BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie

BPI: Pauschalverurteilung durch Transparency ist unglaubwürdig
Pharmaverband warnt vor Panikmache

    Berlin (ots) - "Die gesamte Pharmabranche in Deutschland unter den Generalverdacht der Korruption zu stellen, ist schlicht unseriös. Die pharmazeutischen Unternehmen haben selbst das größte Interesse, dass Verstöße gegen geltendes Recht entsprechend sanktioniert werden", erklärte Dr. Bernd Wegener, Vorsitzender des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI) zu den Behauptungen von Transparency International Deutschland.

    Korruption, Abrechnungsbetrug und Tricksereien gehörten geahndet und hätten im Gesundheitswesen nichts verloren, so Wegener. Aber einen gesamten größtenteils mittelständisch geprägten Wirtschaftzweig mit unbewiesenen Bestechungsvorwürfen in Misskredit zu bringen, überschreite die Grenze des Verträglichen.

    In seinem Jahrbuch wirft die Organisation Transparency International Deutschland Pharmaherstellern Korruption und Bestechung von Ärzten vor. Bereits vor zwei Jahren stellte Transparency ähnliche pauschale Behauptungen auf, ohne diese mit nachweisbaren Fakten belegen zu können.

    Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie hat sich aktiv bei der Umsetzung des Anti-Korruptionsgesetzes beteiligt und sich eigene Standards der lauteren Zusammenarbeit mit Ärzten im ambulanten und stationären Bereich gegeben. Diese Standards gehören inzwischen zum Allgemeingut der Tätigkeit der im BPI vertretenen Mitgliedsunternehmen, die Verstöße dagegen auch durch firmeneigene strenge Codices ahnden.

    Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) vertritt mit seiner 50jährigen Erfahrung auf dem Gebiet der Arzneimittelentwicklung, -zulassung und -vermarktung das breite Spektrum der pharmazeutischen Industrie auf nationaler und internationaler Ebene. Rund 280 Unternehmen mit etwa 73.000 Mitarbeitern haben sich im BPI zusammengeschlossen. Dazu gehören klassische Pharma-Unternehmen, Pharma-Dienstleister, Unternehmen aus dem Bereich der Biotechnologie, der pflanzlichen Arzneimittel und der Homöopathie/Anthroposophie.

Pressekontakt:
Wolfgang Straßmeir,
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