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Neubau-Preisanalyse für Leipzig und Umland:

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Preisdynamik für Neubauwohnungen und -häuser ungebrochen hoch

  • Kein Ende in Sicht: Die Angebotspreise für Neubau-Eigentumswohnungen in Leipzig stiegen 2020 ungebremst weiter, stärkste Preiszuwächse in Alt-West mit 17,5 Prozent.
  • Eine Neubauwohnung in Leipzig-Mitte ist 170.000 Euro teurer als ihr Pendant in Leipzig-West.
  • Auch die Preise für Neubauhäuser stiegen weiter.
  • Leipzig vs. Krostitz: Sparpotenzial von 230.000 Euro für ein Neubauhaus.

Auch im Corona-Jahr 2020 stiegen die Kaufpreise für neugebaute Eigentumswohnungen in Leipzig ungebremst weiter. ImmoScout24 verzeichnete einen Anstieg der Angebotskaufpreise für Neubauwohnungen um 17,4 Prozent vom vierten Quartal 2020 gegenüber dem vierten Quartal 2019. 2019 lag der Wert bei 15,6 Prozent. Damit verstärkte sich der Preistrend sogar. Bundesweit gilt Leipzig als Großstadt mit dem höchsten Preisanstieg, dafür aber mit den niedrigsten Angebotspreisen. Ende 2020 verlangten Anbieter:innen für eine Neubauwohnung mit 80 Quadratmetern im Durchschnitt 300.000 Euro.

„Es gab bei vielen Marktbeobachter:innen die Erwartung, dass die Preissteigerungen von Immobilien mit der Corona-Krise ein Ende finden. Doch gerade bei Neubau-Eigentumswohnungen ist das Gegenteil der Fall. Die fortgesetzten Preissteigerungen Bereich sind ein Indiz für die nach wie vor hohe Nachfrage und belegen, dass die Märkte noch nicht ausgereizt sind. Denn ob als Anlageobjekt oder zur Selbstnutzung: Sein Geld in Betongold zu investieren, ist für viele Menschen gerade auch in unsicheren Zeiten sehr attraktiv“, erläutert Kristian Kehlert, Marktanalyst bei ImmoScout24.

Für die Auswertung hat ImmoScout24 die durchschnittlichen Angebotspreise für eine neugebaute Eigentumswohnung und ein neu errichtetes Einfamilienhaus in Leipzig und im Umland analysiert. Referenzobjekte waren dabei eine Neubauwohnung mit 80 Quadratmetern und drei Zimmern sowie ein Neubauhaus mit 140 Quadratmeter Wohnfläche auf 600 Quadratmeter Grundfläche. Inserate im Neubauhaus-Bereich basieren häufig auf den Angeboten von Hausbau-Anbietern und ihren Grundpreisen. Diese können sich im Laufe des Planungsprozesses erhöhen und berücksichtigen meist keine Grundstückspreise.

In Leipzig Alt-West stiegen die Preise für neugebaute Eigentumswohnungen am stärksten. 17,5 Prozent mehr verlangten Anbieter:innen Ende 2020 gegenüber dem Jahr zuvor. Insgesamt lagen die Steigerungsraten in den Leipziger Bezirken mit einer Differenz von 2,1 Prozentpunkten dicht beieinander. Leipzig-West verzeichnete mit 15,4 Prozent die schwächste Preissteigerung im vorangegangenen Jahr.

170.000 Euro Preisspanne zwischen Mitte und West

Gemessen an den durchschnittlichen Kaufpreisen ist Leipzig-West im vierten Quartal 2020 außerdem der günstigste Stadtteil. Eine Neubauwohnung mit 80 Quadratmeter wird hier im Mittel für rund 240.000 Euro angeboten. Auch im Osten liegen die Preisen noch unter 250.000 Euro.

Nur vier Kilometer entfernt verlangten Anbieter:innen die höchsten Preise. Durchschnittlich 410.000 Euro soll eine Neubauwohnung mit drei Zimmern in Leipzig-Mitte kosten. Erstmals stiegen damit die durchschnittlichen Angebotskaufpreise in einem Leipziger-Stadtteil über die Schwelle von 400.000 Euro. Im Leipziger Südwesten, Norden und Alt-Westen lagen die Preise über 300.000 Euro. 2019 hatte nur Mitte diese Marke überschritten.

Neugebautes Einfamilienhaus in Krostitz ist 230.000 Euro günstiger als das Leipziger Pendant

Auch für Neubauhäuser flachte im Umland von Leipzig die Preisdynamik kaum ab: Espenhain verzeichnete mit 11,5 Prozent die höchste Preissteigerung im vierten Quartal 2020 – ein Plus von 2,4 Prozentpunkten im Vergleich zum vierten Quartal 2019. In Krostitz kletterten die Preise um 7,2 Prozent nach oben – hier ließ sich der Wunsch vom Eigenheim allerdings noch am günstigsten erfüllen. Für 290.000 Euro wurde das Neubauhaus mit 140 Quadratmeter Wohnfläche angeboten.

Nur in Leipzig selbst zogen die Preise im vergangenen Jahr nicht mehr so stark an. 2,9 Prozent mehr als im Vorjahr verlangten Anbieter:innen im Stadtgebiet für das Neubau-Eigenheim, die Preise lagen im Durchschnitt bei rund 520.000 Euro. Teurer war es nur noch in Markleeberg. Hier wurden im Schnitt 550.000 aufgerufen.

„Wer vom Eigenheim träumt und auch nach Corona die Möglichkeit hat, vermehrt im Homeoffice zu arbeiten, sollte sich die Preisentwicklung und das Preisniveau in weniger zentralen Wohngegenden ansehen. Finanziell kann es ein großer Vorteil sein, einige Kilometer mehr Fahrtzeit auf sich zu nehmen und dafür beim Kaufpreis zu sparen. Kaufinteressent:innen sollten allerdings auf die Verkehrsanbindung und die Infrastruktur am neuen Wohnort achten. Die Kartenansicht auf ImmoScout24 zeigt diese wichtigen Faktoren an, inklusive Internet- und Mobilfunkverbindung“, so Kristian Kehlert.

Service für die Medien:

In der angehängten Medieninfo finden Sie die Daten als Tabelle. Auf Rückfrage stellen wir Ihnen gerne die Tabellen zu den anderen untersuchten Städten und zum Umland zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an presse@immobilienscout24.de.

Methodik

Die durchschnittlichen Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen beziehen sich auf eine 80 Quadratmeter große 3-Zimmer-Wohnung, erbaut in den letzten zwei Kalenderjahren und mit gepflegter Ausstattungsqualität. Die durchschnittlichen Hauspreise beziehen sich auf ein Einfamilienhaus mit 140 Quadratmeter Wohnfläche auf einem Grundstück mit 600 Quadratmetern, ebenfalls erbaut in den letzten zwei Kalenderjahren und mit gepflegter Ausstattungsqualität. Die Preise wurden auf Basis aller bei ImmoScout24 inserierten und mit diesen Merkmalen ausgestatteten Neubauobjekte ermittelt. Inserate im Neubauhaus-Bereich basieren häufig auf den Angeboten von Hausbau-Anbietern und ihren Grundpreisen. Diese können sich im Laufe des Planungsprozesses erhöhen und berücksichtigen meist keine Grundstückspreise. Der Prozentwert beschreibt das Preiswachstum zwischen dem vierten Quartal 2019 und dem vierten Quartal 2020. Die gesamte Zeitreihe wurde neu berechnet und auf Basis der hinzugewonnenen Daten auch eine Korrektur der Daten von 2019 vorgenommen. Dadurch kommt es in einigen Fällen zu Abweichungen zu den kommunizierten Werten aus dem letzten Jahr. Die Anpassungen erlauben eine realistischere Abbildung des Marktes.

Medienkontakt

Silke Ernst

Senior PR & Corporate Communications Manager

Telefon: +49 30 24301 1270

E-Mail: presse@immobilienscout24.de

www.immobilienscout24.de

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