 wuchs der Umsatz dort um 40 Prozent. In den ASEAN-5-Staaten beschäftigt DHL in knapp 20 Tochterunternehmen fast 10.000 Mitarbeiter. Dort hat das Unternehmen auch zahlreiche Auszeichnungen erhalten, die seine Marktführerschaft dokumentieren, unter anderem in Malaysia die Goldmedaille im "Most Trusted Brand Award", in Indonesien einen Preis als "Most Admired Company" und für das "Most Sustainable Corporate Image" sowie weitere asiatische Preise, etwa für Kundenzufriedenheit und Umweltschutz. Gerade in Asien bemühe sich DHL um Nachhaltigkeit, betonte die Jury: Neben Programmen zur Reduktion und zum Ausgleich von CO2-Emissionen haben im vergangenen Jahr fast 15.000 Beschäftigte am Volunteers' Day teilgenommen und zahlreiche Hilfsprojekte unterstützt. Für die Zukunft setze DHL in Asien weiter auf hohes Wachstum. Mit innovativen Branchenkonzepten und kontinuierlich verbesserten Dienstleistungen bleibe die Region auch in den nächsten Jahren der wichtigste Treiber des Umsatzwachstums im Konzern.

Die TÜV SÜD AG, vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Dr. Axel Stepken, wurde in der Kategorie "Erfolg in Asiens Zukunftsmärkten" (mittelgroße Unternehmen) geehrt. Überzeugt hat die Jury vor allem die extrem schnelle Entwicklung und die breite Präsenz des Unternehmens in Asien. Erst 1997 erfolgte der Markteintritt, heute ist TÜV SÜD in allen ASEAN-5-Staaten und darüber hinaus in ganz Asien präsent: In 14 asiatischen Ländern erwirtschaften fast 4.000 Mitarbeiter über 13 Prozent des Konzernumsatzes. Schlüssel zu diesem Erfolg ist nach Meinung der Jury eine geschickte M&A-Strategie zum Markteintritt und ein konsequenter Ausbau der Marktposition in den ASEAN-Staaten. Heute werden von Singapur aus insgesamt zwölf Niederlassungen in den ASEAN-Staaten gesteuert. Dabei hat das Unternehmen geschickt diversifiziert, so die Jury. Neben seinen klassischen Produkten im Industriebereich bietet TÜV SÜD auch spezielle, auf die Industriestruktur Südostasiens angepasste Dienstleistungen im Konsumgüterbereich an und hat erst im vergangenen Jahr entsprechende Labore unter anderem in Vietnam eröffnet. Asien bleibe auch in Zukunft ein Fokusmarkt für das Unternehmen, weitere substanzielle Investitionen seien geplant. Dabei konzentriere sich das Unternehmen besonders auf Zukunftsmärkte wie Elektromobilität, erneuerbare Energien und lebenslanges Lernen.

Jochen Zaumseil, Managing Director Asia Pacific und Mitglied des Executive Committee von L'Oréal, erhielt den Preis als bester Manager in der Kategorie "Erfolg in Asien". Nach mehreren Stationen in Europa und Aufenthalten in Mexiko, Venezuela und Kanada ist er seit sieben Jahren in Asien tätig - und das mit großem Erfolg. Unter Zaumseils Führung, so die Jury, habe L'Oréal den Umsatz in Asien verdoppelt - mit durchschnittlichen Wachstumsraten von 15 Prozent pro Jahr auf heute über drei Milliarden Euro. Allein in China habe er im vergangenen Jahr mehr als eine Milliarde Euro Umsatz verantwortet. Zaumseils Erfolg geht besonders auf eine langjährige und konsequente Ausrichtung auf die spezifischen Bedürfnisse asiatischer Konsumenten zurück. In großen Forschungslaboren in Japan und China werden Produkte speziell für den asiatischen Raum entwickelt und vor Ort produziert. Zaumseils Ziel ist es, den Kontinent zum wichtigsten Absatzmarkt von L'Oréal zu machen. Für die Jury ist Jochen Zaumseil Repräsentant eines erfolgreichen europäischen Managementstils, den er tagtäglich vorlebt. Er stehe zu seiner Verantwortung, auch in den Schwellenländern Asiens. So habe L'Oréal im vergangenen Jahr erstmals einen Nachhaltigkeitsbericht allein für China vorgelegt. Das Ergebnis: Seit 2007 wurden der Energieverbrauch um 23 Prozent, das Abfallvolumen um 37 Prozent und der Wasserverbrauch um 31 Prozent gesenkt. Das seien vorbildliche Resultate.

Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG, wurde mit dem Managerpreis für seine "Wachstumsstrategie in Asien" geehrt. Zur Begründung hob die Jury hervor, dass Zetsche bei seinem Antritt als Vorstandsvorsitzender vor gut fünf Jahren das Asiengeschäft von Daimler auf neue Füße gestellt habe und seither die Früchte dieser beharrlichen strategischen Ausrichtung ernte: Das Unternehmen ist in Asien zuletzt deutlich schneller als der Markt gewachsen. Mit seinen Marken erzielte der Konzern 2010 beeindruckende Erfolge - zum Beispiel war Mercedes-Benz in China mit 115 Prozent Wachstum die am stärksten wachsende Luxusmarke, in Hongkong lautete das Jahresergebnis plus 37 Prozent, in Taiwan plus 49 Prozent und in Südkorea plus 86 Prozent - und hat sich als klarer Marktführer in den asiatischen Wachstumsmärkten Thailand, Vietnam und Indonesien etabliert. Dabei, so die Jury, gehe das Wachstum nicht zulasten von Qualität und Ertrag. In Asien verfolge Zetsche bei den Pkw eine bewährte Premium-Strategie, während das Unternehmen gleichzeitig mit Nutzfahrzeugen und Elektroautos über eine Vielzahl von Joint Ventures in die Märkte trete, um seine Position auszubauen.

Durch die Preisverleihung führte Fernsehmoderatorin Carola Ferstl.

Die Pressemitteilung, die Reden von Dr. Martin C. Wittig und Prof. 
Dr. Schwenker sowie Fotos und weitere Informationen zu "Best of 
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Bei Fragen zu "Best of European Business" wenden Sie sich bitte an: Matthias Hopfmüller Roland Berger Strategy Consultants Tel.: +49 89 9230-8179, E-Mail: matthias.hopfmueller@rolandberger.com www.rolandberger.com

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