TÜV Rheinland AG

TÜV Rheinland: Gefährdungsbeurteilung bei Zusammenarbeit mit Roboter Pflicht
Kollaborierende Roboter entlasten die Beschäftigten
Moderne Sensortechnik unterstützt die Arbeitssicherheit

Fotoreportage TÜV Rheinland weltweit, In den USA nimmt ein Fachmann von TÜV Rheinland Spannungsmessungen an einer Testanlage für Computer-Festplatten vor, die mit einem Roboter betrieben wird. Foto: Thomas Ernsting/TÜV Rheinland. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/31385 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/TÜV Rheinland AG/Thomas Ernsting"
Fotoreportage TÜV Rheinland weltweit, In den USA nimmt ein Fachmann von TÜV Rheinland Spannungsmessungen an einer Testanlage für Computer-Festplatten vor, die mit einem Roboter betrieben wird. Foto: Thomas Ernsting/TÜV Rheinland. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/31385 / Die Verwendung... mehr

Köln (ots) - Bei der Automatisierung der Produktion belegt Deutschland weltweit Platz drei nach Korea und Singapur. Wie Mensch und Maschine zusammenarbeiten, hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert: Immer öfter sind sie Hand in Hand tätig. "Kollaborierende Roboter sind nicht durch Schutzgitter vom Menschen getrennt. Daher müssen andere Schutzmaßnahmen für die Sicherheit der Beschäftigten sorgen. Der erste Schritt dabei ist die genaue Analyse der Aufgaben, die der Roboter übernehmen soll und wie er mit dem Menschen zusammenarbeitet. Auf dieser Grundlage erstellen wir eine entsprechende Gefährdungsbeurteilung für den jeweiligen Arbeitsplatz", betont Andreas Kaulen, der als Experte für Arbeitssicherheit bei TÜV Rheinland Unternehmen verschiedener Branchen berät.

Mensch und Maschine ergänzen sich

Aus der engen Interaktion zwischen Mensch und Maschine ergeben sich deutliche Vorteile: Mit ihrem konstanten Leistungsvermögen und ihrer Kraft beim Heben und Halten von Teilen entlasten Roboter die Beschäftigten. Darüber hinaus übernehmen sie monotone Tätigkeiten, die immer genau gleich ausgeführt werden müssen. Die Beschäftigten können sich somit auf die Arbeiten konzentrieren, bei denen der Mensch den Maschinen überlegen ist: Aufgaben, die feinmotorische Fingerfertigkeit erfordern, oder solche, bei denen Flexibilität und Urteilsvermögen erforderlich sind. Oftmals tragen Pilotprojekte in einzelnen Abteilungen maßgeblich dazu bei, die Akzeptanz der Roboter bei den Beschäftigten zu verbessern.

Intelligente Sicherheitstechnik

Möglich wird die direkte Zusammenarbeit mit Robotern durch den Einsatz intelligenter Sicherheitsvorkehrungen. Sensoren und Kameras sorgen dafür, dass die Maschinen Menschen in ihrem Umfeld wahrnehmen. Die Bewegungsgeschwindigkeit der Roboter und die eingesetzte Kraft werden dann der Arbeitssituation angepasst. "Neben diesen technischen Sicherheitsvorkehrungen sind Unterweisungen der Mitarbeiter zum Umgang mit kollaborierenden Robotern wichtig. Oftmals sind es einfache Dinge, wie das Freihalten von Fahrwegen, die maßgeblich dazu beitragen, dass die Zusammenarbeit reibungslos funktioniert", so Kaulen.

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