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Neuordnung der betrieblichen Altersversorgung im LBK Hamburg hat Vorbildfunktion nicht nur für die deutsche Gesundheitsbranche

    Hamburg (ots) - Die Neuordnung der betrieblichen Altersversorgung
im LBK Hamburg hat Vorbildfunktion nicht nur für die deutsche
Gesundheitsbranche. Das betonten LBK-Vorstandssprecher Heinz Lohmann
und der Vorstandsvorsitzende der Volksfürsorge, Dr. Joachim
Lemppenau, am Montag (3. September) vor der Presse in Hamburg.
    
    Das Hamburger Gesundheitsunternehmen hat zum 1. Januar 2001 die
Betriebsrente für seine derzeit 13.000 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter auf eine neue, moderne Basis umgestellt. Für diese gibt
es eine kapitalgedeckte betriebliche Lösung. Neue Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter werden über eine vom LBK Hamburg finanzierte
Direktversicherung abgesichert. Nach einer europaweiten Ausschreibung
hat die Volksfürsorge das Versicherungsgeschäft -
Rückdeckungsversicherung, arbeitgeberfinanzierte sowie
arbeitnehmerfinanzierte Direktversicherung - übernommen.
    
    "Der LBK Hamburg will auch weiterhin gute Medizin für alle und
nicht Luxusmedizin für wenige anbieten. Er hat in den letzten Jahren
deshalb konsequent alle eigenen Möglichkeiten zur Verbesserung der
Wirtschaftlichkeit genutzt. Dazu gehört auch die Neugestaltung der
betrieblichen Altersversorgung. Alle Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter, die in Rente gehen, sind über eine Versicherungslösung
abgesichert. Das Unternehmen und seine Beschäftigten haben
gleichermaßen Vorteile", erklärte LBK-Vorstandssprecher Heinz
Lohmann. Er hob insbesondere hervor, dass innerhalb kurzer Zeit mehr
als 30 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ihrer
Möglichkeit Gebrauch gemacht haben, ihre Altersabsicherung durch
Gehaltsumwandlung aufzustocken. "Ich bin über die Dimension erstaunt,
dass 4.500 Beschäftigte eigene Beträge für eine
Gesamtversicherungssumme von mehr als 200 Millionen DM, das
entspricht jährlichen Prämien von rund 10 Millionen DM, dafür
investieren. Das zeigt, dass viele Menschen den alten Lösungen nicht
mehr vertrauen und dass sich neue Wege auszahlen."
    
    Seit 1. Januar 2001 gibt es das Nebeneinander von betrieblicher
Altersversorgung nach Hamburger Ruhegehaltsgesetz und
Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) im LBK Hamburg
nicht mehr. Durch die Umstellung auf ein kapitalgedecktes
Versicherungssystem wird mittelfristig der überproportionale Anstieg
der Altersversorgungslasten im LBK Hamburg gestoppt, langfristig der
Aufwand auf das Niveau von Konkurrenten und schließlich darunter
gesenkt. Im Jahre 2000 betrug die Belastung aus der betrieblichen
Altersversorgung für das Unternehmen etwa 13 Prozent der Bruttolöhne
und Gehälter. Das waren rund 140 Millionen DM. Davon entfielen knapp
90 Millionen auf die Sonderbelastung, die Mitbewerber im
Krankenhausbereich nicht haben.
    
    Zur Sanierung der betrieblichen Altersversorgung wurden folgende
Schritte unternommen: Abschluss eines neuen Tarifvertrags mit den
Gewerkschaften, Unterstützung des Eigentümers durch
Darlehensreduzierung und Grundstücksverkäufe, Beiträge der
Beschäftigten im Rahmen der Modernisierungs- und
Rationalisierungsprogramme und schließlich Austritt aus der VBL.
    
    "Die betriebliche Altersversorgung ist ein zukunftsweisendes
Thema, mit dem wir uns bei der Volksfürsorge schon seit geraumer Zeit
intensiv auseinandersetzen. Dabei scheuen wir auch nicht vor
schwierigen Aufgabenstellungen. Der Vertrag mit dem LBK Hamburg für
seine 13.000 Mitarbeiter war für uns eine große Herausforderung. Noch
nie in der Geschichte der Volksfürsorge gab es einen Vertrag in einer
vergleichbaren Größenordnung. Natürlich sind wir stolz, dass wir im
Rahmen der europaweiten Ausschreibung den Zuschlag erhalten haben",
sagte der Vorstandsvorsitzende der Volksfürsorge, Dr. Joachim
Lemppenau. Die Rentenzahlung übernimmt jetzt die Volksfürsorge. Die
Rückdeckungsversicherungsbeiträge des LBK Hamburg betragen zunächst
136 Mio. DM in 2001 und bewegen sich danach kontinuierlich auf 63
Mio. DM im Jahre 2010 ab. Die Volksfürsorge löst alle
LBK-Verpflichtungen gegenüber den Anwärtern ab, diejenigen nach dem
Hamburger Ruhegehaltgesetz wie auch die nach dem VBL-System der
Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder. Alle Besitzstände der
LBK-Beschäftigten bleiben erhalten.
    
    Da das neue System sehr komplex ist, wurden in allen LBK-Kliniken
insgesamt 40 Informationsveranstaltungen durchgeführt sowie eine
gemeinsame Informationsbroschüre für alle Mitarbeiter erstellt. Im
Februar und März 2001 haben 60 Volksfürsorge-Experten jeweils
einstündige individuelle Beratungsgespräche mit rund 7.000
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durchgeführt. Mehr als 4.500 von
ihnen haben den neuen Spielraum zur Gestaltung ihrer privaten
Zusatzversorgung für ihr Alter genutzt und eine freiwillige
Gehaltsumwandlung abgeschlossen. Die dabei anfallende Pauschalsteuer
von bis zu 420 DM jährlich trägt der LBK Hamburg.
    
    Ab 14.00 Uhr können Sie Fotos von der Pressekonferenz unter
http://www.lbk-hh.de/orga/pressemit.htm herunterladen.
    
ots Originaltext: Volksfürsorge Versicherungsgruppe
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Siegmar Eligehausen,
Pressesprecher des LBK Hamburg,
Tel: 040 / 20 92 - 20 08.

Wolfgang Otte,
Pressesprecher der Volksfürsorge,
Tel: 28 65 - 32 39.

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