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München führt bei den Immobilienpreisen
Bis zu 41% des Einkommens werden für das Wohnen ausgegeben

München (ots) - München ist und bleibt die teuerste Stadt zum Wohnen in Deutschland. Da die Nachfrage groß und das Angebot gering ist, steigen in zentralen Wohnlagen die Preise stark an. Dies zeigt der Erschwinglichkeitsindex EIMX von ImmobilienScout24, der jährlich das regionale Verhältnis von Kaufkraft und Wohnkosten in über 400 Städten und Kreisen analysiert.

Das Wohnen in der bayrischen Landeshauptstadt ist kostspielig

München ist ein teures Pflaster. 30,5% ihres Haushaltsnettoeinkommens geben seine Bewohner durchschnittlich für das Wohnen aus. Der Bezirk Au ist auf dem 1. Platz, gefolgt von der Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt und der ebenso zentral gelegenen Maxvorstadt. In diesen Top-Stadtteilen liegt der Wohnkostenanteil bei über 40%. Wer in Haidhausen oder im Lehel wohnen möchte, muss auch deutlich mehr als 30% seines Haushaltseinkommens zahlen.

"München ist und bleibt die teuerste Stadt zum Wohnen in Deutschland.

Trotz des ohnehin schon hohen Preisniveaus steigen die Mieten und Kaufpreise seit Jahren. Besonders in der sehr beliebten und attraktiven Innenstadt ist die Wohnungsknappheit aufgrund der hohen Nachfrage enorm. Das treibt die Preise in die Höhe und macht Wohnungen in diesen Lagen für den Durchschnittsverdiener praktisch unbezahlbar. Das Münchner Preisniveau hat sich auch auf die Umlandgemeinden übertragen. Eine Besserung der Wohnungssituation ist derzeit nicht in Sicht. Der begrenzte Neubau von Wohnraum kann der hohen Nachfrage nicht entgegenwirken, weshalb auch zukünftig mit weiteren Preissteigerungen zu rechnen ist", so Jan Hebecker, Leiter Märkte und Daten bei ImmobilienScout24.

Wo ist der Wohnkostenanteil am stärksten gestiegen?

Von 2013 zu 2016 ist der Wohnkostenanteil am stärksten in Au mit über 7% gestiegen. Durch die Lage nahe der Isarauen gehört Au zu den beliebtesten Wohngebieten in München. Aber auch in innerstädtischen Stadtteilen wie Schwabing beträgt die Zunahme des Wohnkostenanteils deutlich über 6%.

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