Dr. Klein & Co. Aktiengesellschaft

Der DR. KLEIN Allfinanz-Service: Unabhängige Informationen zu den Themen Baufinanzierung, Kredit, Versicherung, Geldanlage

    Lübeck (ots) - Die Dr. Klein & Co. AG, ein erfolgreicher unabhängiger Vertrieb von Finanzierungs- und Versicherungslösungen in Deutschland, bietet allen Medien alle zwei Wochen - und zu besonderen Anlässen - einen Allfinanz-Service, in dem zwei Themen aus den Bereichen Baufinanzierung, Kredit, Versicherung und Geldanlage behandelt werden. Der Abdruck ist honorarfrei. Um Quellenangabe wird gebeten.

    Heute:  

    Thema 1: Was Sie bei der Altersvorsorge beachten müssen

    Durch das neue Alterseinkünftegesetz (AltEinkG)  hat die Bundesregierung jetzt eine Neustrukturierung in der Altersvorsorge offiziell beschlossen. Grundsätzlich wird sich die Altersvorsorge künftig in drei Schichten gliedern, die hier erläutert werden sollen.

    Worum geht es beim Alterseinkünftegesetz?

    Das Alterseinkünftegesetz verändert das deutsche Alterssicherungssystem, weil es einen Übergang zur so genannten nachgelagerten Besteuerung der Alterseinkünfte einleitet. Nachgelagerte Besteuerung soll heißen, daß die Alterseinkünfte jetzt erst dann versteuert werden, wenn sie auch tatsächlich zur Auszahlung kommen - also erst bei Renteneintritt. Verbunden damit werden im Gegenzug die  Beiträge zur Altersvorsorge Schritt für Schritt allmählich von der Einkommenssteuer freigestellt, sodaß mehr Geld für die private Vorsorge übrig bleibt. Die monatliche Steuerlast sinkt und das Nettoeinkommen steigt. Darüber hinaus wird die private Vorsorge vom Staat durch Zulagen erleichtert (Stichwort: Riester-Rente).

    Für Rentner gilt: Sie haben im Alter einen niedrigen persönlichen Steuersatz, weil Alterseinkommen meist geringer ausfallen als Erwerbseinkommen. Schon jetzt steht deshalb fest, daß die Mehrheit der heutigen Rentner auch in Zukunft kaum oder sogar keine Steuern auf ihre Rente zahlen müssen. Um umfassend und steuerlich günstig fürs Alter vorzusorgen, sollten Sie aus diesem Grund Ihre Vorsorge entsprechend des Drei-Schichten-Modells aufbauen:

    Das Drei-Schichten-Modell im Überblick

    Erste Schicht: Basisversorgung     Gesetzliche Rentenversicherung     Basis-Rente (Rürup-Rente)

    Zweite Schicht: Zusatzversorgung     Riester-Rente     Betriebliche Altersversorgung

    Dritte Schicht: Kapitalanlagen     Private Rentenversicherung     Kapitallebensversicherung     Aktien-, Wertpapier-Fonds, Spareinlagen     Immobilien

    Erste Schicht: Basisversorgung

    In der ersten Schicht, der Basisversorgung, ist die gesetzliche Rentenversicherung beinhaltet. Wer zum Beispiel als Selbständiger tätig ist, somit keinen Anspruch auf die gesetzliche Rente hat, kann ersatzweise einen Rürup-Vertrag abschließen. Genau wie bei der staatlichen Rente können Verbraucher die Rürup-Rente weder beleihen, vererben, verkaufen, anderen übertragen noch kapitalisieren. Die Basisversorgung fällt unter die nachgelagerte Besteuerung, so daß die Beiträge zwar zunehmend steuerfrei gestellt, aber gleichzeitig die Rentenauszahlungen zunehmend besteuert werden.

    Zweite Schicht: Zusatzversorgung

    Schicht zwei beinhaltet Zusatzversorgungen, wie zum Beispiel die kapitalgedeckte Altersvorsorge (Riester-Rente) und die betriebliche Altersvorsorge (baV). Bei der Riester-Rente gibt es sowohl für jeden berechtigten Erwachsenen eine Grundzulage, als auch für jedes kindergeldberechtigte Kind eine Kinderzulage. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit eines steuerlichen Sonderausgabenabzugs. Man muß jedoch beachten, daß die Beiträge selbst getragen werden müssen. Auch deshalb erlebt die Riester-Rente zur Zeit einen ungeahnten Boom: Im Jahr 2005 konnten die deutschen Versicherer 1,12 Millionen Verträge neu abschließen; 2004 waren es nur 300.000. Das vergleichsweise gute Abschneiden der Riester-Rente hängt aber auch damit zusammen, daß Anfang 2005 das Steuerprivileg der Kapitallebensversicherung weggefallen ist.

    Bei der bAV werden hingegen nur solche Zulagen auch steuerlich begünstigt, die eine lebenslange Versorgung sicherstellen. Seit Anfang 2002 ist gesetzlich vorgeschrieben, daß Arbeitgeber ihren Beschäftigten durch eine so genannte Entgeltumwandlung eine bAV ermöglichen müssen. Die Anlageform der bAV bestimmt jedoch der Arbeitgeber, wobei ihm dabei die Anlage in eine Pensionskasse, Pensionsfonds, Direktversicherung, sowie Direktzusagen zur Auswahl stehen.

    Dritte Schicht: Kapitalanalgeprodukte

    Die dritte Schicht umfaßt die Kapitalanlageprodukte. Diese Arten der Altersvorsorge unterliegen meistens weniger Einschränkungen als die Anlageformen aus den ersten beiden Schichten. Sie werden unterschiedlich vom Staat gefördert und besteuert. Für den Anleger ergibt sich hieraus gerade bei der Anlage in Aktien, Fonds und Wertpapieren eine hohe Rendite und Flexibilität. Ehemals waren Kapitallebensversicherungen das beliebteste Instrument der privaten Altersvorsorge, da die Auszahlung komplett steuerfrei war. Für Policen, die ab 2005 abgeschlossen wurden/werden, müssen Kunden auf die Zinserträge jedoch Abgaben zahlen.

    Thema 2: Wer braucht eine Restschuldversicherung?

    Länger bestehende Arbeitsunfähigkeit als Folge von Krankheit oder eines Unfalls hat fast immer zwangsläufig ein sinkendes Haushaltseinkommen zur Folge. Konnten die monatlichen Raten für einen Kredit bis dahin problemlos bedient werden, gelingt dies nun unter Umständen nur noch mit schmerzhaften Einsparungen. Stirbt der Kreditnehmer gar, sehen sich die Hinterbliebenen nicht nur der emotionalen, sondern eventuell auch einer hohen finanziellen Belastung ausgesetzt. Gegen diese Risiken können sich Kreditnehmer durch den Abschluß einer Restschuldversicherung absichern.

    Wie funktioniert eine Restschuldversicherung?

    Eine Restschuldversicherung (RSV) wird üblicherweise zusammen mit dem Kreditvertrag in Form einer Einmalprämie abgeschlossen. Tritt der Versicherungsfall ein, übernimmt die Versicherung die Weiterzahlung der monatlichen Raten. Im Todesfall des Kreditnehmers werden alle noch ausstehenden Raten auf einmal übernommen und der Kredit vollständig getilgt. Die Prämie der Versicherung wird mitfinanziert und ist daher in den monatlichen Raten des Kredits enthalten. Das Risiko des Arbeitsplatzverlusts wird üblicherweise von der Restschuldversicherung nicht mitgetragen.

    Muß eine Restschuldversicherung abgeschlossen werden?

    Einige Kreditinstitute machen den Abschluß einer Restschuldversicherung zur Bedingung der Kreditzusage. In diesem Fall muß die Prämienzahlung allerdings zwingend in der Angabe des effektiven Jahreszinses eingerechnet und ausgewiesen sein. Andere Anbieter (zum Beispiel auch DR.KLEIN) stellen es den Kunden frei, eine solche Versicherung abzuschließen.

    Der DR.KLEIN Allfinanzservice empfiehlt

    Der Abschluß einer Restschuldversicherung ist durchaus sinnvoll, denn länger andauernde Erkrankungen können jeden treffen. Insbesondere in Haushalten mit einem Alleinverdiener wird damit das Risiko hoher finanzieller Belastungen minimiert. Wer um seinen Arbeitsplatz fürchtet, sollte auf jeden Fall beim Abschluß einer Restschuldversicherung darauf achten, daß sie auch in einem solchen Fall die Zahlung der Raten übernimmt.

    Quelle: Der Dr. Klein Allfinanz-Service

    Hintergrundinformation: Dr. Klein ist ein erfolgreicher unabhängiger Vertrieb von Finanzierungs- und Versicherungslösungen in Deutschland. Seit Gründung des Unternehmens 1954 versteht sich Dr. Klein als Partner für die Finanzen seiner Kunden. Wer die passende Finanzierung für seine Immobilie oder sein Auto sucht, eine günstige Versicherung oder eine lukrative Geldanlage, ist bei Dr. Klein richtig. Durch seine führende Marktstellung bietet das Unternehmen exklusive und einzigartige Konditionen an. Dabei arbeitet Dr. Klein ausschließlich mit namhaften Kredit- und Versicherungsunternehmen zusammen, die dem Unternehmen einmalige Sonderkonditionen zur Verfügung stellen, von denen der Kunde profitiert.

    Besonders stolz ist Dr. Klein auf seine traditionell starke Positionierung als bedeutender Dienstleister der Wohnungswirtschaft. In jahrzehntelanger Zusammenarbeit wurden gemeinsam mit den Wohnungsunternehmen in Deutschland Werte geschaffen und erhalten.

Pressekontakt:
Volker Bitzer
Leiter Unternehmenskommunikation

Dr. Klein & Co. AG
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E-Mail: volker.bitzer@drklein.de
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