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Die Preise für Wohnimmobilien zum Kauf sind im ersten Quartal weiter gestiegen, leichte Preiskorrekturen in einigen Metropolen

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Die Preise für Wohnimmobilien zum Kauf sind im ersten Quartal weiter gestiegen, leichte Preiskorrekturen in einigen Metropolen

Neu: ImmoScout24 WohnBarometer zeigt erstmals Nachfrage pro Angebot und Preisprognose

ImmoScout24 präsentiert seinen neuen Daten-Report zur Entwicklung des Immobilienmarkts. Das „ImmoScout24 WohnBarometer“ gibt die Entwicklung von Wohnimmobilien in realen Preisen wieder. Eine Preisprognose sowie das Verhältnis von Angebot und Nachfrage ergänzen den umfassenden Marktüberblick.

  • Die Angebotspreise für Bestands-Eigentumswohnungen stiegen im ersten Quartal deutschlandweit am stärksten.
  • Neugebaute Einfamilienhäuser erlebten in Hamburg und Frankfurt am Main eine leichte Preiskorrektur.
  • Die Nachfrage nach Immobilien zum Kauf übersteigt das Angebot deutlich.
  • Deutschlandweit prognostiziert das ImmoScout24 WohnBarometer zweistellige Preiszuwächse für Eigentumswohnungen im Bestand.
  • Aber auch im Neubau-Segment erwartet ImmoScout24 weitere Preissteigerungen von bis zu 9 Prozent.

Deutschlandweit stiegen die Angebotspreise von Bestands-Eigentumswohnungen allein im ersten Quartal von 2021 um 5,2 Prozent. Im Jahresvergleich wurden sie 12,7 Prozent teurer angeboten. Damit erlebte das Segment die stärksten Preiszuwächse aller analysierten Kauf-Immobilientypen. Die Kaufpreise neugebauter Eigentumswohnungen entwickelten sich nicht ganz so dynamisch. Das ImmoScout24 WohnBarometer zeigt, dass die Angebotspreise im ersten Quartal 2021 im Vergleich zum vierten Quartal 2020 um 4,8 Prozent anzogen. Im Vergleich zum ersten Quartal 2020 erlebten sie damit einen Zuwachs von 9,7 Prozent. In absoluten Preisen wurden Neubau-Wohnungen im März 2021 für durchschnittlich 3.530 Euro pro Quadratmeter angeboten. Das sind knapp 1.200 Euro mehr als für Bestands-Eigentumswohnungen, für die im Durchschnitt 2.385 Euro pro Quadratmeter verlangt wurde.

„Eigentumswohnungen im Bestand sind für viele Kaufende deutlich attraktiver als Neubauwohnungen. Das liegt an den günstigeren Preisen im Bestandssegment. Ein Preisunterschied von rund 1.000 Euro pro Quadratmeter macht in der Kaufsumme einen großen Unterschied“, erläutert Dr. Thomas Schroeter, Geschäftsführer von ImmoScout24.

Der neu entwickelte Nachfrageindikator des ImmoScout24 WohnBarometers zeigt, dass deutschlandweit durchschnittlich fünf Interessierte pro Woche eine inserierte Bestands-Eigentumswohnung anfragen, im Neubausegment fällt die Nachfrage über das gesamte Bundesgebiet mit durchschnittlich einer Anfrage pro Woche und Inserat geringer aus.

Preise für Bestands-Einfamilienhäuser stiegen stärker als im Neubau

Die angebotenen Kaufpreise von Bestandshäusern stiegen mit 4,3 Prozent stärker als im Neubausegment. Das Preisniveau von neugebauten Häusern lag im ersten Quartal 2021 um 2,0 Prozent höher als im vierten Quartal 2020. Im Jahresvergleich wurden Bestandshäuser und Neubau-Häuser mit jeweils 140 Quadratmeter Wohnfläche 10,1 Prozent bzw. 7,6 Prozent teurer angeboten.

Keine Entspannung in Sicht: ImmoScout24 erwartet weiterhin deutliche Preissteigerungen

Die neu entwickelte Preisprognose sagt die wahrscheinliche Preisentwicklung für die nächsten zwölf Monate voraus. So prognostiziert das ImmoScout24 WohnBarometer, dass die angebotenen Kaufpreise für Bestandswohnungen im gesamtdeutschen Mittel um rund 11 Prozent und für neugebaute Eigentumswohnungen um 8 Prozent steigen werden. Basierend auf einer Kalkulation der aktuellen Einwohnersalden sowie des verfügbaren und geplanten Wohngebäudebestands erwartet der auf 8,5 Millionen Datensätzen basierende Marktreport von ImmoScout24, dass die Preise für Einfamilienhäuser im Neubausegment innerhalb eines Jahres um 2,4 Prozent und bei Bestandsbauten um knapp 5 Prozent anziehen werden.

„Wer es sich leisten kann, sucht nach dem Eigenheim statt einer Mietwohnung. Sofern das Zinsniveau nicht in die Höhe schnellt oder wirtschaftliche Faktoren wie Jobverlust die Liquidität maßgeblich beeinträchtigen, wird die Immobilie auch zukünftig für viele Suchende attraktiv bleiben und eine krisenfeste Investition sein. Corona und die allgemeine Marktlage haben zu einem enormen Nachfrageschub nach Wohnimmobilien zum Kauf geführt. Im Februar 2021 gingen auf ImmoScout24 34 Prozent mehr Kontaktanfragen für Eigentumswohnungen zum Kauf ein als im Vorjahr. Dies treibt auch im laufenden Jahr die Preise weiter nach oben“, schätzt Dr. Thomas Schroeter die zukünftige Preisentwicklung ein.

Höchste Preiszuwächse in Berlin

In der Bundeshauptstadt legten die Angebotspreise sowohl für Eigentumswohnungen als auch für Einfamilienhäuser zum Kauf am stärksten zu. Im Vergleich zum vierten Quartal 2020 boten Anbieter:innen neugebaute Wohnungen und Häuser im ersten Quartal 2021 um jeweils 2,5 Prozent und Bestands-Eigentumswohnungen um 3,3 Prozent teurer an. Das ImmoScout24 WohnBarometer prognostiziert für die Bundeshauptstadt sowohl für Wohnungen als auch Häuser zum Kauf im Bestand und im Neubau mit 7,6 bis 12,9 Prozent die höchsten Preissteigerungen für die kommenden zwölf Monate.

Für Köln erwartet das ImmoScout24 WohnBarometer ebenfalls hohe Wachstumsraten innerhalb eines Jahres. So werden die Angebotspreise für Bestands-Eigentumswohnungen voraussichtlich um 8,7 Prozent steigen, die Kaufpreise für Einfamilienhäuser im Bestand um 7,7 Prozent. In beiden Metropolen lässt sich trotz der dynamischen Preisentwicklung der Traum vom Eigenheim im Vergleich zu Hamburg, Frankfurt am Main und München noch relativ budgetschonend verwirklichen. Mit rund 3.850 Euro in Köln und 4.460 Euro in Berlin liegen die absoluten Quadratmeterpreise für Bestands-Eigentumswohnungen verglichen mit den anderen deutschen Metropolen noch relativ moderat. Das teuerste Pflaster für Kaufimmobilien ist und bleibt München. Für das eigene Haus – egal ob Neubau oder Bestand  – riefen Anbieter:innen fast das Doppelte auf wie in Berlin und in Köln. Über eine Millionen Euro wurde hier im Schnitt für ein Haus mit 140 Quadratmetern Wohnfläche verlangt.

In Frankfurt und Hamburg sind die Angebotspreise leicht rückläufig

In Frankfurt am Main rangiert die Preisentwicklung für Bestands-Eigentumswohnungen im ersten Quartal 2021 um die Nulllinie. Für neugebaute Eigentumswohnungen und Neubauhäuser zum Kauf ging das Preisniveau in der Mainmetropole mit 0,9 und 0,4 Prozent leicht zurück. Auch in Hamburg inserierten die Anbieter:innen neugebaute Einfamilienhäuser um 0,6 Prozent günstiger.

Bestandsimmobilien ziehen eine höhere Nachfrage auf sich als das Neubausegment

Im Schnitt gingen in den Top5-Städten deutlich mehr Kontaktanfragen pro Woche auf ein Bestandsobjekt ein als auf eine Neubauimmobilie. Ursächlich sind die günstigeren Bestandspreise, die teilweise deutlich unter den Angebotspreisen von neugebauten Kaufimmobilien liegen. Da in den Großstädten nur wenige Einfamilienhäuser angeboten werden, erfahren diese im Verhältnis eine höhere Nachfrage als die deutlich häufiger angebotenen Eigentumswohnungen.

„Das Stadthäuschen mit Garten und allen Vorzügen einer nahen Infrastruktur ist in den Metropolstädten sehr gefragt. Diese hohe Nachfrage trifft aber auf ein vergleichsweise geringes Kaufangebot. Bei Eigentumswohnungen ist das Verhältnis von Angebot und Nachfrage ausgeglichener. Daher stehen hier die Chancen für Kaufinteressierte besser”, erläutert Dr. Thomas Schroeter.

Ausführliche Tabellen finden Sie in der angehängten Medieninformation.

Das ImmoScout24 WohnBarometer – Methodik

Das ImmoScout24 WohnBarometer ist der Marktreport zur Entwicklung des Immobilienmarkts. Herausgeber ist ImmoScout24: Deutschlands führende Online-Plattform für Wohnimmobilien. Das ImmoScout24 WohnBarometer gibt die Preisentwicklung in realen Angebotspreisen wieder, ergänzt um einen Indikator zum Verhältnis von Angebot und Nachfrage sowie eine Preisprognose für die nächsten 12 Monate. Die Datenbasis umfasst über 8.5 Millionen Inserate der letzten fünf Jahre auf ImmoScout24. Dabei werden alle Eigentumswohnungen-, Einfamilienhäuser- und Mietwohnungsinserate analysiert. Die Werte werden für Referenzobjekte für den jeweils betrachtetem Immobilientyp durch einen Algorithmus aus dem Bereich des maschinellen Lernens ermittelt. Für Wohnungen zum Kauf wird eine Drei-Zimmer-Wohnung mit 80 Quadratmetern Wohnfläche zugrunde gelegt. Das betrachtete Einfamilienhaus hat 140 Quadratmeter Wohnfläche und einen Grundstücksanteil von 600 Quadratmetern. Das Referenzobjekt für Mietwohnungen ist eine Zwei-Zimmer-Bestandswohnung mit 70 Quadratmetern. Die Kategorie Neubau enthält alle Angebote mit einem Baualter von maximal zwei Jahren zum jeweiligen Bestimmungszeitpunkt. 

Die Nachfrage im Verhältnis zum Angebot wird berechnet auf Basis der Kontaktanfragen pro Inserat des jeweiligen Immobilientyps pro Woche. Es handelt sich um einen normierten Wert, um unterschiedliche Standzeiten der Anzeigen auf dem Portal auszugleichen. Für die Preisprognose bildet der angewandte Algorithmus ebenfalls die Grundlage. Dazu fließen aktuelle Einwohnersalden sowie der verfügbare und geplante Wohngebäudebestand mit in die Betrachtung ein.

Über ImmoScout24

ImmoScout24 ist die führende Online-Plattform für Wohn- und Gewerbeimmobilien in Deutschland. Seit über 20 Jahren revolutioniert ImmoScout24 den Immobilienmarkt und unterstützt jeden Monat 13,8 Millionen Nutzer:innen auf dem Weg ins neue Zuhause oder in die passende Gewerbefläche. Deshalb kennen 99 Prozent der Zielgruppe ImmoScout24. Mit seinen digitalen Lösungen schafft der Online-Marktplatz Orientierung und bringt Eigentümer:innen, Makler:innen und Suchende erfolgreich zusammen. ImmoScout24 arbeitet an dem Ziel, Transaktionen rund um die Immobilie digital abzuwickeln und dadurch komplexe Entscheidungen für seine Nutzer:innen einfacher zu machen. Seit 2012 ist ImmoScout24 auch auf dem österreichischen Wohn- und Gewerbemarkt aktiv und verzeichnet monatlich rund 3,5 Millionen Besuche.

Medienkontakt

Jessica Kühnel

Senior PR & Corporate Communications Managerin

Telefon: +49 30 24301 1270

E-Mail: presse@immobilienscout24.de

www.immoscout24.de

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Geschäftsführer: Dr. Thomas Schroeter, Ralf Weitz
Vorsitzender des Aufsichtsrats: Tobias Hartmann
Handelsregister: Amtsgericht Charlottenburg, HRB 69108
Sitz der Gesellschaft: Berlin
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