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Repräsentative Umfrage: Grippeschutzimpfung bei Kindern polarisiert Eltern

Repräsentative Umfrage: Grippeschutzimpfung bei Kindern polarisiert Eltern. Grippe Infografik - 6 gute Gründe für die Grippeimpfung. Die Infografik zeigt im Überblick Fakten zu den Themen Grippe und Grippeschutzimpfung mit dem Fokus auf Kinder. Denn: Kinder erkranken am häufigsten und oft schwer an der... mehr

Wedel (ots) - Nordrhein-Westfalens Eltern sind gespalten: 50 Prozent von ihnen befürworten prinzipiell eine Grippeimpfung ihrer Kinder, 48 Prozent lehnen sie ab. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im bevölkerungsreichsten Bundesland. Das forschende Pharmaunternehmen AstraZeneca hatte die Umfrage im Rahmen der Sensibilisierungskampagne "Grippeimpfung ist Kinderschutz" initiiert.

Die Erhebung zeigt auch, dass viele Eltern in NRW sich mehr Informationen zum Thema wünschen. 67 Prozent der Befragten befürworten Grippeimpfprogramme, das heißt Aufklärung und Impfangebote in Schulen und Kindergärten. 43 Prozent geben an, sich selbst nicht gut über die Grippeimpfung bei Kindern informiert zu fühlen.

Zugleich werden das Ansteckungsrisiko und die Krankheitslast für Kinder unterschätzt. Nur ein Fünftel der Eltern hat Angst, dass sich ihr Kind mit Grippe ansteckt. Dabei ist die Erkrankungshäufigkeit bei Kindern aufgrund ihrer geringen Grundimmunität zwei bis drei Mal so hoch wie in der Gesamtbevölkerung.(1) Hier klaffen Wissensstand der Eltern und Realität auseinander.

"Die Umfrage spiegelt den Praxisalltag wider: Viele Eltern unterschätzen das Risiko, dass sich ihr Kind mit Grippe ansteckt. Doch Kinder weisen eine besonders hohe Infektionsrate auf und verbreiten das Virus maßgeblich. Zudem erkranken Kinder häufig besonders schwer, was viele Eltern nicht wissen", bestätigt der Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin Ralph Köllges mit Praxis in Mönchengladbach. Die "echte" Grippe ist keine harmlose Erkältung, sondern kann zu Komplikationen führen, wie Fieberkrämpfe, Mittelohr- oder Lungenentzündung, die eine Behandlung im Krankenhaus erforderlich machen können.

"Die Ergebnisse zeigen, dass sich Eltern mehr Informationen zu Grippe und Grippeimpfung bei Kindern wünschen - und auch brauchen", sagt Dirk Greshake, Geschäftsführer von AstraZeneca Deutschland. "Gemeinsam mit Ärzten, wissenschaftlichen Einrichtungen, Krankenkassen und der Politik müssen wir Eltern besser über Influenza und Impfung aufklären. Unsere Kampagne 'Grippeimpfung ist Kinderschutz' ist unser Beitrag hierzu."

Eine realistischere Einschätzung der Krankheitslast zeigt sich bei Eltern, deren Kinder bereits an Grippe erkrankt sind: 64 Prozent der Eltern schätzen die Grippeerkrankung als belastend für das Kind ein und 45 Prozent für sich selbst. Letzteres liegt auch an dem daraus entstehenden Betreuungsproblem, vor dem sich mehr als die Hälfte der Eltern laut Umfrage sehen (52 Prozent). Immerhin mussten 47 Prozent der Eltern schon wegen des grippekranken Kindes zu Hause bleiben und fehlten dadurch am Arbeitsplatz. Diese Ergebnisse decken sich auch mit Statistiken: Pro Jahr entstehen aufgrund von Grippeerkrankungen zehn Millionen Fehltage in Schulen und Kitas(2) sowie bis zu 17 Millionen Fehltage von Berufstätigen in Deutschland.(3)

Das Robert Koch-Institut warnt aktuell davor, dass die diesjährige Grippe - ähnlich wie vor zwei Jahren - besonders heftig ausfallen könne. (4) Die wichtigste Schutzmaßnahme gegen Influenza ist die Impfung - die Experten sind sich einig. (5) Dennoch liegen die Impfquoten von Kindern in Deutschland mit nur vier Prozent auf einem Tiefstand. (6)Das bestätigt auch das Ergebnis einer auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi) im September 2014 veröffentlichten Studie: "Die Impfquoten gegen Influenza bei Kindern und Jugendlichen sind mit vier Prozent, gemessen an der Anzahl chronisch Kranker in dieser Altersgruppe mit STIKO-Empfehlung außergewöhnlich niedrig."(7)

Die vollständigen Ergebnisse der repräsentativen Telefonbefragung via Zufallsstichprobe können Sie als PDF herunterladen: http://ots.de/Ndw2K

573.644,011/14

Quellen: 
(1)"Monatsschrift für Kinderheilkunde 2013, 161". P. Wutzler, M. 
Knuf. S. 749-760. 
(2)ISK-Report: Influenzaschutz für Kinder. AstraZeneca. Juni 2014, 
S.20. http://ots.de/ofOdJ 
(3)Robert Koch-Institut (Hrsg.). Bericht zur Epidemiologie der 
Influenza in Deutschland Saison 2012/13. Robert Koch-Institut, Berlin
2013. https://influenza.rki.de/Saisonberichte/2012.pdf 
(4)"Schutzmöglichkeiten gegen Grippe nutzen". Gemeinsame 
Pressemitteilung des Robert Koch-Instituts, der Bundeszentrale für 
gesundheitliche Aufklärung, des Paul-Ehrlich-Instituts und der 
Arbeitsgemeinschaft Influenza. http://ots.de/Wsw1r 
(5)ISK-Report: Influenzaschutz für Kinder. AstraZeneca. Juni 2014. 
http://ots.de/ofOdJ 
(6)IMS Health Vaccine Analyzer 2013 
(7)"Schutzimpfungen gegen Influenza werden bei Kindern und 
Jugendlichen äußerst selten durchgeführt - Ergebnisse einer 
Datenbankanalyse". D. Schröder-Bernhardi, S. Grunow, U. Baumann, Y. 
Zöllner. IMS Health GmbH & Co. OHG, Frankfurt/Main; Medizinische 
Hochschule Hannover, Hannover; Hochschule für Angewandte 
Wissenschaften, Hamburg. September 2014. 

Die AstraZeneca GmbH in Wedel/Schleswig-Holstein ist die deutsche Tochtergesellschaft des britisch-schwedischen Pharmaunternehmens AstraZeneca PLC, London. AstraZeneca gehört mit einem Konzernumsatz von rund 26 Milliarden USD (2013) weltweit zu den führenden Unternehmen der forschenden Arzneimittelindustrie. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt innovative Arzneimittel zur Behandlung von Krankheiten im Bereich Herz-Kreislauf und Diabetes, der Onkologie, der gastrointestinalen- und Atemwegserkrankungen sowie für die Behandlung von Schmerz- und Infektionskrankheiten. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.astrazeneca.de.

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