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Neu formatiert: Spannender Auftakt und Top-Keynoter zum Start des 22. medienforum.nrw in Köln

Köln (ots) - Es geht auch ohne die großen "Elefantenrunden"! Zum Start des erfolgreichen Kölner Kongresses präsentiert das 22. medienforum.nrw die Auftaktveranstaltung in einem neuen Format. Tagesmoderator Dieter Moor wird am 28. Juni im Staatenhaus der Koelnmesse durch ein Programm führen, das in drei kleinere Expertenrunden unterteilt ist, die sich mit Statements, Präsentationen und Interview-Passagen abwechseln. Gemeinsam ist allen Kongressteilen und Auftaktrunden das Thema: "Was uns lieb und teuer ist." Neu ist beim Auftakt des medienforum.nrw in diesem Jahr auch, dass sich das Publikum per SMS oder Twitter in die Diskussionen einschalten kann.

Im Anschluss an die Begrüßung durch LfM-Nova Geschäftsführer Dr. Gernot Gehrke wird der nordrhein-westfälische Ministerpräsident oder die Ministerpräsidentin Gelegenheit bekommen, medienpolitisch Farbe zu bekennen. Dann folgt eine erste Experten-Diskussion, bei der Moderator Werner Lauff Vertretern von TV- und Online-Welt die Frage stellen wird, wer eigentlich den (TV-)Bildschirm beherrscht.

Rede und Antwort stehen dabei RTL-Geschäftsführerin Anke Schäferkordt und WDR-Justiziarin Eva-Maria Michel ebenso wie Joel Berger, Managing Director von Fox Interactive Media Germany, und Achim Berg, der neuerdings weltweit für das Windows Phones Business Development & Marketing von Microsoft zuständig ist. Gemeinsam soll das Quartett ausloten, wie die mediale Rollenverteilung der Zukunft aussehen wird, wenn Facebook und Fernsehen um die Aufmerksamkeit und Budgets von Publikum und Werbewirtschaft buhlen.

Fernsehen braucht Qualitätssicherung

Welche Konsequenzen der Wandel von der TV-Generation zur Online- und Gaming-Generation für die Medienstadt Köln haben könnte, wird Dieter Moor in einem Interview mit Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters zu ergründen suchen.

Ob das Leitmedium Fernsehen seine Rolle behaupten kann, wird entscheidend von der Qualität seiner Programme abhängen. n-tv-Moderatorin Leo Busch steht vor der Herausforderung, in einer zweiten Expertenrunde Vertreter des öffentlich-rechtlichen und privatwirtschaftlichen Fernsehens nach ihren Tele-Visionen zu fragen. ZDF-Intendant Prof. Markus Schächter wird in diesem Rahmen ebenso erläutern müssen, was er unter Qualität versteht, wie Andreas Bartl, der im ProSiebenSat.1-Vorstand für den Bereich Fernsehen zuständig ist. Schließlich wird Prof. Nico Hofmann schildern, welche Nischen angesichts immer geringerer Margen noch für freie Produzenten bleiben. Hofmann ist Vorsitzender der Geschäftsführung des Unternehmens teamWorx, das zahlreiche Preise für Produktionen wie "Mogadischu", "Die Mauer" oder "Die Flucht" erhielt.

Kampf gegen Kostenlos-Kultur

Zu den zentralen Themen, von denen die Entwicklung digitaler Medien abhängt, gehört auch die Frage "Wer zahlt die Inhalte im Netz?". Alle Medienhäuser suchen nach Auswegen aus der Kostenlos-Kultur im Internet, um mit Paid Content endlich Geld verdienen zu können. Die Journalistin Cathrin Hegner wird dazu den Präsidenten des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger, Helmut Heinen, ebenso befragen wie den Google-Manager Dr. Jürgen Galler (Product Management Europe, Middle East and Africa) und den Telekom-Geschäftsführer Dr. Christian P. Illek, der unter anderem für das IPTV-Angebot Entertain verantwortlich ist.

Und die Regulierung? Welche Rolle spielen Ordnungspolitik und Landesmedienanstalten für die digitalen Geschäftsmodelle? Prof. Dr. Norbert Schneider, der im September nach 17 Jahren an der Spitze der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) in den Ruhestand wechselt, wird zum Abschluss der Auftaktveranstaltung kritische Anmerkungen und Anregungen zum Thema "Was dem Regulierer lieb und teuer - und was ihm einfach zu billig ist" formulieren. Bleibt noch Raum für die Gestaltung und die Umsetzung konkreter gesellschaftlicher Zielvorstellungen?

Prognosen und Bekenntnisse von vier Top-Managern

Was den Spitzenmanagern führender Medien- und Multimedia-Konzerne lieb und teuer ist, werden sie im Rahmen des 22. medienforum.nrw am Nachmittag des ersten Kongresstages in vier Keynotes selbst präsentieren. Wie sich die Führung des Games-Marktführers Electronic Arts die Zukunft vorstellt, weiß Geschäftsführer Dr. Olaf Coenen und wird beim 22. medienforun.nrw entsprechende Prognosen wagen. Google-Produktmanager Dr. Jürgen Galler kann über aktuelle Entwicklungen seines Unternehmens in den Bereichen Mobile Media, Tablet-Computer und Smart-TV(Hybrid-TV) berichten. Microsoft-Manager Achim Berg stellt in Köln Konzepte für neue Mobilfunk-Endgeräte vor, die speziell dafür konzipiert wurden, den Zugang zu sozialen Netzen zu vereinfachen. Zum Abschluss des Kongresstages wird der Bertelsmann-Vorstandsvorsitzende Hartmut Ostrowski Strategien erläutern, mit denen Europas größtes Medienunternehmen seine digitalen Wertschöpfungsketten organisiert.

Pressekontakt:

Susanne Land
Pressesprecherin
LfM Nova GmbH
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