TÜV Rheinland AG

Gebrauchtwagenkauf: Auf Nummer Sicher mit technischem Check
TÜV Rheinland: Gebrauchtwagenbewertung an allen 130 Servicestationen in Deutschland
TÜV Report 2014 gibt Überblick der Mängel

Gebrauchtwagencheck bei TÜV Rheinland. Foto: TÜV Rheinland / Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/31385 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/TÜV Rheinland AG/Reinhard Witt"

Köln (ots) - Jahr für Jahr wechseln rund sieben Millionen gebrauchte Fahrzeuge in Deutschland den Besitzer. Doch worauf sollten Käufer achten, wenn sie ein Auto privat kaufen? Welche Fahrzeuge sind zuverlässig unterwegs? Und was ist mein altes Auto wert? Orientierung bei solchen Fragen bieten die Fachleute von TÜV Rheinland. Interessenten für Gebrauchtwagen können sich zum Beispiel an der Auswertung der Mängelstatistik bei Hauptuntersuchungen orientieren. Der aktuelle TÜV Report von Auto Bild listet Stärken und Schwächen von 217 Fahrzeugmodellen auf. Ausgewertet werden dabei die Ergebnisse der Hauptuntersuchungen aller TÜV-Unternehmen in Deutschland. Ein genauer Blick in den Gebrauchtwagenführer lohnt, denn es gibt große Unterschiede zwischen Automodellen und verschiedenen Altersklassen. Der TÜV Report ist zum Preis von 4,50 Euro überall im Handel und an allen Service-Stationen von TÜV Rheinland in ganz Deutschland erhältlich.

Noch mehr Sicherheit beim Kauf bietet ein Gebrauchtwagen-Zertifikat von TÜV Rheinland. "Der technische Check umfasst bei uns 120 verschiedene Punkte inklusive Probefahrt und ergänzt die technische Prüfung bei der normalen Hauptuntersuchung ideal", so Hans-Ulrich Sander, Kraftfahrt-Experte bei TÜV Rheinland. Angeboten wird der umfangreiche Check an allen Prüfstellen. Hierbei spüren die Fachleute von TÜV Rheinland auch verdeckte Unfallschäden auf, bewerten die Inneneinrichtung des Autos und beurteilen den Zustand der Lackierung. In Kombination mit der Hauptuntersuchung kostet der Check 49 Euro, ohne 60 Euro.

Egal, ob beim Händler oder privat: Beim Kauf eines Gebrauchtwagens sollte der Käufer darauf achten, dass alle Kfz-Dokumente mit übergeben werden. Dazu gehört neben der Zulassungsbescheinigung Teil I und II beziehungsweise dem Fahrzeugschein und -brief auch unbedingt der letzte Prüfbericht von Haupt- und Abgasuntersuchung, wenn das Fahrzeug älter als drei Jahre ist. Dieser muss dem Straßenverkehrsamt bei der Neuanmeldung vorgelegt werden. Hinzu kommt bei Pkws ab Baujahr 1997 das sogenannte COC-Papier (Certificate of Conformity). Diese Übereinstimmungserklärung besagt, dass das Auto ohne weitere technische Prüfung in jedem EU-Land zugelassen werden kann.

Das Serviceheft gibt Aufschluss über korrekt durchgeführte Wartungsarbeiten. Wichtig sind auch Reparaturrechnungen, denn dann besteht gegenüber der Werkstatt ein Gewährleistungsanspruch von zwölf Monaten. Indikatoren für eine hohe Laufleistung können ein abgegriffenes Lenkrad, verschlissene Pedale, durchgesessene Sitze und starke Gebrauchsspuren am Lack sein. "Wer an den Angaben des Verkäufers zweifelt, sollte die Finger von dem Fahrzeug lassen", empfiehlt der TÜV Rheinland-Fachmann und ergänzt: "Der Markt bietet jede Menge Alternativen."

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