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03.03.2020 – 09:34

ImmoScout24

Neubau-Kauf-Maps: Wohneigentum in Berlin & Brandenburg bleibt begehrt

Neubau-Kauf-Maps: Wohneigentum in Berlin & Brandenburg bleibt begehrt
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Neubau-Kauf-Maps: ImmoScout24 analysiert Preisentwicklung in Berlin und Umland

Wohneigentum in Berlin & Brandenburg bleibt begehrt, Preissteigerungen flachen in einigen Stadtteilen ab

Berlin, 3. März 2020. Neugebautes Wohneigentum ist in Berlin und im Umland weiterhin gefragt. Die Preise steigen vielerorts im zweistelligen Prozentbereich. Das Umland verzeichnete stärkere Zuwächse als die City selbst. Im direkten Vergleich der deutschen Metropolen wachsen die Berliner Preise für Eigentumswohnungen am zweitstärksten. Auf Berliner Stadtteilebene steigen die Durchschnittspreise für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser jedoch nicht mehr so stark wie in der Vorjahresanalyse. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle ImmoScout24 Neubau-Preisanalyse für Berlin und die Region Berlin-Brandenburg - dargestellt in den "Neubau-Kauf-Maps".

Für die Auswertung hat ImmoScout24 die durchschnittlichen Quadratmeterpreise für eine neugebaute Eigentumswohnung und ein neu errichtetes Einfamilienhaus in zehn Städten analysiert. Referenzobjekte waren dabei eine Neubau-Wohnung mit 80 Quadratmetern und drei Zimmern sowie ein Neubau-Haus mit 140 Quadratmeter Wohnfläche auf 600 Quadratmeter Grundfläche.

Neben dem starken Zuzug, den Berlin in den vergangenen Jahren erlebt hat, zieht es nun immer mehr Menschen in das Umland der Hauptstadt. Auch hier wird das Angebot knapp und die Preise steigen. Im Landkreis Brandenburg an der Havel stiegen die Preise für neu errichtete Häuser innerhalb eines Jahres um 18,2 Prozent auf 390.336 Euro. Vor allem die Regionen südwestlich und südlich von Berlin verzeichnen ein stärkeres Preiswachstum als die Hauptstadt. So kostet ein Neubau-Haus im Landkreis Oder-Spree im Durchschnitt 275.920 (+ 14,6 Prozent), in Potsdam-Mittelmark 358.609 Euro (+ 13,7 Prozent) und im Kreis Teltow-Fläming 300.711 Euro (+ 12,1 Prozent).

Potsdam zählt zu den teuersten Gegenden in Berlin-Brandenburg. Hier stiegen die Angebotspreise von Ende 2018 bis Ende 2019 um 14 Prozent auf 671.813 Euro. In der Vorjahresanalyse stiegen die Angebotspreise mit 21,5 Prozent sogar noch stärker. Auch in den Landkreisen Dahme-Spreewald (13,4 Prozent vs. 18,8 Prozent), Oberspreewald-Lausitz (13,2 Prozent vs. 17,4 Prozent), Potsdam-Mittelmark (13,7 Prozent vs. 17,1 Prozent) stiegen die Preise nicht mehr so rasant wie im Vorjahr.

In Berlin selbst kam es zu Preissteigerungen von 11,9 Prozent für Neubau-Häuser. Nur in Leipzig kam es mit 15,4 Prozent ebenfalls zu zweistelligen Preissteigerungen. In anderen Metropolen wie München, Hamburg und Frankfurt am Main stiegen die Preise im einstelligen Bereich.

Regional gibt es große Unterschiede in Berlin-Brandenburg. Im Landkreis Uckermark stiegen die durchschnittlichen Angebotspreise für ein Neubau-Haus um 1,8 Prozent auf 145.321 Euro. Am günstigsten wird ein neues Einfamilienhaus mit durchschnittlich 136.602 Euro in der Prignitz angeboten (+ 2,4 Prozent). Im Vergleich zur Vorjahresanalyse sind in diesen Regionen Brandenburgs die Preise nun nicht mehr rückläufig.

Preise für Neubau-Eigentumswohnungen steigen in den Außenbezirken rasant an

Im Szenebezirk Neukölln stiegen die Preise für eine neue Eigentumswohnung am stärksten - wenn auch nicht mehr so stark wie in der Vorjahresanalyse (16,5 Prozent vs. 19,5 Prozent). Prozentual hohe Preissteigerungen verzeichnen vor allem die Außenbezirke Hellersdorf mit 15,6 Prozent und einem Quadratmeterpreis von 4.557 Euro, Britz mit 12,8 Prozent und einem Quadratmeterpreis von 5.430 Euro und Neu-Hohenschönhausen mit 12,4 Prozent und einem Quadratmeterpreis von 3.603 Euro. Doch auch hier stiegen die Preise nicht mehr so stark.

Ausreißer ist der Ortsteil Wartenberg am Rande von Berlin. Hier stiegen die Preise innerhalb eines Jahres um 14,3 Prozent auf durchschnittlich 1.769 Euro pro Quadratmeter. In der Vorjahresanalyse lag Wartenberg mit 5,9 Prozent Preissteigerung noch auf dem letzten Platz bei den Steigerungsraten. Deutlich tiefer müssen Kaufende in Mitte mit 8.029 Euro pro Quadratmeter, in Grunewald mit 7.791 Euro pro Quadratmeter und in Dahlem mit 7.506 Euro pro Quadratmeter in die Tasche greifen. Diese Ortsteile zählen zu den teuersten in der Hauptstadt.

Die Preisanalysen der "Neubau-Kauf-Maps" finden Sie unter:

https://www.immobilienscout24.de/lp/neubau-kauf-maps-2020.html

Methodik

Die durchschnittlichen Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen beziehen sich auf eine 80 Quadratmeter große 3-Zimmer-Wohnung, erbaut in den letzten drei Jahren und mit gepflegter Ausstattungsqualität. Die Preise wurden auf Basis aller bei ImmoScout24 inserierten und mit diesen Merkmalen ausgestatteten Neubauobjekte in den Top 7 Metropolen ermittelt. Erstmals sind auch Dresden, Leipzig und Bremen in der Auswertung berücksichtigt. Der Prozentwert beschreibt das Preiswachstum zwischen dem vierten Quartal 2018 und dem vierten Quartal 2019.

Die durchschnittlichen Hauspreise beziehen sich auf ein Einfamilienhaus mit 140 Quadratmeter Wohnfläche, erbaut in den letzten drei Kalenderjahren auf 600 Quadratmeter Grundfläche und mit gepflegter Ausstattungsqualität. In der Analyse wurden alle Häuser berücksichtigt, die zum Kauf in den letzten drei Jahren bei ImmoScout24 angeboten wurden. Der Prozentwert beschreibt das Preiswachstum zwischen dem vierten Quartal 2018 und dem vierten Quartal 2019.

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