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17.09.2020 – 10:23

HPI Hasso-Plattner-Institut

Gießener Informatiker für beste Abschlussarbeit im Bereich Bildungstechnologien ausgezeichnet

Gießener Informatiker für beste Abschlussarbeit im Bereich Bildungstechnologien ausgezeichnet
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Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) hat die Masterarbeit des Gießeners Sebastian Serth (27) als beste Abschlussarbeit im Bereich Bildungstechnologien ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand in diesem Jahr während der DELFI 2020 Konferenz und 18. Fachtagung Bildungstechnologien der GI vom 14.-17. September virtuell statt.

Sebastian Serth schloss nach erfolgreichem Bachelorabschluss 2019 seinen Master am Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam mit der Bestnote 1,0 ab. Zurzeit arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter des openHPI-Teams am Lehrstuhl "Internet-Technologien und Systeme" von Prof. Dr. Christoph Meinel an seiner Doktorarbeit.

Serths Masterarbeit zum Thema "Individuelle Arbeitsblätter mit Interaktiven Programmieraufgaben im Rahmen der HPI Schul-Cloud" beschäftigt sich mit der Herausforderung, digitales Lernen in Schulen spannend und einfach für alle zu gestalten. Das Hasso-Plattner-Institut entwickelt seit 2017 im Auftrag des Bundes mit der HPI Schul-Cloud eine digitale integrative Bildungsplattform, mit der bundesweit bereits knapp 550.000 Nutzerinnen und Nutzer arbeiten.

"Wie wichtig es ist, die Digitalisierung des Schulunterrichts weiter zu verbessern, zeigt die Corona-Krise aktuell sehr deutlich. Mithilfe der von uns entwickelten Software können Lehrkräfte ihre Arbeitsblätter sehr einfach und ohne besondere Vorkenntnisse in interaktive Webseiten umwandeln. Dies ermöglicht eine gelungene Integration spielerischer und digitaler Lerninhalte in den Schulalltag, die mit wenig Aufwand verbunden ist", so Serth. Durch automatische Visualisierungen der Arbeitsergebnisse erhielten Lehrerinnen und Lehrer außerdem einen besseren Einblick in den Lernfortschritt ihrer Schulklasse ohne zeitaufwendiges manuelles Kontrollieren. Ein weiterer Vorteil: Schülerinnen und Schüler bekommen während der Bearbeitung ihrer Arbeitsaufgaben, die vor allem Programmieraufgaben umfassen, zeitgleich Feedback zu ihren Lösungen, wodurch sie Fehler eigenständig und ohne eine Lehrkraft erkennen können.

Serth, der an der Liebigschule Gießen mit dem Schwerpunkt Mathematik und Informatik sein Abitur absolvierte, schafft mit seiner Arbeit spürbare Veränderungen im Unterricht. Durch die Möglichkeit des automatisierten Feedbacks und der Anregung zum eigenständigen Lernen haben die Lehrkräfte Zeit, zielgerichtet auf das individuelle Lerntempo und Verständnislücken einzugehen. Schülerinnen und Schüler gaben in einer von Serth durchgeführten Befragung an, dass sie durch die intuitiven und strukturierten Arbeitsblätter Lerninhalte besser verstehen und selbstständig bearbeiten sowie wiederholen konnten.

Die Fachgruppe "Bildungstechnologien" der GI vergibt jedes Jahr den Preis für die besten Bachelor- und Masterarbeiten des Vorjahres im Bereich Bildungstechnologien. Prämiert wird jeweils eine Arbeit. Eine Nominierung erfolgt nur auf Vorschlag der Betreuerin oder des Betreuers der Abschlussarbeit. Die GI ist die größte und wichtigste Fachgesellschaft für Informatik in Deutschland. Sie vertritt seit 1969 die Interessen von Informatikerinnen und Informatikern in Wissenschaft, Wirtschaft, öffentlicher Verwaltung, Gesellschaft und Politik.

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für Digital Engineering (https://hpi.de). Mit dem Bachelorstudiengang "IT-Systems Engineering" bietet die gemeinsame Digital-Engineering-Fakultät des HPI und der Universität Potsdam ein deutschlandweit einmaliges und besonders praxisnahes ingenieurwissenschaftliches Informatikstudium an, das von derzeit rund 650 Studierenden genutzt wird. In den vier Masterstudiengängen "IT-Systems Engineering", "Digital Health", "Data Engineering" und "Cybersecurity" können darauf aufbauend eigene Forschungsschwerpunkte gesetzt werden. Bei den CHE-Hochschulrankings belegt das HPI stets Spitzenplätze. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet jährlich 240 Plätze für ein Zusatzstudium an. Derzeit sind am HPI 21 Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung - in seinen IT-Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa, Irvine und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommen das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche.

Pressekontakt: presse@hpi.de

Christiane Rosenbach, Tel. 0331 5509-119, christiane.rosenbach@hpi.de und Carina Kretzschmar-Weidmann, Tel. 0331 5509-177, carina.kretzschmar@hpi.de

 
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Amtsgericht Potsdam, HRB 12184
Geschäftsführung: Prof. Dr. Christoph Meinel

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