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Sicherheit bei Events: Veranstalter in der Verantwortung
TÜV Rheinland: Baurechtliche Bestimmungen regeln Genehmigungssituation
Verhaltenshinweise beachten
Bei Unwetter Schutz suchen

Abnahme Fliegende Bauten auf der Fanmeile am Brandenburger Tor in Berlin. Foto: TÜV Rheinland. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/31385 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/TÜV Rheinland AG/Dietmar Gust"
Abnahme Fliegende Bauten auf der Fanmeile am Brandenburger Tor in Berlin. Foto: TÜV Rheinland. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/31385 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/TÜV Rheinland AG/Dietmar Gust"

Köln (ots) - Konzerte, Sportveranstaltungen oder Public-Viewing-Events sind Publikumsmagneten und sorgen für hohe Besucherzahlen. Neben dem Unterhaltungsfaktor steht die Sicherheit der Besucher an erster Stelle. Nicht nur das Lenken der Besucherströme, sondern auch die temporären Bauten wie Tribünen, Video-Walls, Zelte oder Bühnen erfordern besondere Beachtung. Generell gilt: Der Veranstalter ist in der Verantwortung und muss die erforderlichen Genehmigungen einholen. "Welche Genehmigungen erforderlich sind, hängt von der Größe der Tribüne oder des Zelts", sagt Achim Hüsch, Experte für Fliegende Bauten bei TÜV Rheinland.

Ein Beispiel: Für Zelte mit einer Grundfläche von mehr als 75 Quadratmetern und Bühnen von mehr als 100 Quadratmetern benötigt der Veranstalter eine gültige Ausführungsgenehmigung, die zeitlich befristet ist. Die baurechtlichen Bestimmungen der jeweiligen Bundesländer regeln die einzelnen Genehmigungen, die von den Ländern gegenseitig anerkannt werden. Wichtig: Vor jedem Aufbau muss der Veranstalter frühzeitig mit der zuständigen lokalen Baubehörde eine Gebrauchsabnahme vereinbaren.

Verhaltenshinweise zwingend beachten "Das Sicherheitsniveau von beispielsweise wie Festzelten und Tribünen in Deutschland ist sehr hoch", sagt Achim Hüsch. Kommt es dennoch zu Unfällen, liegt das mitunter am Fehlverhalten einzelner Veranstaltungsbesucher. "Es gilt, ganz einfache Regeln zu beachten" so Hüsch. "Beispielsweise, dass abgesperrte Veranstaltungsbereiche nicht unbefugt betreten werden und Notausgänge immer frei bleiben" so der Experte. Außerdem sei es verboten, sich auf Geländer oder Absperrgitter zu setzen. Wichtig ist es, in jedem Fall den Anweisungen des Ordnungspersonals Folge zu leisten.

Schutz bei Unwetter suchen Kommt es während der Veranstaltung zu Gewitter oder Sturm, sollten sich Besucher nicht im Freien aufhalten, sondern - wenn möglich - Schutz in einem Festzelt suchen. Allerdings sollten bei Orkan oder extremem Hagel auch Festzelte gemieden werden. Dann gilt es, so schnell wie möglich ein festes, geschlossenes Gebäude, eine Halle, ein Parkhaus aufzusuchen oder Schutz im eigenen Auto zu suchen.

Die Themenwoche "Sicher feiern" von TÜV Rheinland läuft bis zum 9. Juni 2018 täglich mit zahlreichen Informationen unter www.tuv.com/sicher-feiern sowie im Presseportal https://www.presseportal.de/nr/31385 und auf Twitter www.twitter.com/tuvcom_presse unter #SicherFeiern.

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