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Martin Kaymer: "Das ist ein Gefühl, als wenn du den entscheidenden Elfmeter bei einer EM verwandelst!"

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Stuttgart (ots) - Mercedes-Benz Markenbotschafter trägt mit bärenstarker Leistung zum Ryder Cup-Sieg Europas bei - gestern zu Gast beim Finale der MercedesTrophy in Stuttgart INTERVIEW MIT MARTIN KAYMER

Anmoderation:

Was für ein Festtag für Europas Golfer, was für eine Sternstunde für Martin Kaymer! Mit einer bärenstarken Leistung trug er maßgeblich zum Sieg der Europäer beim Ryder Cup im schottischen Gleneagles bei. Beim prestigeträchtigen Duell mit den USA zog der US-Open-Champion am Schlusstag (Sonntag, 28.09.) alle Register. Im Einzel-Duell gegen Masters-Champion Bubba Watson lieferte er eine echte Galavorstellung ab und holte einen ganz wichtigen Punkt für sein Team zum späteren Ryder Cup-Triumph. Es gab also viel zu feiern am Sonntag in Schottland, doch Vorzeigeprofi Martin Kaymer präsentierte sich bereits heute wieder auf dem Golfplatz Solitude in der Nähe von Stuttgart. Grund: Der 29-Jährige ist das Gesicht der diesjährigen MercedesTrophy, einer exklusiven Einladungsturnierserie für Mercedes-Benz Kunden, an der jedes Jahr mehr als 60.000 Spieler in über 60 Ländern teilnehmen. Wir haben den frisch gebackenen Ryder Cup-Gewinner dort zum Interview getroffen.

1. Herr Kaymer, erstmal herzlichen Glückwunsch zum Ryder Cup-Sieg. Wie fühlt sich die Titelverteidigung des prestigeträchtigsten Golfturniers der Welt am Tag danach an? So einen wirklichen Tag habe ich noch nicht hinter mir. Ich hab gestern gar nicht geschlafen, keine Minute, ich bin direkt hier nach Stuttgart für das Mercedes-Benz-Event. Nach zwei Jahren wieder den Ryder Cup zu haben ist für uns Europäer extrem wichtig. Von den letzten neun Malen haben wir sieben Mal gewonnen, wir sind aber immer noch weit hinter den Amerikanern, wenn man die ganze Geschichte sieht. Für uns macht die Art und Weise, wie wir den Ryder Cup die letzten zwei Jahre spielen, extrem viel Spaß. Auch mit dem Teamspirit, den wir haben. Ich lerne die Spieler immer besser kennen, wir haben einfach immer eine super Zeit. Gestern haben wir das Ding gut nach Hause gebracht, haben weiter nach vorne gespielt, und das war einfach wichtig. (0:38)

2. Sie haben am Sonntag gesagt, 2014 sei ihr bisher bestes Ryder Cup-Erlebnis gewesen. Was genau hat die Tage in Gleneagles so einzigartig gemacht? Wenn man es im Vergleich zu 2010 sieht, was mein erster Ryder Cup war, da war ich ein bisschen überwältigt von den Emotionen, von der Atmosphäre. Es war einfach ein bisschen viel, das zu verstehen und das positiv für mich selbst zu nutzen. Vor zwei Jahren haben wir in Amerika gespielt, da ist es anders. Dort hast du natürlich nicht so viele Leute auf deiner Seite wie in Europa. Und jetzt diese Woche in Schottland, dort wo der Golfsport erfunden wurde, dort sind natürlich extrem viele Fans - auch ein paar verrückte Fußballfans. Das hat einfach so viel Spaß gemacht, die Lieder, die sie dann auch singen, gerade am ersten Abschlag und während deines Spiels. Ich konnte es dieses Jahr richtig genießen, deshalb habe ich gesagt, dass dies der schönste Ryder Cup war, den ich je gespielt habe. (0:42)

3. Nach Ihrem fantastischen Eagle-Chip an Loch 16 war der Jubel der Fans über den ganzen Golfplatz zu hören. Hand auf's Herz, was geht auch einem erfahrenen Profi wie Ihnen in so einem Moment durch den Kopf? Das Gefühl ist schwer zu beschreiben. Es ist glaube ich so, als wenn man bei der Europameisterschaft irgendwie im Viertelfinale einen Elfmeter in der neunzigsten Minute reinmacht. Für mich war es einfach wichtig, den Punkt zu holen, gerade auch die Art und Weise mit dem Chip-In, wo auch immer ein bisschen Glück dazugehört, so das Match zu entscheiden, war ein Traum. (0:23)

4. Es war bereits Ihre dritte Ryder Cup-Teilnahme. Wollten Sie den jungen Spielern in Gleneagles auch als Vorbild dienen? Du willst aufgrund deiner Erfahrung den Rookies vermitteln, was am nächsten Tag passieren kann, sie darauf vorbereiten. Ich weiß, als ich in Wales bei meinem ersten Ryder Cup war: Freitag, Samstag spielst du in vier Gruppen und dort sind super, super viele Leute um dich rum an jedem Loch, du bekommst eine super Unterstützung. Dann spielst du das Einzel und stehst an der Vier oder Fünf und dann hast du nur noch 50, 60 Zuschauer um dich rum, weil der ganze Golfplatz von Spielen besetzt ist. Das war mir damals nicht klar, deshalb war mir das auch wichtig, das den Rookies zu sagen. Es geht einfach ein bisschen um die Erfahrung, um die Leute, die noch nicht da waren, ein bisschen vorzubereiten. (0:41)

5. Die BILD-Zeitung titelt mit der Schlagzeile "Golf-Gott Kaymer". Wie wichtig ist es, dass mit Ihrem Erfolg so viel Aufmerksamkeit auf den Golfsport gelenkt wird? Ich glaube, es sind die ganzen Dinge: Wenn du die Players-Championship, die US-Open und jetzt den Ryder Cup nimmst, auch auf die Art und Weise, wie wir gewonnen haben, dann ist das Werbung für Golf in Deutschland. Je mehr in den Medien darüber berichtet wird - auch im Fernsehen - freut mich das natürlich unheimlich. Immerhin waren ZDF, ARD und Sky letzte Woche auch da! Wir versuchen natürlich auch den Ryder Cup 2022 nach Deutschland zu bekommen. All so etwas hilft, und es ist für mich auch eine sehr große Freude, wenn auch die Leistung so oft erwähnt wird. Jeder braucht glaube ich in seinem Leben so ein bisschen Bestätigung, das ist immer schön. Gerade das von den Deutschen zu hören, die ja relativ kritisch sind im Gegensatz zu den anderen, ist dann noch schöner. (0:45)

6. Nach den Feierlichkeiten sind Sie bereits wieder in Deutschland und zeigen als Gesicht der MercedesTrophy Flagge. Was macht diese weltweit ausgetragene Einladungsturnierserie für Amateure aus Ihrer Sicht so einzigartig? Mercedes-Benz hat die letzten paar Jahre ziemlich viel gemacht, um Golf größer zu machen, hier in Deutschland. Es ist einfach ein riesen Event und es ist jetzt die fünfundzwanzigste Ausgabe - also Mercedes-Benz hat dort ziemlich viel reingesteckt, von der Organisation, von der Planung, von daher machen die eine super Arbeit. Was ich besonders wichtig finde ist, dass das MercedesTrophy-Finale immer in Deutschland ist, um auch den Golfsport in Deutschland nach vorne zu treiben. Ich glaube, da haben wir auch einen sehr starken Partner und eine sehr starke Kraft mit Mercedes-Benz. (0:34)

Abmoderation:

Deutschlands Golf-Profi Nummer 1 im Interview nach der triumphalen Titelverteidigung des Ryder Cups für das Team Europe. Martin Kaymer ist das Gesicht des Finales der MercedesTrophy und hat gestern Abend in Stuttgart die Trophäen an die Gewinner der Einladungsserie überreichen.

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