Das könnte Sie auch interessieren:

Scheitern Sterne-Köche an anspruchsvoller Shanghai-Küche? Die neue Kochshow "Top Chef Germany" am Mittwoch, 15. Mai 2019, um 20:15 Uhr in SAT.1

Unterföhring (ots) - Wie gut kennen sich deutsche Sterne-Köche mit asiatischen Köstlichkeiten aus? Werden ...

#GNTM 2019: Das sind die Finalistinnen

Unterföhring (ots) - Sie haben 15 Wochen vor den Kameras gestrahlt, sie haben bei den herausfordernden Walks ...

Christine Neubauer: Ab jetzt ist sie blond

Hamburg (ots) - Als brünette Ur-Bayerin war Schauspielerin Christine Neubauer, 56, einst die Quoten-Queen im ...

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von TÜV Rheinland AG

07.11.2017 – 10:00

TÜV Rheinland AG

Arbeitspausen: Ruhezeiten fördern Produktivität und reduzieren Stress
TÜV Rheinland: Pausen wie Termine fest einplanen
Aktive Pausengestaltung bei sitzenden Tätigkeiten

Köln (ots)

Laut einer Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin lässt jeder vierte Arbeitnehmer seine Pause ausfallen. Zu hoher Leistungs- und Termindruck sind häufig die Gründe, Müdigkeit und Erschöpfung die Folge. Dabei ist das Einhalten der Arbeitspausen und Ruhezeiten nicht nur eine gesetzliche Pflicht, sondern gleichermaßen sinnvoll für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Schon wenige Minuten Pause steigern nachweislich die Produktivität und reduzieren Stress. "Um Fehlern bei der Arbeit und gesundheitlichen Problemen vorzubeugen, sollten die vorgeschriebenen Pausenzeiten unbedingt eingehalten werden", erklärt Dominique Bialasinski, Fachgebietsleiterin für betriebliche Gesundheitsförderung bei TÜV Rheinland. Laut Arbeitszeitgesetz sind das mindestens 30 Minuten bei einer Arbeitszeit von sechs bis neun Stunden, bei mehr als neun Stunden sind 45 Minuten Pause Pflicht.

Aktive oder passive Pausengestaltung je nach Tätigkeit

"Setzt die Müdigkeit ein, ist es bereits zu spät und die Konzentration hat nachgelassen", so Dominique Bialasinski. Um dem zuvorzukommen und Fehler bei der Arbeit zu vermeiden, ist es sinnvoll, auch die Pausenzeit wie Termine fest im Arbeitsablauf einzuplanen. "Am effektivsten ist es, vormittags eine kürzere Pause von zehn Minuten und nachmittags eine längere Pause zu machen", rät Dominique Bialasinski. Ob eine aktive oder passive Pausengestaltung sinnvoll ist, hängt von der jeweiligen Tätigkeit ab. Bei überwiegend sitzender Tätigkeit bringen ein Spaziergang oder Mobilisationsübungen den Kreislauf in Schwung. Bei körperlich anstrengender Arbeit liefert ein kurzer Powernap neue Energie. "Der Powernap sollte nicht länger als 20 Minuten dauern, um eine Tiefschlafphase zu vermeiden. Diese hätte den gegenteiligen Effekt", empfiehlt die Expertin. Um den Kopf frei zu bekommen, eignen sich aktive Kurzablenkungen wie beispielsweise Dehnübungen ebenso gut wie ein Plausch mit fachfremden Kollegen.

Besondere Regeln bei der Nachtarbeit

Bei Nachtarbeit gibt es Besonderheiten zu beachten, da ein anderer Rhythmus vorliegt und gegen die innere Uhr gearbeitet und geschlafen wird. So ist hier, umgekehrt zur Arbeit am Tag, eine längere Pause vor dem Leistungstief zwischen 0 und 1 Uhr sinnvoll und eine kürzere Pause zwischen 4 und 5 Uhr. Neben ruhigen Pausenräumen sollten Arbeitgeber unbedingt für eine respektvolle Pausenkultur sorgen.

Pressekontakt:

Ihr Ansprechpartner für redaktionelle Fragen:
Jörg Meyer zu Altenschildesche, Presse, Tel.: 0221/806-2255
Die aktuellen Presseinformationen sowie themenbezogene Fotos und
Videos erhalten Sie auch per E-Mail über presse@de.tuv.com sowie im
Internet: www.tuv.com/presse und www.twitter.com/tuvcom_presse

Original-Content von: TÜV Rheinland AG, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von TÜV Rheinland AG
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung