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Der Tagesspiegel: Interview mit Bremens Sportdirektor Klaus Allofs.

    Berlin (ots) - Liebe Kollegen,

    in der Sonntagsausgabe des Tagesspiegels erscheint ein Interview mit Bremens Sportdirektor Klaus Allofs. Allofs ist Mitglied der Task Force der deutschen Fußball-Nationalmannschaft und wird die Mannschaft von Bundestrainer Jürgen Klinsmann begleiten zum Länderspiel am kommenden Wochenende in Frankreich.

    Im Tagesspiegel spricht Allofs sich dafür aus, die Liga in die Diskussion um die Besetzung des DFB-Sportdirektors miteinzubeziehen: "Es gibt keinerlei Verpflichtung, nein. Aber es wäre durchaus sinnvoll und schlau, sich vorher zu fragen: Mensch, wie ist die Meinung in den Vereinen? Das muss nicht in einer offiziellen Sitzung geschehen. Aber ich fände es ganz normal, wenn man mit einigen Leuten Gespräche führen würde."

    Trotz fehlender spielerischer Qualität traut der 48-Jährige der Nationalmannschaft ein gutes Abschneiden bei der Weltmeisterschaft im kommenden Jahr. "Wir haben in der Nationalmannschaft viele junge Spieler, die erst am Anfang ihrer Entwicklung stehen. Einige spielen mit ihren Klubs nicht international, und einige sind nicht mal in ihrem Verein Stammspieler. Aber wir haben eben auch keine anderen, die man nachschieben könnte. Dennoch können wir eine gute WM zu spielen. Wir dürfen uns nur bis dahin nicht mehr in unnötige Kämpfe verzetteln."

    Sollte die Mannschaft von Klinsmann der Titelgewinn glücken, würde nach Meinung des Bremer Sportdirektors der gesamte deutsche Fußball profitieren. "Die WM wird eine Generation von Kindern motivieren, sich dem Fußball zuzuwenden. Ich glaube auch, dass deutsche Profis auch für ausländische Vereine endlich wieder interessant werden würden. Bei anderen Nationen ist das auch so gewesen. Wenn Brasilien Weltmeister wird, gehen noch mehr Brasilianer ins Ausland. Ist Frankreich erfolgreich, wollen alle großen Klubs französische Spieler verpflichten", sagte Allofs.

    Mit freundlichen Grüßen

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