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Aktuelle Studiendaten zur First-Line-Therapie des metastasierten Mammakarzinoms: Kombination mit Gemcitabin verlängert signifikant progressionsfreie Zeit

    Chicago, USA (ots) - Unter der Kombination von Gemcitabin (Gemzar(R)) und Paclitaxel kann eine signifikant höhere Ansprechrate sowie geringere Krankheitsprogression als unter alleiniger Gabe von Paclitaxel erzielt werden. Joyce O'Shaughnessy vom Baylor Sammons Breast Center in Dallas, Texas, stellte die Ergebnisse einer randomisierten Phase-III-Studie auf dem Jahreskongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Chicago vor. Da die nicht-hämatologische Toxizität gleich blieb und die Zunahme der hämatologischen Toxizität ohne klinische Relevanz war, konnte der therapeutische Index erhöht werden.          Insgesamt wurden 529 Patientinnen mit metastasiertem Brustkrebs in die Untersuchung einbezogen. Nahezu alle Patientinnen (96%) waren mit Anthrazyklinen adjuvant oder neoadjuvant vorbehandelt. Aufgrund der Metastasierung hatten Studienteilnehmerinnen keine weitere Chemotherapie erhalten. Über 70% der Patientinnen wiesen viszerale Metastasen auf und über 75% litten unter mindestens zwei verschiedenen Metastasierungslokalisationen. Randomisiert wurden 262 Patientinnen im medianen Alter von 53 Jahren in eine Monotherapie mit 175 mg/m2 Paclitaxel am Therapietag 1 und 267 Patientinnen mit Paclitaxel kombiniert mit 1250 mg/m2 Gemcitabin am Therapietag 1 und 8. Das Schema wurde alle drei Wochen wiederholt. Median wurden sechs Zyklen in der Kombinationsgruppe und fünf Zyklen im Monotherapie-Arm durchgeführt.     

    Wesentliche Vorteile durch die Kombinationsbehandlung mit
    Gemcitabin
    
    Die beim ASCO präsentierten Daten zeigen eindeutig, dass diese
Patientinnen deutlich von einer kombinierten Chemotherapie
profitieren. Die mediane Zeit bis zum Fortschreiten der Erkrankung
betrug 5,4 Monate für die Gemcitabin-Kombination und 3,5 Monate im
Paclitaxel-Arm. Der Unterschied war statistisch signifikant (p =
0,0013). Mehr als die Hälfte aller Patientinnen lebte nach sechs
Monaten noch. Die Ansprechrate erwies sich ebenfalls als statis-tisch
signifikant besser im Kombinations-Arm (39,3 % vs. 25,6%, p =
0.0007). Die nicht-hämatologischen Nebenwirkungen waren in beiden
Armen gleichermaßen moderat ausgeprägt. Dagegen kam es
erwartungsgemäß unter der Kombination zu einer Zunahme von
Neutropenien (17,2 vs 6,6%), die jedoch klinisch gut beherrschbar
waren (0,4 vs 0% febrile Neutropenie). Ebenso wurde über signifikante
Verbesserungen bezüglich der Lebensqualität in den letzten beiden
Zyklen berichtet. O'Shaughnessy sieht daher nicht nur in den
überzeugenden Effektivitätsdaten, sondern auch in der Erhöhung des
therapeutischen Index wesentliche Gründe, die Kombinationsbehandlung
im klinischen Alltag bei metastasierten Mammakarzinom-Patientinnen
einzusetzen.
    

    Effektive Therapiealternative für Patientinnen mit metastasiertem
    Mammakarzinom
    
    Primärer Endpunkt der Studie war das Gesamtüberleben. Dazu werden
erst Aussagen in der finalen Analyse dieser Studie gemacht werden
können. "Aber entscheidend und von Relevanz für die Patientinnen ist
die Zeitdauer bis zur Progression ihrer Erkrankung unter
Gewährleistung einer möglichst hohen Lebensqualität", sagte Professor
Andrew Seidman vom Memorial Sloan Kettering Cancer Center in New York
während der Diskussion der Ergebnisse. Der Onkologe sieht auf Grund
der signifikanten Überlegenheit der Gemcitabin-Kombinationstherapie
über die Monotherapie eine gute, zukünftige Behandlungsoption für
Patientinnen mit metastasiertem Brustkrebs.
    
    Die Daten dieser Studie werden in Europa und den USA die Grundlage
für die Zulassung der Gemcitabin-Kombinationstherapie sein.
    
      Eli Lilly and Company, eines der weltweit führenden
pharmazeutischen Unternehmen mit vier Standorten in Deutschland,
setzt auf Forschung und Innovation. Das Unternehmen hat in den
eigenen Forschungslaboratorien und in Zusammenarbeit mit
internationalen Forschungsorganisationen neue Behandlungsansätze und
Technologien entwickelt, die in den Kernbereichen Zentrales
Nervensystem, Endokrinologie, Herz-/Kreislauferkrankungen,
Onkologie, Osteoporose, Infektionskrankheiten und Urologie eingesetzt
werden. Die intensive wissenschaftliche Forschung und die sich daraus
ergebenden Erkenntnisse sind der Grund dafür, dass die meisten
Medikamente des Unternehmens zu den führenden ihrer Klasse gehören.
Lilly gibt Antworten - in Form von Arzneimitteln, Informationen und
Aufklärung - auf einige der dringlichsten Fragen in der Medizin.
    
      
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