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Spielwarenmesse: Prüfzeichen für Spielzeug immer stärker gefragt
TÜV Rheinland LGA zieht positive Bilanz der Nürnberger Spielwarenmesse

Nürnberg (ots) - Qualität ist bei Spielwaren aller Art weiter auf dem Vormarsch: Nach den Rückrufaktionen des vergangenen Jahres verzeichnet TÜV Rheinland LGA auch auf der internationalen Spielwarenmesse in Nürnberg wachsendes Interesse an unabhängigen Produktprüfungen und Gütesiegeln wie dem GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit. Mit über 100.000 Prüfungen und Tests an Spielzeugen jährlich gehören TÜV Rheinland und sein Nürnberger Tochterunternehmen LGA QualiTest GmbH zu den weltweit führenden Prüfdienstleistern für Spielzeuge aller Art. Bereits in den Monaten vor der internationalen Leitmesse für Spielwaren in Nürnberg stieg die Zahl der Kunden aus der Spielzeugbranche bei dem unabhängigen Prüfunternehmen um rund 8 Prozent auf insgesamt 2.500 Hersteller. Dieser Trend setzt sich jetzt fort.

"Handelsunternehmen und Importeure fragen zunehmend nach unabhängigen Prüfmöglichkeiten in Asien. Ziel ist es, Qualität entlang der gesamten Prozesskette bis ins Kaufhausregal zu gewährleisten", so Karlheinz Hieronymus, Leiter der Spielzeugprüfung bei TÜV Rheinland LGA. Hier könne TÜV Rheinland LGA in der Beratung und Qualitätssicherung auf seine weltweite Vernetzung und die jahrzehntelange Erfahrung in Asien zurückgreifen. Auch die aktuelle Diskussion um eine Novellierung der europäischen Spielzeugrichtlinie führe dazu, dass sich Handel und Hersteller verstärkt für die Leistungen unabhängiger Prüfinstitute interessieren.

Die Spielzeugprüfung findet bei TÜV Rheinland LGA rund um den Globus statt, so zum Beispiel in den 24 Standorten in China und Hongkong oder in Köln und Nürnberg. Allein in China sind rund 1.400 Mitarbeiter des TÜV Rheinland für Produktprüfungen verantwortlich, in Nürnberg mit seinen 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist traditionell die Spielzeugprüfung des Konzerns zu Hause. Am Standort Köln wurden rund 2,5 Millionen Euro in den Ausbau des Schadstoffanalytik-Zentrums investiert, in denen rund 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter anderem Spielzeuge auf Weichmacher, Schwermetalle oder andere Schadstoffe kontrollieren. Dabei umfasst die Spielzeugprüfung von TÜV Rheinland LGA sowohl chemische Untersuchungen als auch physikalisch-mechanische Prüfungen. Immer häufiger lassen Hersteller und Handelsketten auch die gesamte Produktions- und Lieferantenkette prüfen, unter anderem mit Blick auf nachhaltige Ressourcenverwendung, Arbeitsbedingungen und Sozialstandards. Alleine in Hongkong führt TÜV Rheinland jeden Monat mehr als 10.000 Tests mit Blick auf gesundheitsgefährdende Schadstoffe durch.

Verbraucher erkennen unabhängig geprüftes Spielzeug an speziellen Prüfsiegeln von TÜV Rheinland und LGA. Das GS-Zeichen steht für geprüfte Produktsicher¬heit. Dabei wird beispielsweise kontrolliert, ob sich Kleinteile von Spielzeugen lösen oder ob andere Verletzungsgefahr durch scharfe Kanten oder elektrische Bauteile besteht - auch bei unsachgemäßer Nutzung durch Kinder. Hinzu kommt das eigens für Spielzeug entwickelte TÜV Rheinland Proof-Siegel mit dem Teddybär als Erkennungszeichen: Hierbei wird Spielzeug auf Schadstoffe getestet und ob es frei von möglicherweise Krebs erregenden Stoffen ist, denn besonders Kleinkinder unter drei Jahren nehmen Spielzeug gern in den Mund. Schadstoffe dürfen sich auch dadurch nicht lösen.

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