Dr. Klein & Co. Aktiengesellschaft

Der Dr. Klein Allfinanz-Service: Unabhängige Informationen zu den Themen Baufinanzierung, Kredit, Versicherung, Geldanlage

    Lübeck (ots) - Die Dr. Klein & Co. AG, ein erfolgreicher unabhängiger Vertrieb von Finanz- und Versicherungslösungen in Deutschland, bietet allen Medien alle zwei Wochen - und zu besonderen Anlässen - einen Allfinanz-Service, in dem zwei Themen aus den Bereichen Baufinanzierung, Kredit, Versicherung und Geldanlage behandelt werden. Der Abdruck ist honorarfrei. Um Quellenangabe wird gebeten.

    Thema 1: Keine Leistung trotz Versicherungsfall?

    Schreckgespenst Berufsunfähigkeit: Jeder vierte Arbeitnehmer muß vor dem Rentenalter aufhören zu arbeiten - rund 300.000 Menschen im Jahr. Selbst bei den unter 40-Jährigen werden jährlich mehr als 20.000 Menschen berufsunfähig. Wir zeigen Ihnen, in welchen Fällen die Berufshaftpflichtversicherer die Leistung sogar verweigern können und wie Sie sich davor schützen sollten.

    1. Laufende Prämien können nicht gezahlt werden

    Der Versicherungsschutz besteht bei der Berufsunfähigkeitsversicherung nur, wenn die Raten laufend und pünktlich gezahlt werden. Wenn nicht, kann der Versicherer eine Mahnung mit einer zweiwöchigen Zahlungsfrist senden. Folgt dann keine Zahlung, muß der Versicherer nicht zahlen. Ein späteres Nachzahlen läßt den Versicherungsschutz nicht wieder aufleben. Da die Feststellung einer Berufsunfähigkeit einige Zeit in Anspruch nehmen kann, sollte bei Vertragsschluß darauf geachtet werden, daß eine Beitragsstundung für die Zeit vereinbart ist, in der der Versicherer seinen Leistungseintritt überprüft. Sonst kann es passieren, daß das Einkommen zum Beispiel wegen Krankheit gering oder ganz ausfällt, die Versicherungsleistung noch aussteht und die Beiträge weiter gezahlt werden müssen. Bei Abschluß sollte ein Angebot gewählt werden, das ein Ruhen des Versicherungsschutzes bei gleichzeitiger Beitragsfreistellung ermöglicht. Bei finanziellen Engpässen besteht dann zwar kein Versicherungsschutz, jedoch wird nicht der Vertrag gekündigt und man kann den Versicherungsschutz nach Wiederaufnahme der Beitragszahlung wieder aufleben lassen.

    2. Unwahre Angaben bei Gesundheitsfragen

    Wer bei Gesundheitsfragen, die sich auch auf lange zurückliegende Krankheiten oder Behandlungen beziehen, unwahre oder unvollständige Angaben macht, riskiert seinen Versicherungsschutz. Der Versicherer kann die Leistung verweigern, auch wenn die verschwiegenen Krankheiten mit dem gerade akuten Leistungsfall nicht im Zusammenhang stehen. Er kann wegen Täuschung vom Vertrag zurücktreten. Bereits gezahlte Prämien werden nicht erstattet. Allerdings dürfen nur die vergangenen 10 Jahre bei Krankenhausaufenthalten und 5 Jahre bei ambulanten Behandlungen (ab Vertragsabschluß) abgefragt werden. Bei Unsicherheit können Sie den Versicherer an Ihren Hausarzt verweisen und Ihrem Arzt eine Schweigepflichtentbindungserklärung erteilen. Dann kann der Versicherer nicht den Einwand erheben, es sei etwas verschwiegen worden.

    3. Keine Berufsunfähigkeit nach "abstrakter Verweisung"

    Versicherungspolicen können eine Klausel enthalten, die besagt, daß der Versicherungsnehmer dann nicht als berufsunfähig gilt, wenn er eine andere angemessene und zumutbare Tätigkeit ausüben kann. Diese Klausel ist für den Versicherungsnehmer vor allem aus zwei Gründen ungünstig:

    a. Der Begriff der Zumutbarkeit ist dehnbar. Dabei spielen Ausbildung, beruflich erworbenes Wissen, bisherige Arbeitsinhalte und die Gehaltseinstufung eine Rolle. So kann zum Beispiel eine ähnliche sitzende Tätigkeit als Verweisung für eine stehende Tätigkeit gelten, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausgeübt werden kann. In einigen Fällen bietet diese Klausel aber großen Interpretationsspielraum.

    b. Die "abstrakte Verweisung" bedeutet lediglich, daß eine bestimmte andere Berufsgruppe als zumutbare Tätigkeit gilt. Es kommt für den Versicherungsnehmer nicht darauf an, ob er dann tatsächlich für die verwiesene Arbeit auch eine Stelle findet. Nach der Rechtsprechung des BGH muß bei der neuen Stelle ein Einkommensverlust von bis zu 20 Prozent des letzten Einkommens hingenommen werden. Es ist daher zu empfehlen, einen Vertrag nur abzuschließen, wenn auf die "abstrakte Verweisung" verzichtet wird.

    4. Betriebliche Umorganisation

    Bei Selbständigen und Freiberuflern kann die Versicherungsleistung entfallen, wenn der Umstand, der zunächst zu einer Berufsunfähigkeit führt, durch eine mögliche Umorganisation des Betriebs behoben werden kann - zum Beispiel durch behindertengerechte Umbauten oder technische Lösungen, die die Arbeit erleichtern.

    5. Vorsätzliche Selbstschädigung

Keine Leistungen erhält der Versicherungsnehmer, der den Versicherungsfall (zum Beispiel durch Selbstverstümmelung) vorsätzlich herbeiführt.

    6. Doppelversicherung

    Besteht eine zweite Berufsunfähigkeitsversicherung, muß darauf hingewiesen werden. Wird dies unterlassen, kann der Versicherungsnehmer den Versicherungsschutz in beiden Versicherungen verlieren.

    Fazit

    Neben der Haftpflicht-Versicherung ist die Berufsunfähigkeit-Versicherung (BUV) die wichtigste Versicherung. Die Risiken im Ernstfall können die eigenen finanziellen Möglichkeiten um ein Vielfaches übersteigen. Deshalb sollte sich jeder mit einer BUV absichern. Nach einer ausführlichen Beratung sollte die gewählte Versicherung ideal zu den eigenen Bedürfnissen passen und im Ernstfall ohne Probleme zahlen.

    Thema 2: Altersvorsorge mit Immobilien - so geht's

    Die klassische Immobilie gehört nicht gerade zu den renditeträchtigsten Anlageformen, kann aber auch heute noch einen wichtigen Baustein der eigenen Altersvorsorge darstellen, vorausgesetzt, man ist im Alter schuldenfrei. Was es dabei zu beachten gilt, verrät der Dr. Klein Allfinanz-Service

    Selber nutzen oder doch lieber vermieten?

    Wer sich für eine Immobilie als Baustein der Altersvorsorge entscheidet, egal ob Haus oder Eigentumswohnung, steht vor der Frage, ob er das neue Eigentum selber bewohnen oder vermieten möchte. Letztlich ist diese Frage von der eigenen Lebensplanung und von eigenen Bedürfnissen abhängig. Sie spielt aber durchaus eine Frage bei der Wahl der Immobilie. Möchte man selbst in den eigenen vier Wänden wohnen, ist die monatliche Belastung im Idealfall nicht höher als die aktuelle Miete, die ja ohnehin aufgebracht werden muß. Im Internet helfen Belastungsrechner dabei (zum Beispiel unter http://www.drklein.de/belastungsrechner.html), die maximale Höhe des Darlehens, das der Kunde bequem bedienen kann, zu ermitteln. Wird das neue Eigentum vermietet, sollte man sich vorher informieren, welche Nettokaltmiete sich nach Ausstattung und Lage erzielen läßt. Entspricht diese der monatlichen Darlehensrate, trägt sich die Immobilie von allein. Wichtig ist allerdings, möglichst bald finanzielle Reserven zu bilden. Ziehen die Mieter aus, kann eine eventuelle Zeit des Leerstandes ohne Mieteinnahmen besser überbrückt werden.

    Welche Lage darf es sein?

    Es mag paradox erscheinen: Immobilien in guten Lagen steigen nur langsam im Wert. Das liegt daran, daß auch in Zeiten eines schwachen Marktumfelds diese Lagen stark nachgefragt sind. Aus Sicht der Rendite mag es daher unangebracht sein, dort ein Objekt  zu erwerben. Doch gerade wenn die Immobilie als Altersvorsorge dienen soll, ist es wichtig, daß sich im Falle eines Falles auch Käufer für das Objekt finden. Von daher ist einer guten Lage beim Kauf der Vorzug zu geben.

    Auf den Zustand achten und bei der Ausstattung an später denken Soll eine gebrauchte Immobilie erworben werden, ist es empfehlenswert, lieber einmal zu viel als einmal zu wenig einen Blick hinter die Fassade zu werfen. Mag alles noch so hervorragend renoviert aussehen: Hinter jeder frisch gestrichenen Wand kann sich doch Schimmel verbergen. Kaufwillige sollten unbedingt nachfragen, welche Bauteile und Installation in der letzten Zeit erneuert worden sind. Empfehlenswert ist es, sich diese Auskünfte auch schriftlich vom derzeitigen Eigentümer geben zu lassen. Bei der Besichtigung werden Interessenten von Fachleuten wie Bausachverständigen unterstützt.

    Bei der Auswahl der Ausstattung raten die Finanzexperten von Dr. Klein dazu, heute schon an die Zukunft zu denken. Selbst wer mit 50 Jahren seine Einkäufe noch ohne Probleme in die 3. Etage tragen kann, wird mit zunehmendem Alter damit seine Schwierigkeiten bekommen. Gut, wenn es sich beim neuen Eigenheim um einen Neubau handelt. Hier kann der Bauherr bereits bei der Konzeption vorausschauend planen. Altersgerechtes Bauen nutzt bereits in frühen Jahren, denn ebenerdige Eingänge oder breitere Türen beispielsweise unterstützen nicht nur ältere Menschen, auch das Hantieren mit Kinderwagen geht leichter von der Hand.

    An die Erwerbsnebenkosten denken

    Beim Kauf einer Immobilie fallen immer auch zusätzliche Kosten an, die durch das vor¬handene Eigenkapital bestritten werden sollten. Hier ist zunächst die Grunderwerbssteuer zu nennen. Das Finanzamt erhebt 3,5% des Kaufpreises. Da in Deutschland ca. 80% aller Immobilien über einen Makler verkauft werden, wird beim Immobilienkauf eine Maklerprovision fällig, deren Höhe zwischen 3% und 6% betragen kann. Beim Erwerb eines Grundstücks sind auch noch Notar- und Gerichtskosten bis zu 1,5% des Kaufpreises einzukalkulieren.

    Die richtige Finanzierung

    Am Markt werden zahlreiche Finanzierungsvarianten zu unterschiedlichsten Konditionen angeboten. Das intensive Studium der Angebote macht sich schnell bezahlt. Unabhängige Finanzierungsvermittler wie Dr. Klein nehmen den Kunden diese mühsame Arbeit ab und bieten in der Regel deutlich attraktivere Konditionen als die eigene Hausbank an.

    Quelle: Der Dr. Klein Allfinanz-Service

    Hintergrundinformation: Dr. Klein ist ein erfolgreicher unabhängiger Vertrieb von Finanz- und Versicherungslösungen in Deutschland. Seit Gründung des Unternehmens 1954 versteht sich Dr. Klein als Partner für die Finanzen seiner Kunden. Wer die passende Finanzierung für seine Immobilie oder sein Auto sucht, eine günstige Versicherung oder eine lukrative Geldanlage, ist bei Dr. Klein richtig. Durch seine führende Marktstellung bietet das Unternehmen exklusive und einzigartige Konditionen an. Dabei arbeitet Dr. Klein ausschließlich mit namhaften Kredit- und Versicherungsunternehmen zusammen, die dem Unternehmen einmalige Sonderkonditionen zur Verfügung stellen, von denen der Kunde profitiert.

    Besonders stolz ist Dr. Klein auf seine traditionell starke Positionierung als bedeutender Dienstleister der Wohnungswirtschaft. In jahrzehntelanger Zusammenarbeit wurden gemeinsam mit den Wohnungsunternehmen in Deutschland Werte geschaffen und erhalten.

Pressekontakt: Volker Bitzer Leiter Unternehmenskommunikation

Dr. Klein & Co. AG Mühlenbrücke 8 23552 Lübeck Tel.:  +49 451 140 8 -505 Fax:    +49 451 140 8 -599

E-Mail: volker.bitzer@drklein.de http://www.drklein.de

Original-Content von: Dr. Klein & Co. Aktiengesellschaft, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Dr. Klein & Co. Aktiengesellschaft

Das könnte Sie auch interessieren: