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ARD-Intendanten: Radsport bleibt Domäne im Ersten

    Saarbrücken/Köln (ots) - Die ARD-Intendanten haben die Radsportberichterstattung im Ersten während der Deutschlandtour Anfang Juni als "eines der attraktivsten Sportereignisse des Jahres" gewürdigt. Das Interesse des Fernsehpublikums am Radsport sei ungebrochen und lasse auch für die Tour de France-Berichterstattung im Juli im Ersten große Resonanz erwarten.  "Die Deutschlandtour 2002 hat sich trotz harter Konkurrenz durch König Fußball und Königin Elisabeth behauptet", sagte der Intendant des federführenden Saarländischen Rundfunks, Fritz Raff, heute in Saarbrücken. Er erklärte zugleich, dass die ARD sich die Übertragungsrechte der Deutschlandtour für die Jahre 2003 und 2004 gesichert habe.

    Nach Raffs Angaben verfolgten vom 3. bis 9. Juni mehr als zehn Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer die insgesamt rund 14 Stunden Live-Berichte sowie Einzelreportagen im Ersten und den Dritten Programm von WDR, NDR und SWR/SR. Das Deutschlandtour-Finale sahen im Ersten 2,2 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer, was einem neuen Rekordmarktanteil von 17,1 Prozent entsprach. Weitere Millionen Radsportbegeisterte hätten die Radio-Berichte (Federführung SWR) verfolgt und sich beim Internetportal tour.ard.de mit rund 700.000 Page-Impressions über das Renngeschehen informiert. Das 150-köpfige Team aus sechs ARD-Anstalten habe damit einen sehr erfolgreichen multimedialen Service von der Deutschlandtour geboten, der nach Ansicht vieler Zuschauer und Internetnutzer qualitativ der der Tour de France-Berichterstattung entsprochen habe, sagte Raff.

    Die ARD wird von der diesjährigen Tour de France vom 6. bis 28. Juli wieder ausführlich berichten. Live-Berichte vom Renngeschehen werden sich  mit Kultur-Reportagen von interessanten Orten und Begebenheiten entlang der Strecke abwechseln. ARD-Kommentatoren und -Moderatoren vor Ort sind Sportkoordinator Hagen Boßdorf, Jürgen Emig und Herbert Watterott, denen die Ex-Radrennprofis Rudi Altig und Marcel Wüst als Experten zur Seite stehen. Besonderer Höhepunkt aus deutscher Sicht und für die ARD dürfte die zweite Etappe am 8. Juli von Luxemburg nach Saarbrücken sein, die rund 130 Kilometer durch das Saarland führt. "Trotz des Ausfalls von Jan Ullrich und der Nicht-Berücksichtigung eines zweiten deutschen Profiteams erwarten wir wieder eine spannende Tour. Der SR ist zusammen mit den Tourerfahrenen Kolleginnen und Kollegen von sechs weiteren ARD-Sendern gerüstet, das weltweit größte mobile Sportereignis für die ARD in Wort und Bild sowie im Internet bestens zu transportieren. Dass wir dabei auch das Sahnehäubchen einer Etappe durch das Saarland präsentieren können, ist für uns zusätzlicher Ansporn", so SR-Intendant Raff.

    Das Erste wird wieder im Wechsel mit dem ZDF die Live-Berichterstattung von der "Großen Schleife" mit gewohnter Präzision garantieren. "Wenn man dazu noch bedenkt, dass drei Wochen Tour de France-Übertragung vergleichsweise günstig ist, dann ist dies Argument genug, Radsport als eine Domäne der Sportberichterstattung der ARD zu sichern", so Intendant Fritz Raff.

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