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03.08.2017 – 14:05

bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.

Nicht erst 2020: Schulgeld in der Pflege sofort abschaffen
bpa fordert kostenfreie Pflegeausbildung zum jetzt beginnenden Ausbildungsjahr

Hamburg (ots)

Um Auszubildenden in der Pflege ein klares Zeichen der Wertschätzung zu geben, soll die Hansestadt Hamburg so schnell wie möglich das noch immer erhobene Schulgeld abschaffen. Das fordert die hamburgische Landesvorsitzende des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) Karin Kaiser. Vor dem Landespflegeausschuss hatte die zuständige Senatorin Cornelia Prüfer-Storcks kürzlich das Aus für das Schulgeld in der Pflegeausbildung angekündigt, allerdings erst im Zuge einer Ausbildungsreform im Jahr 2020. "Angesichts des drängenden Fachkräftemangels hat die Pflege keine Zeit zu verlieren. Wenn wir den künftigen Fachkräften zeigen wollen, dass sie uns wichtig sind, dann muss die Altenpflegeausbildung umgehend für die Schülerinnen und Schüler kostenfrei werden", so Karin Kaiser. Viele Bundesländer hätten schon vor Jahren auf das Schulgeld verzichtet, um die Zahl der Pflegekräfte zu steigern.

Die bpa-Landesvorsitzende lobt den Plan der Gesundheitssenatorin, mit einer Imagekampagne auf die interessanten Arbeitsbedingungen und die vielfältigen Aufstiegschancen in der Pflege hinzuweisen. Allerdings kritisiert sie: "Wir können Schülern oder Umschülern doch nicht einerseits sagen, dass wir sie brauchen und dass sie wichtig für die Gesellschaft sind, und sie dann andererseits für ihre Ausbildung zur Kasse bitten." Schulgeld zu erheben sei in einem Mangelberuf wie der Altenpflege vollkommen absurd.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) bildet mit mehr als 10.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon über 360 in Hamburg) die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund 305.000 Arbeitsplätze und circa 23.000 Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de oder auch www.facebook.com/Youngpropflege). Das investierte Kapital liegt bei etwa 24,2 Milliarden Euro.

Pressekontakt:

Für Rückfragen: Uwe Clasen, Leiter der bpa-Landesgeschäftsstelle,
Tel.: 040/25 30 71 60, www.bpa.de

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