bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.

Pflegende brauchen dringend Entlastung
Der bpa begrüßt den Spahn-Vorschlag zum Aufbau von Pflegeschulen im Ausland für zusätzliche Fachkräfte

Berlin (ots) - Der Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa), Bernd Meurer, begrüßt den Vorschlag von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Pflegeschulen im Ausland aufzubauen und künftige Pflegefachkräfte dort bereits Deutsch lernen zu lassen. "Wer pflegebedürftigen Menschen eine verlässliche Unterstützung sichern will, muss jede Möglichkeit nutzen, Deutschland attraktiv auch für ausländische Pflegefachkräfte zu machen. Wir haben Rekordausbildungszahlen in der Altenpflege, 100.000 zusätzliche Stellen besetzt und trotzdem spürbare Versorgungsengpässe bei pflegebedürftigen Menschen. Deutschland kann es sich gar nicht erlauben, Möglichkeiten zur Gewinnung von Pflegefachkräften nicht zu nutzen, weil ansonsten pflegebedürftigen Menschen keine Versorgung angeboten werden könnte. Kritik an konstruktiven Vorschlägen, wie z.B. der Qualifizierung auch im Ausland, ist nichts anderes als Zynismus auf Kosten pflegebedürftiger Menschen", sagt Meurer und weist darauf hin, dass die Mitglieder des bpa sich schon seit Jahren zu "equal payment" verpflichtet haben. "Phobien linker Politiker zementieren den Versorgungsmangel."

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) bildet mit mehr als 10.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund 305.000 Arbeitsplätze und circa 23.000 Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de oder auch www.facebook.com/Youngpropflege). Das investierte Kapital liegt bei etwa 24,2 Milliarden Euro.

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