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04.12.2017 – 08:30

Advocard Rechtsschutzversicherung AG

Deutschlands großer Streitatlas 2017
Uneinigkeit und Recht und Sturheit: Jeder Vierte in Deutschland in Rechtsstreit verwickelt

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Hamburg (ots)

- Hier wohnt die Wut: Berlin und Leipzig 
- Der Streit findet vor allem auf der Straße statt: Ärger im Verkehr
  nimmt deutlich zu 
- Das streitende Geschlecht: Männer weitaus stärker auf Krawall 
  gebürstet 
- Das Klagen der Generationen: Jüngere streiten zunehmend mehr, 
  Ältere länger 
- Reizbare Deutsche: 25,1 Streitfälle je 100 Einwohner im Jahr 2016 

"In Deutschland kann man heutzutage immer schneller in einen Streit verwickelt werden", beschreibt Peter Stahl, Vorstandssprecher bei ADVOCARD, dem Rechtsschutzversicherer der Generali in Deutschland, die Streitlage der Nation. "Die Frage, wer Recht hat, wird immer öfter juristisch geklärt. Es wird immer mehr gestritten, zunehmend auch wegen eher geringer Streitwerte. Dies liegt sicherlich auch an der steigenden Anzahl von Gesetzen und Verrechtlichung der Gesellschaft." Zudem streitet Deutschland verbissener: "Bis ein Streit endlich beigelegt werden kann, dauert es immer länger", so Stahl.

Dies belegt "Deutschlands großer Streitatlas 2017", die Neuauflage einer großangelegten Studie, die erstmals im Jahr 2013 durchgeführt wurde. Seit dem Zeitpunkt der ersten Erhebung wurden insgesamt 1,7 Millionen Streitfälle der ADVOCARD ausgewertet. "Diese einzigartige Analyse erlaubt uns wertvolle Einsichten in die Streitkultur Deutschlands", wie Peter Stahl betont.

WILDER WESTEN, HITZKÖPFIGE BERLINER UND COOLE BREMER

Der Studie zufolge ist das Streitaufkommen bundesweit um 2,8 Prozentpunkte auf 25,1 Prozent gestiegen. Berlin streitet, wie auch schon in den Jahren zuvor, unter allen Bundesländern am meisten und liegt inzwischen bei 31,2 Streitfällen pro 100 Einwohner (2014: 29,3). Besonders streitfreudig ist auch Nordrhein-Westfalen: Gerade das Bundesland, das für seinen Frohsinn bekannt ist, rangiert in Sachen Streit unter den Bundesländern auf Platz z