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01.07.2020 – 08:31

Korn Ferry

Korn-Ferry-Befragung: 39 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer glauben, künftig mit weniger Meetings deutlich produktiver zu sein

Korn-Ferry-Befragung: 39 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer glauben, künftig mit weniger Meetings deutlich produktiver zu sein
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Korn-Ferry-Befragung: 39 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer glauben, künftig mit weniger Meetings deutlich produktiver zu sein

Die in den letzten Monaten für viele Menschen erzwungene Arbeit im Home Office wird auch den Arbeitsalltag nach der Wiedereröffnung der Büros nachhaltig verändern. In einer Befragung durch die Organisations- und Personalberatung Korn Ferry gehen 92 Prozent der Teilnehmer davon aus, dass es künftig weniger persönliche Meetings geben wird. 39 Prozent glauben, damit künftig deutlicher produktiver arbeiten zu können.

  • 64 Prozent schätzen ihre Produktivität im Home Office als größer ein als im Büro
  • Ein Fünftel sieht keinen Grund, wieder ins Büro zurück zu kehren
  • Aber: eine relevante Minderheit (36 Prozent) sieht sich im Büro als leistungsfähiger

"Die letzten Monate haben dazu geführt, dass wir alle die Art und Weise von Zusammenarbeit neu erlernen mussten", sagt Thomas Faltin, Experte für Organisationsdesign und -entwicklung bei Korn Ferry. "Gleichzeitig wurden damit die Schwächen der Vergangenheit schonungslos aufgedeckt: viel zu häufig eine Priorisierung von unproduktiver Zeit, die von der eigentlichen Erreichung relevanter Ziele abgehalten hat. Im Home Office erstmals ganz auf seine eigentlichen Ziele und Aufgaben zurückgeworfen, ist dies manchem spürbar klar geworden."

Insgesamt gehen 908 von 1.044 Befragten davon aus, dass ihre persönliche Produktivität aufgrund von weniger Meetings steigen wird. 407 haben angeben, dass diese sogar 'sehr' steigen werde. Thomas Faltin sagt: "Diese Aussage ist natürlich differenziert zu betrachten: Meetings sind nach wie vor unabdingbar. Aufgrund der neuen Situation, diese virtuell durchführen zu müssen, sind nur die Regeln für ergebnisorientierte Meetings noch viel wichtiger geworden: klar strukturieren, gut vorbereiten, allen Teilnehmern eine relevante Rolle geben. Wenn sich dies auch auf die Meetings überträgt, die künftig wieder mit physischer Präsenz stattfinden, gewinnen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Qualität in puncto Effizienz und Ergebnis steigt. Aber auch die zwischenmenschlichen Kontakte sollte nicht vernachlässigt werden - sie dienen oft als 'Schmierstoff', um bei wirklich wichtigen Entscheidungen voran zu kommen."

Kein 'One Size fits all': Individuelle Lösungen können sowohl Unternehmen als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produktiver machen

Unabhängig von den Ablenkungen, die das Zuhause bietet, schätzen 64 Prozent der Befragten ihre Produktivität im Home Office als höher ein im Vergleich zur Arbeit im Büro. Ein Fünftel sagen sogar, dass sie keine Vorteile sähen, künftig wieder im Büro zu arbeiten. Allerdings gibt knapp die Hälfte an, dass es für sie wichtig sei, endlich ihre Kolleginnen und Kollegen persönlich wieder zu sehen - dafür würden sie gern ins Büro zurückkehren.

"Es darf nicht übersehen werden, dass eine bedeutende Minderheit sich im Büro deutlich produktiver fühlt", sagt Thomas Faltin. Das haben 36 Prozent der Befragten angegeben. "Das kann verschiedene Gründe haben. Wer zu Hause nicht über den geeigneten Ort und Aussstattung verfügt, um in Ruhe zu arbeiten, wird dort eher weniger produktiv sein. Wer zu Hause das neue Arbeiten nicht harmonisch mit seiner Familie abstimmen kann, ebenso. In Deutschland war zuletzt die Situation vor allem für Eltern von kleinen Kindern kompliziert. Es kann aber auch deutlich profaner sein: Wer zu Hause nicht über das ausreichende technische Equipment verfügt oder wo die Anbindung an die Netzwerke der Unternehmen nicht optimal erfolgt, wird ebenfalls einer Rückkehr ins Büro mit Sehnsucht entgegensehen. Und wer allein in einer kleinen Stadtwohnung lebt, aber sehr gesellig ist, wird sich vielleicht einfach nicht wohl fühlen in seiner neuen Arbeitsumgebung. Darum ist mein Rat: Wer als Arbeitgeber künftig Home Office als festen Arbeitsort in seine Strukturen und Abläufe integriert, sollte auf die individuellen Situationen seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingehen und eine Lösung suchen, die für beide Seiten einen Gewinn darstellt."

Mehrheit der Befragten vertrauen Arbeitgebern hinsichtlich guter Gesundheits- und Hygienemaßnahmen bei Wiedereröffnung von Büros

Danach gefragt, wie sehr man dem Arbeitgeber bei einer Wiedereröffnung der Büros vertraut, künftig mit hohen Gesundheits- und Hygienestandards zu arbeiten, stellen die Befragten ihren Unternehmen gute Noten aus. 38 Prozent sind sehr zuversichtlich, 37 Prozent zuversichtlich, dass sie künftig in einer gesundheitlich sicheren Umgebung arbeiten können. Richtig wohl fühlen sich bei der Rückkehr jedoch nur die Hälfte. 50 Prozent haben weiterhin Bedenken, sich vielleicht mit dem neuartigen Coronavirus infizieren zu können.

Thomas Faltin sagt: "Als Berater sehe ich, dass neue Gesundheits- und Hygienemaßnahmen in den Unternehmen sehr umfassend sind. Sie alle nehmen die Bedrohung, die nach wie vor nicht verschwunden ist, sehr ernst und arbeiten daran, die Risiken für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf ein Minimum zu reduzieren. Gerade auch hinsichtlich der neuen Wertschätzung des Home Office sollten Arbeitgeber aber überlegen, wen sie wirklich verpflichten wollen, bereits jetzt wieder im Büro zu erscheinen. Oder wem sie weiter freistellen, Pflichten und Aufgaben von zu Hause aus zu erledigen. Dies sollte im besten Fall ein neues Miteinander von Arbeitgebern und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sein, um für jeden einzelnen die beste Lösung zu finden."

Über die Untersuchung: Die Organisations- und Personalberatung Korn Ferry hat im Juni 2020 1.044 Professionals befragt, wie sie die Auswirkungen von mehrmonatigem Home Office auf ihr künftiges Arbeitsleben einschätzen. Die vollständige Auswertung finden Sie hier:

https://www.kornferry.com/about-us/press/staying-home

Über Korn Ferry

Korn Ferry ist ein globales Beratungsunternehmen für Organisation und Executive Search. Wir helfen Unternehmen, ihre Geschäfts- und Talentstrategie zu synchronisieren, um Top-Performance zu erzielen. Dazu entwickeln wir neue Strukturen, Rollen und Verantwortlichkeiten in den Organisationen unserer Klienten und helfen ihnen, mit den richtigen Menschen ihre Strategie mit Leben zu füllen. Wir beraten sie darin, wie sie diese Menschen ansprechend vergüten, persönlich entwickeln und langfristig motivieren können.

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