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30.03.2004 – 10:00

Fraport AG

Fraport 2003: Ergebnisprognose übertroffen - 115 Millionen Euro Überschuss - Dividendenvorschlag 44 Cent je Aktie

Frankfurt (ots)

Die Fraport AG Frankfurt Airport Services
Worldwide hat im Geschäftsjahr 2003 Umsatz und Ergebnis kräftig
gesteigert. Der Flughafen-Betreiber erzielte ein EBITDA (Ergebnis vor
Zinsen, Steuern und Abschreibungen) in Höhe von 503,4 Millionen Euro
und übertraf damit trotz des schwierigen Marktumfelds den um die
Manila-Effekte bereinigten Vorjahreswert. Der
Konzern-Jahresüberschuss stieg um acht Prozent auf 115,2 Millionen
Euro. Vorstand und Aufsichtsrat der Fraport AG schlagen eine Erhöhung
der Dividende auf 44 Cent je Aktie vor.
Trotz der Auswirkungen von Irak-Krieg, SARS und der weltweiten
Konjunkturschwäche stiegen die Umsatzerlöse des Fraport-Konzerns um
1,7 Prozent auf 1.834,3 Millionen Euro. Dazu trugen insbesondere
Mehrerlöse aus Sicherheitsdienstleistungen bei. Positiv wirkte zudem
eine Erhöhung der Flughafen-Entgelte am Heimatstandort Frankfurt zu
Jahresbeginn um durchschnittlich zwei Prozent.
Konzernweit stieg die Zahl der Fluggäste 2003 um 1,9 Prozent auf
70,6 Millionen. An den Konzern-Flughäfen Frankfurt und Antalya, die
in der ersten Jahreshälfte 2003 wegen des Irak-Kriegs und SARS
besonders von Verkehrsrückgängen betroffen waren, glich die deutliche
Nachfragebelebung im zweiten Halbjahr die Verluste nahezu aus. In
Frankfurt lag das Passagieraufkommen nur noch um 0,2 Prozent unter
dem Vorjahreswert. Aufgrund seiner hervorragenden Positionierung im
Low Cost-Markt erzielte der Konzern-Flughafen Frankfurt-Hahn mit 2,4
Millionen Passagieren abermals ein überdurchschnittliches Wachstum
von 67,3 Prozent.
Fraport erreichte ein EBITDA in Höhe von 503,4 Millionen Euro und
übertraf damit den um die Vollabschreibung seines Engagements auf den
Philippinen bereinigten Vorjahreswert von 502,5 Millionen Euro.
Hierzu trug neben der stabilen Entwicklung der Umsatzerlöse auch der
moderate Anstieg des operativen Aufwands bei. Striktes
Kostenmanagement, mit dem unter anderem der Aufwand für
Beratungsleistungen deutlich reduziert werden konnte, führte zu einem
Rückgang des Sachaufwands um 4,4 Prozent auf 503,5 Millionen Euro.
Der Personalaufwand nahm dagegen um 8,6 Prozent auf 933,9 Millionen
Euro zu, vor allem wegen der gestiegenen Zahl der im
Sicherheitsbereich beschäftigten Mitarbeiter.
Darüber hinaus sind im EBITDA höhere Beteiligungserträge als im
Vorjahr enthalten. Vor allem Dividenden aus Antalya in Höhe von 17,6
Millionen Euro schlugen sich positiv nieder. Die EBITDA-Marge blieb
mit 27,4 Prozent etwa auf Vorjahresniveau.
Fraport erzielte einen Konzern-Jahresüberschuss in Höhe von 115,2
Millionen Euro, das entspricht einer Steigerung um 8,0 Prozent
gegenüber 106,7 Millionen Euro im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie nach
IFRS beträgt 1,28 Euro.
Aufsichtsrat und Vorstand der Fraport AG werden der
Hauptversammlung am 2. Juni 2004 vorschlagen, für 2003 eine Dividende
von 44 Cent je Aktie zu beschließen - im Vergleich zu 2001 eine
Steigerung um zehn Prozent. Bezogen auf den Jahreschlusskurs von
22,80 Euro je Aktie entspricht dies einer Dividendenrendite von 1,9
Prozent.
Zum wichtigsten Projekt der Fraport AG, dem Ausbau des Frankfurter
Flughafens, erklärte Vorstandsvorsitzender Dr. Wilhelm Bender, dass
"wir uns trotz drohender Verzögerungen im Genehmigungsverfahren
weiter intensiv bemühen, den ehrgeizigen Zeitplan für Bau und
Inbetriebnahme der geplanten neuen Landebahn im Nordwesten des
Flughafens einzuhalten. Hierzu bedarf es allerdings einer gemeinsamen
Anstrengung von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft." Der Flughafen
Frankfurt müsse trotz der kompliziertesten Verfahrensabläufe der Welt
in einem vernünftigen, seine internationale Wettbewerbsfähigkeit
sichernden Zeitrahmen ausgebaut werden. Die Realisierung des neuen
Terminals 3 werde sich am Kapazitätsbedarf orientieren und in
mehreren Abschnitten umgesetzt, nachdem die Übergabe des heutigen
US-Air-Base-Geländes an Fraport abgeschlossen ist.
Fraport erwartet für das Geschäftsjahr 2004 einen deutlichen
Anstieg des Luftverkehrsaufkommens im Konzern. Dementsprechend werden
sich auch Umsatz und EBITDA gegenüber dem Vorjahr abermals
verbessern. "Wesentliche Impulse versprechen wir uns vom wieder
zunehmenden Interkontinentalverkehr, für den wir mit unserem
Heimatstandort Frankfurt als führendem europäischen
Luftverkehrsdrehkreuz bestens positioniert sind", sagte Bender. Im
Interkontinentalverkehr hat der Flughafen Frankfurt einen Anteil am
deutschen Markt von 77 Prozent. Allein in Frankfurt rechnet der
Fraport-Chef für 2004 mit einer Steigerung der Passagierzahlen um 3,5
bis 4,5 Prozent auf über 50 Millionen Passagiere und "damit mit einer
Rückkehr auf den langfristigen Wachstumspfad."

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