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26.06.2002 – 10:56

Fraport AG

Optimismus in turbulenten Zeiten - Bender: "Fraport AG 2001 trotz schwieriger Marktbedingungen sehr gut behauptet"

Frankfurt (ots)

Dividende trotz Krisen in 2001 - Stabiles Ergebnis auch für
   laufendes Jahr angekündigt
"Lassen Sie uns selbstbewusst und optimistisch in die Zukunft
blicken": Mit diesen Worten appellierte der Vorstandsvorsitzende der
Fraport AG, Dr. Wilhelm Bender, bei der ersten ordentlichen
Hauptversammlung nach dem Börsengang der Flughafengesellschaft an die
Aktionäre. In der Jahrhunderthalle von Frankfurt-Höchst fügte Bender
heute hinzu: "Wir haben effiziente Strukturen und die richtigen
Konzepte, um unser Geschäft am Standort Frankfurt und weltweit noch
profitabler zu machen."
Zum zurückliegenden Geschäftsjahr betonte Bender, 2001 habe im
Zeichen extrem schwieriger Marktbedingungen gestanden. Er verwies
dazu auf den Pilotenstreik bei der Lufthansa, die schleppende
Weltkonjunktur und die Anschläge vom 11. September. "Wir haben uns
dennoch sowohl bei den Verkehrszahlen als auch beim operativen
Ergebnis sehr gut behauptet."
In Frankfurt ging das Passagieraufkommen 2001 lediglich um 1,6
Prozent zurück. Frankfurt konnte seine Position als 
siebtgrößter Airport der Welt weiter ausbauen. Trotz des krisenhaften
Branchenumfelds erzielte die Fraport AG im zurückliegenden Jahr einen
Umsatzzuwachs von rund drei Prozent auf nahezu 1,6 Milliarden Euro.
Der Jahresüberschuss lag bei 101,1 Millionen Euro. Der
Hauptversammlung wurde die Ausschüttung einer Dividende von 0,40 Euro
pro Aktie vorgeschlagen.
Die Fraport AG war als erster deutscher Flughafenbetreiber im Juni
2001 an die Börse gegangen. "Mit der Kursentwicklung im Jahresverlauf
und dem derzeitigen Niveau können wir natürlich überhaupt nicht
zufrieden sein," sagte Bender. Mit der konsequenten Umsetzung der
Geschäftsstrategie werde sich der Aktienkurs aber positiv entwickeln.
"Viele Analysten halten die Fraport-Aktie nach wie vor für
unterbewertet."
Der Vorstandsvorsitzende erklärte, das Geschäftsmodell der Fraport
AG basiere auf drei Säulen, nämlich der Konsolidierung am Standort
Frankfurt, der Weiterentwicklung am Standort Frankfurt und dem
externen Geschäft. Den nachfragegerechten Ausbau von FRA nannte er
"von entscheidender Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit des
Unternehmens wie der Region Rhein-Main". Nur mit einer Erweiterung
der Bahnenkapazität sei es möglich, den sonst drohenden Verlust der
Drehscheibenfunktion für die Lufthansa und die Star Alliance zu
verhindern.
Investitionen am Flughafen Frankfurt-Hahn im Hunsrück können, wie
Bender weiter ausführte, die notwendige Kapazitätserweiterung am
Hauptstandort Frankfurt Main nicht ersetzen.
Der Fraport-Vorstandsvorsitzende ging auch auf laufende
Auslandsprojekte wie im türkischen Antalya und Lima/Peru ein. Zum
Projekt Manila sagte er, ungeachtet der finanziellen Themen sei der
Terminalbauplangemäß weit fortgeschritten. "Der genaue Zeitpunkt der
Eröffnung ist abhängig vom weiteren Verlauf der Verhandlungen. Wir
gehen weiterhin davon aus, dass unsere Gespräche zu positiven
Ergebnissen führen werden und dass dadurch der langfristige
Projekterfolg ermöglicht wird."
Zum laufenden Jahr kündigte der Fraport-Vorstandsvorsitzende an,
das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation
(EBITDA) werde in der Größenordnung von mindestens 500 Millionen Euro
liegen: "Dies betrachten wir im Zusammenhang mit der Gesamtsituation
der Luftverkehrsbranche und den in diesem Jahr deswegen sehr
schwierigen Prognosen als unseren besonderen Erfolg."

Pressekontakt:

Fraport AG
Presse und Publikationen (VSP)
60547 Frankfurt am Main
Telefon: (0 69) 6 90 - 7 05 55
Telefax: (0 69) 6 90 - 5 50 71

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