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19.06.2019 – 10:15

BRITA GmbH

Brita Gruppe erzielt in 2018 Gesamtumsatz in Höhe von 474 Millionen Euro

Taunusstein (ots)

Südkorea weiterer wachstumsstarker Markt in Asien - Einstieg in neue Technologien fortgesetzt - Mit 80 Millionen Euro größte Investition der Unternehmensgeschichte in Infrastrukturerweiterung

Bei Brita, dem weltweit tätigen Experten für Trinkwasseroptimierung und -individualisierung, stehen die Zeichen weiter auf Expansion, Innovation und Investition. Prägnanteste Beispiele 2018 sind eine sehr erfolgreich gestartete Tochtergesellschaft in Südkorea, die Erschließung und Weiterentwicklung der Ultrafiltrationstechnologie gegen Bakterien und Viren und der Einstieg in die größte Infrastrukturinvestition der Unternehmensgeschichte.

Top 3 Märkte 2018 erneut China, Deutschland und Großbritannien

Insgesamt belief sich der Umsatz der Brita Gruppe mit ihren im vergangenen Geschäftsjahr 28 nationalen und internationalen Tochtergesellschaften bzw. Betriebsstätten, 4 Produktionsstätten und Vertreibern in über 60 Ländern auf allen fünf Kontinenten auf 474 Mio. Euro (währungsbereinigt: 482 Mio. Euro). Das bedeutet einen Rückgang von -4,0 Prozent (währungsbereinigt: -2,4 Prozent) gegenüber Vorjahr (2017: 494 Mio. Euro). Brita CEO Markus Hankammer: "Bedingt durch massive Einmaleffekte in unserem größten Markt China, der sehr dynamisch, aber auch manchmal sehr herausfordernd sein kann, haben wir unsere ehrgeizigen Umsatzziele 2018 in der Gruppe trotz vieler sehr positiver Entwicklungen nicht realisieren können. Eine schnelle und gründliche Analyse zeigte uns, dass wir bereits im Laufe des 4. Quartals 2018 auf einen Wachstumspfad zurückkehren würden. Das hat sich bewahrheitet, und auch über die ersten 4 Monate 2019 haben wir an den früheren sehr starken Wachstumstrend wieder mehr als nur angeknüpft."

Auf die Consumer Produkte von Brita entfielen 324 Mio. Euro und damit 68 Prozent des Gesamtumsatzes der Gruppe (2017: 355 Mio. Euro, -8,7 Prozent). Die Top 3 Märkte waren hier erneut China, Großbritannien und Deutschland. Das Professional Segment mit Filterlösungen für Horeca und Vending sowie leitungsgebundenen Trinkwasserspendern für Büros, Schulen, Krankenhäuser und Gastronomie generierte einen Umsatz von 150 Mio. Euro (2017: 139 Mio. Euro, +7,5 Prozent) und damit 32 Prozent des Gesamtumsatzes. In diesem Segment liegen wie im Vorjahr Deutschland, Großbritannien und die Schweiz an der Spitze. 82 Prozent (2017: 84 Prozent) des Gesamtumsatzes wurden außerhalb Deutschlands erzielt.

Südkorea weiterer Senkrechtstarter in Asien

Das erklärte strategische Ziel, sich in Asien ein "zweites Zuhause" zu schaffen, hat das mittelständische Traditionsunternehmen in den vergangenen fünf Jahren zügig realisiert. "Nach Japan, Taiwan, China, Hongkong und ersten zukunftsträchtigen Schritten auf dem indischen Subkontinent sehen wir mit großer Freude unsere junge BRITA-Mannschaft in Südkorea durchstarten. 2018 ist das erste vollständige Geschäftsjahr, und wir sind mit einem Umsatz von über 4 Millionen Euro mehr als zufrieden", kommentiert Markus Hankammer. Südkorea ist ein hochinteressanter Markt für Brita. Das Leitungswasser ist eines der sichersten weltweit, dennoch vertrauen die Koreaner ihm wegen des Chlorgeruchs und teilweise alter Leitungen nicht. Die Mehrzahl besitzt daher ein multifunktionales Auftischgerät zur Aufbereitung, das jedoch kostenintensiv in der Anschaffung ist, aufwändige Wartung erfordert und Platz in der Küche braucht. Markus Hankammer: "So war es nicht überraschend, dass gerade die qualitäts- und technologiebewussten Koreaner gerne auf ein deutsches Markenprodukt setzen, den klassischen BRITA Tisch-Wasserfilter, der ihnen zum ersten Mal einen smarten "simple way" der Trinkwasseroptimierung ermöglich."

Neue Technologien für problematische Leitungswässer

Neben den klassischen Brita-Produkten - Filterkannen, -karaffen und -flaschen - hat Brita mit seinen neuartigen mypure Ultra-Filtrationssystemen den sehr stark wachsenden asiatischen Markt für solche Systeme betreten und kann nun damit neben der üblichen Reduktion von Schadstoffen auch die von Bakterien anbieten. Noch weiter geht der Wasseroptimierungsexperte mit seiner mypure pro-Filterfamilie, die Anfang 2018 in Taiwan eingeführt wurde. Sie ist modular aufgebaut und reduziert außer Kalk, Partikeln, Bakterien sogar Viren. "mypure pro ist ein besonders gutes Beispiel dafür, welche starken Impulse in neue Richtungen für unseren Bereich Forschung und Entwicklung von unseren neuen Märkten und ihren besonderen Anforderungen ausgehen. Davon werden unsere Brita-Nutzer weltweit künftig in hohem Maße profitieren", ist Markus Hankammer überzeugt.

Bis dato größte Investition in die Zukunft

Brita investiert gegenwärtig in einem Umfang, wie es in seiner über 50-jährigen Unternehmensgeschichte einzigartig ist: in die Entwicklung neuer Produkte und Technologien, in Prozesse, Markenbekanntheit, Distributionskanale, aber mit einem Gesamtvolumen von 80 Millionen Euro insbesondere auch in Infrastruktur. Im Laufe des Jahres 2018 wurde eine weitere moderne und ausbaufähige Fertigung in Europa errichtet: Die Produktionsgesellschaft Asset s.r.l. für das Produktsegment der leitungsgebundenen Brita Vivreau und Asset Wasserspender ("Dispenser") ist nun in Arsago Seprio in der Lombardei ansässig. Die Fertigung ist hier zunächst mit 4 Produktionslinien und 69 Mitarbeitern gestartet.

Im November 2018 sind zudem mit dem offiziellen Spatenstich die Bauarbeiten für die neue Brita-Produktion in Deutschland aufgenommen worden. In Bad Camberg wird in nachhaltiger Bauweise mit Holz sowie Ausrichtung auf Energieeffizienz eine hochmoderne Produktion errichtet. Die Verlagerung der Maschinen aus Taunusstein nach Bad Camberg wird im 1. Quartal 2020 beginnen und schrittweise durchgeführt werden. Und schließlich wird auch der Firmenhauptsitz in Taunusstein erweitert werden. Markus Hankammer: "Inhabergeführte Familienunternehmen wie unseres zeichnen sich sozusagen von Natur aus durch ein Denken in langfristigen Perspektiven, einen ausgeprägten Fokus auf nachhaltige Entwicklung und Bereitschaft zu solchen zukunftsorientierten Investitionen aus."

Zur Brita Gruppe:

Mit einem Gesamtumsatz von 474 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2018 und 1.827 Mitarbeitern weltweit (davon 942 in Deutschland) ist die Brita Gruppe eines der führenden Unternehmen in der Trinkwasseroptimierung. Ihre Traditionsmarke Brita hält eine Spitzenposition im globalen Wasserfiltermarkt. Das Familienunternehmen mit Hauptsitz in Taunusstein bei Wiesbaden ist durch 28 nationale und internationale Tochtergesellschaften bzw. Betriebsstätten sowie Beteiligungen, Vertriebs- und Industriepartner in 66 Ländern auf allen fünf Kontinenten vertreten. Es betreibt Produktionsstätten in Deutschland, Großbritannien, Italien und China. Gegründet 1966, entwickelt, produziert und vertreibt der Erfinder des Tisch-Wasserfilters für den Haushalt heute ein breites Spektrum innovativer Lösungen für die Trinkwasseroptimierung, für den privaten (Tisch-Wasserfilter, leitungsgebundene Systeme sowie die BRITA Integrated Solutions für Elektroklein- und -großgeräte namhafter Hersteller) und den gewerblichen Gebrauch (Lösungen für Hotellerie, Gastronomie, Catering und Vending) sowie leitungsgebundene Wasserspender für Büros, Schulen, die Gastronomie und den hygienesensiblen Care-Bereich (Krankenhäuser, Pflegeheime). Seit 2016 setzt sich Brita gemeinsam mit Whale und Dolphin Conservation (WDC) für den Schutz der Ozeane vor Plastikmüll und damit den Schutz von Walen und Delfinen ein. Weitere Informationen: www.brita.de.

Ansprechpartnerin für die Presse:

Dr. Sabine Rohlff, Director Corporate Communications/
Pressesprecherin
BRITA GmbH
Heinrich-Hertz-Str. 4
65232 Taunusstein-Neuhof
srohlff@brita.net
+49 (0)6128-746 5743

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