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02.02.2021 – 08:32

Korn Ferry

Korn-Ferry-Experte: Fünf berufliche Ziele, die jetzt trotz Lockdown erreichbar sind

Korn-Ferry-Experte: Fünf berufliche Ziele, die jetzt trotz Lockdown erreichbar sind
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Korn-Ferry-Experte: Fünf berufliche Ziele, die jetzt trotz Lockdown erreichbar sind

Für viele Menschen hat 2021 nicht so begonnen, wie sie einen Jahresstart erwarten: voller Aufbruchstimmung, Ideen, Vorsätzen. Nach einer aktuellen Befragung der Personal- und Organisationsberatung Korn Ferry sind 58 Prozent mit weniger Motivation ins Jahr gestartet als sonst, über die Hälfte mit weniger Energie. Für 37 Prozent hat das neue Jahr gestresst, für zwölf Prozent gelangweilt und elf Prozent sogar traurig begonnen. Mit welchen Zielen für die ersten Monates des Jahres man die eigene Motivation und emotionale Stabilität auch im Lockdown deutlich steigern kann, verrät Korn-Ferry-Experte Robert Frisinger.

„Wir dachten wohl alle, wir seien im letzten Viertel des Marathons angekommen“, sagt Korn-Ferry-Experte Robert Frisinger. „Die Wirklichkeit ist jedoch: Wir wissen nicht, wo wir stehen. Zu wenig Impfstoff, Mutationen, überall in Europa neue Lockdowns ohne klare Perspektive – das drückt bei vielen massiv auf die Motivation. Umso wichtiger ist es, sich jetzt in dieser schwierigen Phase trotzdem eindeutige, erreichbare und damit motivierende Ziele zu setzen. Einige wollen wir hier heute exemplarisch aufzeigen, um Inspiration zu geben und Mut zu machen.“

(1) Das Jahr 2020 aufarbeiten: Gewinne und Niederlagen beschreiben – und auf dieser Basis Ziele und Perspektiven für das neue Jahr entwickeln

Robert Frisinger sagt: „Für viele Menschen ist das Jahr 2020 eines der emotional wohl schwierigsten überhaupt gewesen. Verdrängung ist aber keine valide Option, da es Teil des Lebens eines jeden von uns geworden ist. Wir können es erst abschließen und weitergehen, wenn wir es akzeptieren. Und dazu gehört es zu reflektieren.“ Robert Frisinger empfiehlt das Jahr noch einmal genau zu überprüfen: Was waren die größten Gewinne und Siege? Was die Niederlagen und Probleme? Wie lassen sich diese Ergebnisse erklären? Was hat man aus beidem gelernt? „Dabei geht es nicht nur darum, Akzeptanz zu entwickeln. Sondern auf dieser Basis auch zu bestimmen, wo man im Jahr 2021 ansetzen sollte: Welche Kompetenz möchte und muss ich jetzt weiterentwickeln? Wo kann ich eine positive Erfahrung auch im neuen Kontext einbringen? Welche Erfahrung einer Niederlage kann ich 2021 in einen Sieg verwandeln. Das hilft dabei, für dieses Jahr Ziele zunächst überhaupt einmal zu setzen und Perspektiven zu entwickeln“, sagt Robert Frisinger.

(2) Der Monotonie entkommen: Sich für ein schwieriges Projekt freiwillig melden

Die Gesellschaft teilt sich aktuell in viele heterogene Gruppierungen ein. Während Familien mit kleinen Kindern vor besondere organisatorische Herausforderungen gestellt sind, kämpft das ein oder andere kinderlose Paar, Singles oder Eltern, deren Kinder schon selbst erwachsen sind, mit Ermüdungserscheinungen auch aufgrund von Monotonie und Langeweile. Robert Frisinger sagt: „Es ist aber wichtig zu berücksichtigen, dass Erschöpfung auch eintritt, wenn man nicht komplett ausgelastet ist. Aufgrund der schwierigen Informationslage. Aufgrund von Unsicherheit. Aber eben auch aufgrund von einer möglichen gleichzeitigen Unterforderung im neuen Arbeits- und Home-Office-Leben. Wer das Gefühl hat, dass seine Erschöpfung vor allem sehr stark davon beeinträchtigt wird, der sollte sich überlegen, sich für besonders anspruchsvolle Aufgaben freiwillig zu melden. Es gibt kaum eine bessere Zeit, als jetzt das neue Konzept zu entwickeln. Jetzt den Plan zu schreiben. Das bekämpft nicht nur Unterforderung. Das erfüllt auch durch neue Erfolgserlebnisse. Und es zeigt dem eigenen Umfeld, nicht zuletzt den Vorgesetzen, dass man auch in dieser schwierigen Zeit weiterhin brennt. Das kann auch eine wichtige Vorbildfunktion für andere haben.“

(3) Endlich Netzwerk aufbauen – und merken, wie intensiv sich Beziehungen auch von zu Hause aus aufbauen lassen

‚Ich hätte ein besseres Netzwerk, wenn ich da mal mehr Zeit investiert hätte. Aber diese Zeit hatte ich leider nie.‘ Ein typischer Satz auch für sehr erfolgreiche Managerinnen und Manager. „Wenn nicht jetzt, wann dann“, sagt Robert Frisinger. „Jetzt, wo Menschen nach Arbeitsschluss, am Wochenende und in sonstigen Momenten, in den sie sonst Freizeit, Familie und Freunde genießen konnten, ganz auf sich zurückgeworfen sind: Welchen besseren Moment sollte es geben, genau jetzt in langfristig relevante Beziehungen und Partnerschaften zu anderen Menschen zu investieren? Das Zeit-Argument entfällt.“ Vor allem mit den Menschen können Beziehungen vertieft werden, wo es schon erste Kontakte gibt. „Eine Nachricht, wie es geht. Ein Foto aus dem Home Office. Die Einladung in ein neues soziales Netzwerk. Das Angebot einmal 30 Minuten über das Leben und die Arbeit zu sprechen. Netzwerken ist so einfach. Und viele Menschen reagieren positiv auf solche Angebote. Wichtig ist, dass man im Kopf hat: Es geht nicht darum, was man von einem anderen will. Es geht darum, was man geben kann. Und wie man gemeinsam Zeit und Emotionen teilen kann. Wer mit diesem Geist jetzt die Zeit nutzt, andere Menschen besser kennen zu lernen, der wird in der Post-Corona-Zeit über ein starkes neues oder deutlich erweitertes Netzwerk verfügen.“

(4) Mentor werden: Selbst das Licht sein, das andere entzündet

Die Poetin Amanda Gorman sprach bei der Amtseinführung des neuen amerikanischen Präsidenten: „Es gibt immer Licht. Wenn wir nur mutig genug sind, es zu sehen. Wenn wir nur mutig genug sind, es selbst zu sein.“ „Das ist die Zeit, um genau so ein Licht, ein Vorbild, ein Motivator zu sein“, sagt Robert Frisinger. „Jeder kann das sein, dazu bedarf es keiner formellen Führungsfunktion. Eine Möglichkeit ist es, Mentor oder Coach für andere Menschen zu sein. Diese müssen nicht in der eigenen Abteilung arbeiten, nicht einmal beim eigenen Arbeitgeber. Vielmehr geht es darum, anderen zu helfen, ihren Weg in dieser schwierigen Zeit zu finden. Und dadurch selbst das Gefühl zu entwickeln, konkret zur Verbesserung der Situation eines einzelnen Menschen beizutragen. Unsere Erfahrung ist: Starke Mentor-/Mentee-Beziehungen halten häufig ein Leben lang. Dafür müssen diese nicht formalisiert sein. Es reicht, einfach jetzt für jemanden da zu sein, zuzuhören und zu helfen, neue Gedanken und Perspektiven zu entwickeln. Jeder Mensch hat mindestens einen anderen Menschen in seiner unmittelbaren Umgebung, für den er Mentor werden könnte. Eine solche Rolle geht oft mit einer deutlichen Stärkung auch des eigenen Selbstbewusstseins einher.“

(5) Das Wesentliche erkennen: Jetzt besser Zuhören lernen

„Zuhören ist für viele, besonders ambitionierte und engagierte Menschen oft harte Arbeit“, sagt Robert Frisinger. „Und obwohl wir es alle viel zu wenig machen, wissen wir doch: Wer wirklich zuhört, der ist nicht nur der begehrtere Gesprächspartner. Dem gelingt es auch, das Wesentliche viel deutlicher zu erkennen. Zuhören bedeutet nicht zu warten, endlich selbst sprechen zu können. Sondern wirklich zu verstehen, was der andere zu sagen hat. Und dann auch genau darauf eingehen zu können.“ Die Fähigkeit des Zuhörens zu trainieren, lässt sich eng mit den hier bereits beschriebenen möglichen Zielen verknüpfen. Robert Frisinger sagt: „Ermahnen Sie sich selbst, andere nicht zu unterbrechen. Stellen Sie mehr Fragen. Stellen Sie offene Fragen, die den anderen anregen, zu erzählen. Signalisieren Sie durch offene Körpersprache, dass Sie bereit sind. Und belohnen Sie sich selbst mit dem Gefühl, dass es Ihnen möglich ist, viel besser auf andere einzugehen. Es ist nicht schwierig, bedarf aber ausreichender Übung.“

Über die Untersuchung:

Im Januar 2021 hat die Personal- und Organisationsberatung Korn Ferry 802 Professionals über ihre emotionale Verfasstheit und Pläne für das neue Jahr befragt. Die vollständige Auswertung der Untersuchung finden Sie hier:

https://www.kornferry.com/about-us/press/weary-professionals-usher-in-2021-with-lack-of-motivation-and-optimism

Über Korn Ferry

Korn Ferry ist ein globales Beratungsunternehmen für Organisation, Talent Management und Development sowie Executive Search. Wir helfen Unternehmen, ihre Geschäfts- und Talentstrategie zu synchronisieren, um Top-Performance zu erzielen. Dazu entwickeln wir neue Strukturen, Rollen und Verantwortlichkeiten in den Organisationen unserer Klienten und helfen ihnen, mit den richtigen Menschen ihre Strategie mit Leben zu füllen. Wir beraten sie darin, wie sie diese Menschen ansprechend vergüten, persönlich entwickeln und langfristig motivieren können.

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