Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V.

Deutsche Tierärzte unterstützen die Gesundheit von Mensch und Tier in Afrika

Frankfurt am Main (ots) - Am 11. Mai ist es wieder soweit: Wenn Hunde und Katzen an diesem Tag geimpft werden, fließt die Hälfte der Impfeinnahmen aus bundesweit mehr als 900 Tierarztpraxen an "Tierärzte ohne Grenzen". Mit den Spenden fördert der Verein Tiergesundheitsprojekte in Ostafrika. In diesem Jahr steht die Tollwutbekämpfung in Kenia im Vordergrund.

"Impfen für Afrika' schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe," erklärt Dr. Hans-Joachim Götz, Präsident des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte und Schirmherr des Aktionstages sein Engagement. "Er ist eine gute Gelegenheit, auf die gleichbleibend hohe Bedeutung von Impfungen hinzuweisen. Denn nur durch konsequente und flächendeckende Impfung ist ein Schutz gegen viele Infektionskrankheiten gewährleistet. Außerdem bietet er die Chance über den geografischen Tellerrand zu schauen und sich zu verdeutlichen, was gesunde Tiere in anderen Ländern bedeuten."

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben jedes Jahr in Afrika und Asien mehr als 50.000 Menschen an Tollwut. Hunde sind dort die häufigste Infektionsquelle. Um die Tollwut weltweit kostengünstig einzudämmen, empfiehlt deshalb die WHO die vorbeugende Impfung von Hunden. Hier setzt das seit 2006 laufende Projekt von "Tierärzte ohne Grenzen" an. Im kenianischen Massai Mara werden etwa 20.000 Haushunde zum Schutz der Nutztiere vor Raubtierangriffen gehalten. Früher stellte die Tollwut in diesem Gebiet ein massives Problem dar. Durch vorbeugende Impfungen und intensive Aufklärungsarbeit ist es gelungen, die Zahl der Ausbrüche von Tollwut bei Menschen durch Hundebisse deutlich zu reduzieren. Bis Ende des Jahres sollen weitere 5.000 Hunde geimpft werden.

"Eine Impfung unserer Hunde und Katzen am Aktionstag ist also besonders wirksam", betont Götz. "Sie schützt unsere Haustiere vor zum Teil tödlichen Infektionskrankheiten. Gleichzeitig leistet die Spende der Tierärzte einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit von Mensch und Tier in Afrika."

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