BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie

BPI fordert Abbau von Überregulierung im Pharmamarkt

Berlin (ots) - Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI) hat anlässlich des einjährigen Bestehens des Brüsseler Büros des BPI Vertreter der Europäischen Institutionen dazu aufgefordert, die richtigen Rahmenbedingungen für die Wettbewerbsfähigkeit der pharmazeutischen Industrie zu schaffen. Der Stellvertretende BPI-Vorsitzende Prof. Dr. Michael Habs erklärte auf der Festveranstaltung vor Europaabgeordneten und Vertretern der EU-Kommission: "Es ist dringend erforderlich, dass die EU-Kommission die im Rahmen der Sektorenuntersuchung ausfindig gemachten Regelungshindernisse in ihr Programm zum Abbau bürokratischer Hindernisse überträgt, damit diese Hindernisse schnell beseitigt werden können".

Im Rahmen der zusammen mit dem deutschen Botschafter organisierten Veranstaltung in Brüssel betonte die Vize-Präsidentin des Europäischen Parlaments Dr. Silvana Koch-Mehrin die Bedeutung der pharmazeutischen Industrie für den Wirtschaftsstandort Europa. "Unternehmer bräuchten eine verlässliche Entscheidungsgrundlage für ihre Entscheidungen, um Arbeitsplätze sichern und Innovationen generieren zu können. Hierzu sei auch eine effektive Adressierung dieser Belange auf europäischer Ebene wichtig.", so die Vize-Präsidentin des Europäischen Parlaments.

Der Stellvertretende BPI-Vorsitzende Prof. Dr. Habs betonte, dass die EU-Kommission im Rahmen der Sektorenuntersuchung zum Teil erhebliche Verzögerungen in nationalen Zulassungsverfahren festgestellt habe. "Diese Hindernisse müssen zügig abgebaut werden. Die Effizienzsteigerung der Zulassungsbehörden könne nicht nur durch Personalaufstockungen erreicht werden, sondern auch durch eine Reduktion von Formalien und bürokratischen Anforderungen. Das Programm zum Abbau bürokratischer Hindernisse unter dem Vorsitz des ehemaligen bayrischen Ministerpräsidenten Dr. Stoiber bietet hierfür die geeignete Schnittstelle zum Europäischen Parlament und zur EU Kommission.", so Prof. Dr. Habs weiter.

Jan G. Smith, Inhaber und Geschäftsführer eines schwedischen pharmazeutischen Unternehmens und Präsident von EUCOPE, der European Confederation of Pharmaceutical Entrepreneurs, schilderte den Einfluss der Rechtsetzung auf europäischer Ebene auf seine unternehmerischen Entscheidungen und betonte die besondere Bedeutung der Interessenvertretung in Brüssel. Auch Jan G. Smith unterstrich, dass innovative Arzneimittel nur durch zügige und transparente Zulassungs- und Erstattungsverfahren zur Marktreife gelangen könnten.

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