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Die aktuellen Mietpreise in Meck-Pomm: Günstig wohnen, wo andere Urlaub machen (mit Bild)

Karte der Kaltmieten der Wohnungen in Mecklenburg-Vorpommern Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ImmobilienScout 24"

Berlin (ots) - Deutschlandweit gehört Mecklenburg-Vorpommern zu den beliebtesten Reisezielen. Mit seinen 2000 Seen und 1900 Kilometer Küstenlinie hat das Land zwischen Ostsee und Mecklenburger Seenplatte wahrlich etwas zu bieten. Nur rund 1,65 Mio. Menschen sind im am dünnsten besiedelten Bundesland beheimatet. In der aktuellen Mietpreis-Betrachtung von ImmobilienScout24 werden sie derzeit im Durchschnitt mit 5,50 Euro pro Quadratmeter Kaltmiete zur Kasse gebeten. Das sind 30 Cent weniger als im Bundesdurchschnitt.

Die Mietpreisanalyse von ImmobilienScout24 ergibt: In Mecklenburg-Vorpommern ist das Preisniveau moderat und stabil. Vergleicht man die durchschnittlichen Angebotsmieten von 2010 mit denen von 2009, so ergibt sich ein Preisanstieg von lediglich 10 Cent. Innerhalb des Landes reicht die Preisspanne in den zwölf Landkreisen von 4,30 Euro pro Quadratmeter bis zu 6,20 Euro und in den sechs kreisfreien Städten von 5,20 bis 6,90 Euro.

Betrachtet man die sechs kreisfreien Städte des Landes, so ergibt sich folgendes Bild: Die Hansestadt Greifswald, Geburtsstadt Caspar David Friedrichs, ist das teuerste Pflaster des Bundeslandes. Mieter zahlen 6,90 Euro für einen Quadratmeter Kaltmiete in ihrer Stadt, in der sich eine der ältesten Universitäten Mitteleuropas befindet. Nahezu den gleichen Preis, nämlich 6,80 Euro, müssen die Einwohner in Rostock für eine Mietwohnung berappen. Die Hansestadt ist nach Einwohnern - rund 200.000 sind es - und auch flächenmäßig mit Abstand die größte Stadt im Nordosten Deutschlands und verfügt über den zweitgrößten deutschen Kreuzfahrthafen.

Exakt für einen Euro weniger kann man entweder in der einstigen Residenz- und heutigen Landeshauptstadt Schwerin, die so genannte "Stadt der sieben Seen und Wälder", oder in der Hansestadt Stralsund zur Miete wohnen. In der vierten Hansestadt Wismar verlangen die Vermieter 5,70 Euro. Die historischen Altstädte Stralsund und Wismar stehen auf der Welterbeliste der UNESCO. Die preisgünstigste Stadt zum Wohnen ist die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg. 5,20 Euro sind hier fällig pro Quadratmeter.

In den zwölf Landkreisen Mecklenburg-Vorpommerns leben rund 1,13 Mio. Menschen. Sie sind vor allem in der Land- und Ernährungswirtschaft, in modernen Seehäfen und im Tourismus beschäftigt. Das nordöstliche Bundesland ist ein attraktiver und wettbewerbsfähiger Wirtschaftstandort inmitten der europäischen Wachstumsregion Ostseeraum.

Am preiswertesten wohnt es sich in den Kreisen Demmin, Uecker-Randow, dem östlichsten Zipfel des Landes, und Mecklenburg-Strelitz. 4,30, 4,40 bzw. 4,60 Euro zahlen die Mieter hier für einen Quadratmeter. In den Kreisen Ludwigslust, nach Bewohnern und auch flächenmäßig der größte, Parchim und Güstrow liegt die Durchschnittsmiete jeweils bei 4,90 Euro. Danach folgen im Preisniveau mit 5,20 bis 5,40 Euro die Kreise Nordvorpommern, Nordwestmecklenburg und Müritz mit nur rund 65.000 Einwohnern der einwohnerärmste.

In sechs Landkreisen wird die 5-Euro-Marke überschritten: Ostvorpommern, Rügen, dem kleinsten, aber größte Insel Deutschlands, und Bad Doberan - alle drei direkt an der Ostsee, dem größten Brackwassermeer der Welt, gelegen. Sie befinden sich auch deshalb im oberen Preisbereich, so zwischen 6,00 und 6,20 Euro. In Ostvorpommern lag die Durchschnittsmiete 2009 noch bei 5,40 Euro. Doch das ist auch der einzige "Ausreißer" in der Analyse der aktuellen Angebotspreise von ImmobilienScout24 in der sonst stabilen Mietlandschaft Mecklenburg-Vorpommerns.

Weitere Informationen, auch Mietanalysen auf Stadtteilebene, finden Sie unter: http://news.immobilienscout24.de .

Eine Karte zum kostenfreien Abdruck finden Sie beigefügt. Der Analyse liegen rund 15.300 Miet-Objekte zugrunde. Sie basiert auf Daten jeweils aus dem 2. Halbjahr 2010 und 2009.

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