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Zweites Operations-Effizienz-Radar von Roland Berger und dem Internationalen Controller Verein: Produzierende Unternehmen haben die Trendwende geschafft und sind wieder auf Wachstumskurs

München (ots) -

   - Umfrage unter mehr als 100 Finanzchefs (CFOs) und kaufmännischen
     Leitern produzierender Unternehmen zu geplanten       
     Optimierungshebeln im Jahr 2011 
   - Fazit: Unternehmen wollen Wachstum forcieren und gleichzeitig
     die Effizienz steigern 
   - Fokus liegt auf Produktportfolio, Produktion und Working Capital
     Management 
   - Bereich Einkauf und Logistik gewinnt an Bedeutung 
   - Anorganisches Wachstum wichtige Option

   Nach dem stärksten Konjunktureinbruch der Nachkriegszeit hat die 
deutsche Wirtschaft 2010 die Trendwende geschafft. Viele Unternehmen 
haben erfolgreich von einem Restrukturierungs- auf einen 
Wachstumsmodus umgeschaltet. Der wirtschaftliche Aufschwung erscheint
stabil und wird sich 2011 fortsetzen - allerdings sind auch einzelne 
Rückschläge möglich. Die CFO-Agenda 2011 bestätigt die Zuversicht der
Wirtschaft. Dabei liegt der Focus auf Wachstumsprojekten - bei einer 
gleichzeitigen Steigerung der Effizienz. Das ist das Ergebnis einer 
gemeinsamen Studie, in der Roland Berger Strategy Consultants und der
Internationale Controller Verein (ICV) mehr als 100 CFOs und 
kaufmännische Leiter produzierender Unternehmen befragt haben. 

"Es ist beeindruckend, wie schnell die Unternehmen nach der schweren Krise wieder auf Wachstumskurs sind", sagt Thomas Rinn, Partner bei Roland Berger Strategy Consultants. "Die CFOs setzen bei ihrer Agenda für 2011 klar auf Hebel, um wieder zu wachsen. Gleichzeitig verlieren sie die Steigerung der Effizienz aber nicht aus dem Blick", ergänzt Roland Berger Principal Oliver Knapp. In ihrem zweiten gemeinsamen Operations-Effizienzradars haben die internationale Strategieberatung Roland Berger und der Internationale Controller Verein (ICV) mehr als 100 CFOs und kaufmännische Leiter produzierender Unternehmen zu ihren Prioritäten für das kommende Geschäftsjahr befragt. Ergebnis: Die Unternehmen werden im kommenden Jahr die für sie bedeutenden Wachstumsthemen identifizieren, das Produkt- und Serviceportfolio bereinigen und zugleich ein zukunftsfähiges Portfolio unter Design to Value-Aspekten erarbeiten. Dabei müssen sie aber gleichzeitig weiter ihre Produktkosten senken, die Produktion effizienter gestalten und Produktinnovationen voran treiben.

Aktivitäten bei Produktportfolio und Produktion geplant

2010 lag der Schwerpunkt nach Angaben der Studienteilnehmer auf den Bereichen Produktportfolio (53 Prozent), Produktion (54 Prozent) und Working Capital Management (62 Prozent). "Im kommenden Jahr planen fast 70 Prozent der Unternehmen erneut Aktivitäten bei Produktportfolio und Produktion", sagt Conrad Günther, Geschäftsführer des Internationalen Controller Vereins (ICV). "Außerdem gewinnt der Bereich Einkauf und Logistik wieder an Bedeutung. Innovation und Entwicklung werden dagegen als weniger wichtig als zuvor eingestuft." Die wesentlichen Herausforderungen sind nach Ansicht der befragten Unternehmen im kommenden Jahr die Wachstumsgenerierung und -steuerung, die Produktkostenoptimierung sowie die Flexibilitätserhöhung.

Zehn Erfolgsfaktoren identifiziert

Wegen des Umschaltens von strikter Kostensenkung auf Wachstum enthält die Studie eine Sonderauswertung zum Thema Strategie. Das Ergebnis zeigt eindeutig, dass das Top-Thema 2011 Wachstum ist. Demnach setzen die CFOs vor allem auf organisches (78 Prozent), aber auch auf anorganisches Wachstum (fast 50 Prozent). "Parallel planen die Unternehmen Programme zur kontinuierlichen Verbesserung (67 Prozent), um auch die Effizienz weiter und vor allem nachhaltig zu steigern", sagt Rinn. "Zehn Faktoren sind dabei ausschlaggebend für den Erfolg", sagt Knapp. "Die Auswahl der für das Unternehmen vielversprechendsten Hebel, eine Definition klarer, messbarer und anspruchsvoller Ziele sowie die Synchronisierung der Hebel, um Reibungsverluste zu minimieren. Weitere Erfolgsfaktoren sind die genaue Planung der Hebelanwendung, die Schaffung von Voraussetzungen zum Beispiel bei den Budgets sowie von cross-funktionalen Teams. Außerdem müssen die Ziele in den persönlichen Zielvereinbarungen verankert, ein effektives Projektcontrolling eingeführt, ein regelmäßiges Review mit dem Management und eine begleitende Kommunikation durchgeführt werden." "Das Operations-Effizienz-Radar dient dem CFO als Entscheidungshilfe für die Planung im kommenden Jahr", sagt Günther. "Mit der richtigen Planung und Umsetzung wird es den Unternehmen gelingen, weiter am Aufschwung teilzuhaben." Rinn: "Nachdem die Unternehmen 2010 ihre Hausaufgaben erledigt haben, werden sie 2011 den eingeschlagenen Wachstumskurs gezielt fortsetzen."

Die Zusammenfassung der Studie können Sie kostenfrei herunterladen unter: www.rolandberger.com/pressreleases

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