GSC Research GmbH

GSC Research: Rendite-Renner 2006 - Dividendenschätzungen zu über 300 deutschen Nebenwerten

    Düsseldorf (ots) - Die Düsseldorfer GSC Research GmbH, ein führendes unabhängiges Research-Haus mit Fokus Small und Mid Caps, hat eine große Studie mit Dividendenschätzungen zu über 300 deutschen Nebenwerten veröffentlicht. Berücksichtigt wurden in dieser Studie alle MDAX-, SDAX- und TecDAX-Werte sowie alle sonstigen Nebenwerte mit Renditen von rund 0,5% oder mehr auf Basis der gezahlten Dividende für 2004 und/oder der Schätzung von GSC für 2005. Bewusst ausgenommen sind bei den sonstigen Nebenwerten diejenigen Firmen, die für 2005 erstmals eine Dividende zahlen wollen oder mehr als eine "Null-Nummer" eingelegt haben.

    Die höchste Quote an Dividendenzahlern findet sich auf Basis der Schätzungen von GSC Research im MDAX. Hier erwartet GSC bei 41 (Vj. 44) der 50 Index-Mitglieder eine Dividende; Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr resultiert aus dem Neuzugang von aktuell (noch) dividendenlosen Unternehmen wie dem Bayer-Spin-Off LANXESS, dem Bezahlsender Premiere oder dem DAX-Absteiger Bayrische Hypo-Vereinsbank. Zugleich rechnet GSC in 23 Fällen mit einer Anhebung der Dividende. Mit Abstand die höchste Rendite weist wie bereits im Vorjahr das Finanzhaus MPC Capital auf. Trotz der fortgesetzt positiven Kursentwicklung beläuft sich die Rendite des Marktführers für geschlossene Fonds auf Basis einer mit 4 Euro konstanten Dividende noch immer auf satte 5,5%.

    Mit "nur" 38 (33) Dividendenzahlern liegt die Quote im SDAX erneut niedriger als beim großen Bruder. Davon werden nach der Schätzung von GSC Research zufolge aber ganze 24 die Dividende in diesem Jahr erhöhen, in weiteren 5 Fällen geht GSC von einer erstmaligen Zahlung bzw. Wiederaufnahme der Ausschüttung aus. Die höchsten Renditen im SDAX bieten der Börsenneuling HCI Capital AG (7,6%), die Hawesko Holding (4,4%) und die Indus Holding (4,0%). Deutlich abgeschlagen mit einer Spitzenrendite von nur 2,2% bei der BB Biotech AG ist der TecDAX; immerhin 13 der insgesamt 30 Firmen werden hier eine Ausschüttung vornehmen.

    Unter den Titeln außerhalb der Indizes fällt einmal mehr die hohe Konstanz der Dividenden auf. Nur bei 11 der 173 Papiere erwartet GSC Research eine niedrigere Dividende als in 2005, wobei dies in einigen Fällen mit Sonderausschüttungen zusammenhängt. Bei lediglich fünf Firmen, die im Vorjahr eine Ausschüttung vornahmen, rechnet GSC mit einem Dividendenausfall. Umgekehrt erwartet GSC Research bei 51 Papieren eine Anhebung der Vorjahresdividende bzw. eine Wiederaufnahme der Dividendenzahlung. Unter den Titeln mit der höchsten Rendite stechen Spezialwerte wie die Effecten-Spiegel-Vorzüge (13,4%) und die Info AG (9,2%) stark heraus. Deutlich liquider sind die Papiere des Modeunternehmens Ahlers, dessen Vorzüge mit 6,1% rentieren.

    Ferner finden sich zahlreiche Unternehmen, die weit überwiegend im Besitz eines Großaktionärs sind, ihren Gewinn komplett an diesen abführen und im Gegenzug eine garantierte Dividende an die freien Aktionäre zahlen. Prominente Beispiele sind hier die ehemaligen MDAX- bzw. SDAX-Werte Celanese und Phoenix mit Renditen von 5,5 bzw. 5,3%, aber auch Exoten wie die Vereinigten Filzfabriken (5,2%) und der Gaszählerproduzent G. Kromschröder AG (4,9%).

    Die komplette Studie mit Dividendenschätzungen zu allen gut 300 deutschen Nebenwerten kann für 40 Euro unter www.gsc-research.de als pdf-Dokument abgerufen werden.

Pressekontakt:
GSC Research GmbH
Immermannstr. 35
D-40210 Düsseldorf

Tel.: +49 (0) 211 / 17 93 74 - 0
Fax:  +49 (0) 211 / 17 93 74 - 44

Email: info@gsc-research.de
Internet: www.gsc-research.de

Original-Content von: GSC Research GmbH, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: GSC Research GmbH

Das könnte Sie auch interessieren: