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11.02.2020 – 11:47

Korn Ferry

Korn Ferry und Fortune zeichnen die 'World's Most Admired Companies' aus: Zwei deutsche Unternehmen in den Top 50

Korn Ferry und Fortune zeichnen die 'World's Most Admired Companies' aus: Zwei deutsche Unternehmen in den Top 50
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Korn Ferry und Fortune zeichnen die 'World's Most Admired Companies' aus: Zwei deutsche Unternehmen in den Top 50

Jedes Jahr küren das Wirtschaftsmagazin FORTUNE und die Organisations- und Personalberatung Korn Ferry die 'World's Most Admired Companies'. Im Jahr 2020 haben es erneut zwei deutsche Unternehmen in die Top 50 geschafft: BMW (Platz 32) und Adidas (40). Der Chemiekonzern BASF belegt Platz 82, Automobilzulieferer Bosch Platz 88. Apple führt das Ranking an, gefolgt von Amazon und Microsoft. Insgesamt wurden 665 globale Unternehmen in die Untersuchung mit einbezogen.

Insbesondere fünf Bereiche wurden in diesem Jahr untersucht: Purpose, Führung, Mitarbeiter-Befähigung, Verantwortung und Performance.

"Seit 1997 untersuchen FORTUNE und Korn Ferry viele der wichtigsten Unternehmen weltweit. Damit lassen sich jedes Jahr die wichtigsten Trends ermitteln, die den Erfolg dieser Unternehmen ausmachen", sagt Thomas Faltin, Senior Client Partner und Experte für Organisationsentwicklung bei Korn Ferry. "Das ist immer ein wichtiger Gradmesser dafür, welche Themen in der Öffentlichkeit diskutiert werden - und welche dann auch wirklich bei den Unternehmen angekommen sind. Die weltweit Besten zeichnen sich dadurch aus, dass sie neue Themen vor dem Markttrend anpacken und exzellent umsetzen."

Purpose

Nahezu alle (98 Prozent) befragten Führungskräfte der 'World's Most Admired Companies' (WMACs) glauben fest daran, dass ein klarer Purpose dazu führt, dass Unternehmen sich stärker dem Allgemeinwohl widmen. Indem sie sich darauf besinnen, welchen Beitrag sie zur Gesellschaft leisten. 97 Prozent haben angegeben, dass Sinn und Zweck von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gewünscht werden. Und 95 Prozent sind der Ansicht, dass der Purpose der WMACs zur Vision und den Zielen dieser Unternehmen passen. Thomas Faltin sagt: "Purpose ist keine Mode, sondern wird essenzielle Grundlage für die Definition unternehmerischer Strategien. In einer Welt des Überangebots ist es ein entscheidender Faktor Investoren, Kunden und sonstigen Stakeholdern zu verdeutlichen, wofür man steht und welchen Platz man einnehmen möchte. Auch für die Gewinnung und das Halten von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist ein erkennbarer Unternehmenssinn heute von immenser Bedeutung."

Führung

91 Prozent der Befragten sehen die Führungskräfte der WMACs als mutig genug an, auch harte Entscheidungen zu treffen, um mit neuen Gegebenheiten gezielt umzugehen. 93 Prozent sagen, die Executives inspirieren. 92 Prozent sind der Meinung, dass die Führungskräfte sagen was sie meinen und 96 Prozent, dass sie tun, was sie sagen. 77 Prozent halten die Executives für agil und schnell bei der Implementierung neuer Strategien. "Richtige Führung ist für den Erfolg von Unternehmen elementar wichtig", sagt Thomas Faltin. "Die Führungskräfte der am meisten bewunderten Unternehmen haben sich eine hohe Reputation im Markt erworben. In Sachen Agilität können sie noch zulegen, Inspiration dagegen haben sie gelernt. Wenn man bedenkt, dass der inspirierende Führungsstil noch recht neu ist, sehen wir hier eine steile Lernkurve."

Mitarbeiter-Befähigung

Damit einher geht die Kompetenz, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht mehr nur anzuleiten und zu kontrollieren, sondern zu Selbstlösung komplexer Aufgaben zu befähigen. Thomas Faltin sagt: "Die Führungskraft als Coach setzt sich mehr und mehr durch. Direktiver Führungsstil wird nie vollständig verschwinden, wird jedoch heute bei den erfolgreichsten Unternehmen auf ein Minimum reduziert." 95 Prozent der Befragten halten darum die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der WMACs für besonders engagiert, bereit die Extra-Meile zu gehen. Vier von Fünf (83 Prozent) sagen, dass 'Change' von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eher als Chance denn als Bedrohung gesehen wird. 89 Prozent setzen heute multidisziplinäre Teams ein, 81 Prozent haben bereits Karriereentwicklungspfade so differenziert, dass sie am besten auf das jeweilige Individuum zugeschnitten sind. "Die klassische Führungskarriere gehört auch heute nicht der Vergangenheit an", sagt Thomas Faltin. "Sie wird aber künftig um viel mehr Varianten ergänzt werden: Situative Führung, Expertenlaufbahn, Tausch von Führungsverantwortung je nach Team und viele weitere Möglichkeiten, bedingt durch die Flexibilisierung der Organisationsformen der Unternehmen."

Verantwortung

Die Studienteilnehmer sind der Meinung, dass transparente und klare Ziele ein entscheidender Faktor sind, um zu den Besten dazu gehören zu können. 96 Prozent sagen, dass die Führungskräfte der WMACs die übergeordneten Organisationsziele klar im Blick haben. Neun von Zehn (89 Prozent) sehen eine klare Verantwortung und Verantwortlichkeit der Führungskräfte für das Erreichen ihrer persönlichen Ziele. 88 Prozent haben angegeben, dass sie bei den WMACs diese Ziele eng gekoppelt an die Vergütung sehen. Thomas Faltin sagt: "Es gibt in Deutschland eine intensive Diskussion, ob Ziele nicht eher gesamtunternehmerisch als individuell gesetzt werden sollen. Überwiegend fußt die Debatte jedoch darauf, dass in der Vergangenheit vielfach falsche individuellen Ziele ausgegeben wurden, die damit oft auch die falschen Anreize gesetzt haben. Werden aber die richtigen Ziele gesetzt und an entsprechende Entlohnungsfaktoren gekoppelt, so lässt sich auch die persönliche Incentivierung häufig nach wie vor verbessern. Dabei liegt die wesentliche Herausforderung in der Differenzierung bei der Ermittlung der Zielerreichung. Schließlich wollen die Unternehmen vielfach Unternehmer im Unternehmen. Das geht nicht ohne Messbarkeit und die damit einhergehende individuelle Verantwortung."

Performance

84 Prozent denken, dass die WMACs besonders erfolgreich darin sind, die Werte für die Anteilseigener (Shareholder Value) zu steigern. 78 Prozent halten die Unternehmen für besonders stark in der Fähigkeit, ihren Umsatz zu steigern. Und 82 Prozent sind der Ansicht, dass es den Unternehmen gleichzeitig gelingt, eine positive Auswirkung in der und für die Gesellschaft zu haben. "Der Shareholder-Value wird nicht ersetzt, sondern um den Stakeholder-Value erweitert", sagt Thomas Faltin. "Wer heute nicht nachhaltig handelt, wird künftig von vielen Stakeholdern abgestraft. Und das wird sich dann auch direkt auf den Unternehmenswert auswirken. Den Besten ist es gelungen, eigenes Profitstreben und gesellschaftlichen Nutzen bereits stärker in Einklang zu bringen."

Über die Untersuchung:

Seit 1997 untersuchen FORTUNE und Korn Ferry viele der wichtigsten Unternehmen weltweit. Insbesondere fünf Bereiche wurden in diesem Jahr untersucht: Purpose, Führung, Mitarbeiter-Befähigung, Verantwortung und Performance. Insgesamt wurden 665 globale Unternehmen in die Untersuchung mit einbezogen. Die Top 50 wird in die Liste der 'World's Most Admired Companies' (WMACs) aufgenommen. Insgesamt werden die Meinungen von mehr als 15.000 Führungskräften ausgewertet. Die in dieser Mitteilung benannten Angaben basieren auf einer Stichprobe von 749 Senior Executives. Mehr unter:

https://www.kornferry.com/press/korn-ferry-partners-with-fortune-for-the-23rd-year-on-worlds-most-admired-companies-list

Über Korn Ferry

Korn Ferry ist ein globales Beratungsunternehmen für Organisation und Executive Search. Wir helfen Unternehmen ihre Geschäfts- und Talentstrategie zu synchronisieren, um Top-Performance zu erzielen. Dazu entwickeln wir neue Strukturen, Rollen und Verantwortlichkeiten in den Organisationen unserer Klienten und helfen ihnen, mit den richtigen Menschen ihre Strategie mit Leben zu füllen. Wir beraten sie darin, wie sie diese Menschen ansprechend vergüten, persönlich entwickeln und langfristig motivieren können.

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