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Qualität ist Trumpf: Pflege-TÜV jetzt auch für Facheinrichtungen der "Phase F"

Berlin (ots)

bpa und TÜVmed erweitern Zertifizierung auf Wachkoma-Bereich
Mit der Erlangung des Pflege-TÜV-Siegels, Marktführer unter den
Qualitätssiegeln, können ambulante und stationäre Einrichtungen auf
eigene Initiative hin nachweisen, dass sie eine gesicherte
Pflegequalität erbringen. Bereits seit 2002 bietet der Bundesverband
privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) dieses freiwillige
Zertifizierungsverfahren in Kooperation mit dem TÜVmed, als
unabhängige Prüfstelle, an. Neu ist die Möglichkeit, dass ab sofort
auch Facheinrichtungen der Phase F, also stationäre Einrichtungen zur
aktivierenden Pflege und Betreuung von Wachkoma-Patienten, den
Pflege-TÜV absolvieren können. "Wir freuen uns, heute in Berlin -
gemeinsam mit dem TÜVmed und mit Unterstützung durch die
Bundesarbeitsgemeinschaft Phase F - das offizielle Startsignal für
die Erweiterung des Pflege-TÜV-Siegels um diesen speziellen Bereich
geben zu können", so bpa-Geschäftsführer Herbert Mauel.
Wie läuft eine Pflege-TÜV-Zertifizierung für Facheinrichtungen der
Phase F ab? "Im Anschluss an eine Dokumentenprüfung erfolgt die
Überprüfung vor Ort", so Stephan Becker, Senior Auditor des TÜVmed.
In jedem Fall verbürge sich das Prüfteam des TÜVmed - das sich
vorrangig aus praxiserfahrenen und weitergebildeten Pflegefachkräften
zusammensetzt - für ein unabhängiges Prüfverfahren sowie für
unbürokratisches, kundenfreundliches Handeln. Stephan Becker: "Am
Ende der Zertifizierung steht ein Prüfbericht, der sowohl Pluspunkte
als auch konkrete Verbesserungspotenziale aufzeigt."
Das Besondere am Pflege-TÜV für Facheinrichtungen der Phase F:
"Die Prüfer richten ihren Blick nicht nur auf die reinen
Pflegetätigkeiten und deren korrekte Dokumentation, sondern sie
orientieren sich an den 'Empfehlungen zur stationären Langzeitpflege
und Behandlung von Menschen mit schweren und schwersten Schädigungen
des Nervensystems in der Phase F' der Bundesarbeitsgemeinschaft für
Rehabilitation", so Rainer Wolf, Vorstand der
Bundesarbeitsgemeinschaft Phase F. "Gerne werden auch, um das Bild
abzurunden, persönliche Gespräche mit Angehörigen und Betreuern
geführt."
Bundesweit fallen jährlich ca. 3.000 bis 4.000 Menschen in ein
Wachkoma. Dabei handelt es sich oft um einen mit zu langer
Unterbrechung der Sauerstoffzufuhr verursachten Zustand "zwischen
Leben und Tod". Rund 100 Facheinrichtungen der BAG Phase F in
Deutschland bieten ein speziell auf die Bedürfnisse von
Wachkoma-Patienten ausgerichtetes Betreuungskonzept an. Dieses
besteht aus den drei eng miteinander verzahnten Bereichen "Wohnen und
Betreuung", "Pflegerische Versorgung" und "Medizinisch-therapeutische
Begleitung".
Vier gute Gründe sprechen für den Pflege-TÜV des bpa. Erstens: Die
Einrichtungen können nachweisen, alle an sie gestellten gesetzlichen
und vertraglich vereinbarten Qualitätsanforderungen zu erfüllen.
Zweitens: Sie erhalten wertvolle Hinweise zu Stärken und Schwächen
mit konkreten Verbesserungsvorschlägen. Drittens: Eine hohe
Pflegequalität wird auch nach außen hin sichtbar. Viertens: Die
Mitarbeiter erreichen gemeinsam ein konkretes Ziel; ihre Motivation
steigt.
Für Rückfragen: Herbert Mauel, Bernd Tews, 030 / 30 87 88 60.

Original-Content von: bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V., übermittelt durch news aktuell

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