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DTI - Süd: Wohnungspreise in Frankfurt erstmals wieder leicht rückläufig, während sie in München weiter steigen

Lübeck (ots) - Dr. Klein-Trendindikator Immobilienpreise Q1/2014

Im ersten Quartal 2014 haben in Frankfurt die tatsächlichen Kaufpreise sowohl für Eigentumswohnungen als auch für Ein- und Zweifamilienhäuser erstmals wieder leicht um 1,01 bzw. 1,37 Prozent nachgegeben. In der Metropolregion Stuttgart hingegen blieben die Preise auf dem Hausmarkt fast konstant (-0,23 Prozent), während Wohnungen um 2,26 Prozent teurer wurden.

München ist weiterhin Deutschlands teuerster Markt für Wohnimmobilien - und führt die Liste somit auch im Süden an. Im ersten Quartal waren Wohnungen nicht unter einem Mindestpreis von 1.400 Euro pro Quadratmeter zu haben. Der Durchschnitts-Quadratmeterpreis liegt bei Wohnungen in der Isarmetropole mittlerweile stabil bei mehr als 4.000 Euro. Die teuersten Wohnungen haben inzwischen fast die Marke von 10.000 Euro je Quadratmeter erreicht. Dies geht aus dem aktuellen Dr. Klein-Trendindikator Immobilienpreise DTI für die Region Süd hervor.

In Stuttgart ist der Erwerb von Wohnraum mit durchschnittlich 1.971 EUR/qm und 2.167 EUR/qm bei Häusern zwar deutlich günstiger als in München (4.025 bzw. 2.995 EUR/qm), aber mit einer Preissteigerung um 2,26 Prozent bei den Eigentumswohnungen läuft die Neckarmetropole den Bayern zumindest in diesem Punkt den ersten Rang ab. In München muss man durchschnittlich "nur" 1,16 Prozent mehr für eine Wohnung zahlen als im Vorquartal.

Vergleicht man das erste Quartal 2014 jedoch mit dem ersten Quartal des Vorjahres, setzt sich München mit einem Plus von 10,56 Prozent wieder ganz klar vor die Stuttgarter mit gerade einmal 4,35 Prozent Preisanstieg im Jahresvergleich. Für das Siegertreppchen reicht es allerding auch in dieser Kategorie für die Bayern nicht: Haben Frankfurter Wohnungen auch im Vergleich zum Vorquartal sogar 1,01 Prozent verloren, so liegen sie im Vergleich zum Vorjahresquartal doch immer noch bei einem stattlichen Plus von 10,75 Prozent.

Wer nun darauf hofft, dass zumindest in Frankfurt die Zeit der steigenden Preise vorbei ist, hat sich wohl zu früh gefreut. "Eine Trendwende sehen wir hier nicht, eher ein Einpendeln auf sehr hohem Niveau", so Mattheos Boutsioulis, Leiter der Dr. Klein Niederlassung Frankfurt. "Der am DTI abzulesende leichte Rückgang der Immobilienpreise dürfte darauf zurückzuführen sein, dass in letzter Zeit vermehrt gebrauchte Immobilien gehandelt wurden, die noch modernisiert/saniert werden müssen. Neubauten sind aktuell sehr rar - es gibt nur noch wenige größere Baugebiete in Frankfurt."

Dank der anhaltenden Niedrigzinsphase ist die Nachfrage weiterhin sehr hoch - das gilt nicht nur für die Regionen Frankfurt, Stuttgart oder München, sondern auch für den Rest der Republik.

Regionalanalyse Metropolregion Frankfurt am Main 
Eigentumswohnungen 
Quartal     Indexwert   Vgl. Vorquartal   Vgl. Vorjahresquartal 
Q1/2014      113,92     -1,01%            10,75% 
Quartal     Medianpreis(Alt-,Neubau)       Preisspanne 
Q1/2014     2.368 EUR/qm                   783 EUR/qm - 6.947 EUR/qm 
Ein- und Zweifamilienhäuser 
Quartal      Indexwert   Vgl. Vorquartal   Vgl. Vorjahresquartal 
Q1/2014      107,01      -1,37%            2,57% 
Quartal      Medianpreis(Alt-,Neubau)      Preisspanne 
Q1/2014      2.060 EUR/qm                  514 EUR/qm - 8.292 EUR/qm 
Regionalanalyse Metropolregion Stuttgart 
Eigentumswohnungen 
Quartal      Indexwert   Vgl. Vorquartal   Vgl. Vorjahresquartal 
Q1/2014       114,02     2,26%             4,35% 
Quartal      Medianpreis(Alt-,Neubau)      Preisspanne 
Q1/2014      1.971 EUR/qm                  774 EUR/qm - 4.734 EUR/qm 
Ein- und Zweifamilienhäuser 
Quartal      Indexwert    Vgl. Vorquartal   Vgl. Vorjahresquartal 
Q1/2014      116,24       -0,23%            5,70% 
Quartal      Medianpreis(Alt-,Neubau)       Preisspanne 
Q1/2014      2.167 EUR/qm                   519 EUR/qm - 6.175 EUR/qm 
Regionalanalyse Metropolregion München 
Eigentumswohnungen 
Quartal      Indexwert   Vgl. Vorquartal   Vgl. Vorjahresquartal 
Q1/2014      157,56      1,16%             10,56% 
Quartal      Medianpreis(Alt-,Neubau)     Preisspanne 
Q1/2014      4.025 EUR/qm                1.400 EUR/qm -  9.855 EUR/qm 
Ein- und Zweifamilienhäuser 
Quartal      Indexwert   Vgl. Vorquartal   Vgl. Vorjahresquartal 
Q1/2014      125,50      1,58%             6,51% 
Quartal      Medianpreis(Alt-,Neubau)      Preisspanne 
Q1/2014      2.995 EUR/qm                  555 EUR/qm - 9.767 EUR/qm 

Weitere Informationen unter: www.bit.ly/1iICTXj

Über den Dr. Klein-Trendindikator Immobilienpreise (DTI)

Dr. Klein hat mit dem DTI erstmals einen quartalsweisen, regionalen Immobilienpreisindex auf der Grundlage tatsächlich gezahlter Kaufpreise entwickelt. Monatlich analysiert der Trendindikator die aktuelle Entwicklung der jeweils im Fokus stehenden Region. Der DTI wird auf Basis einer hedonischen Regressionsanalyse erstellt. Ziel dieser Methode ist es, den reinen Preiseffekt pro betrachtete Periode herauszustellen. Zur Ermittlung des Dr. Klein-Trendindikator Immobilienpreise werden monatliche Transaktionsdaten der EUROPACE-Plattform errechnet. EUROPACE ist der unabhängige Marktplatz für Immobilienfinanzierungen in Deutschland. Rund fünfzehn Prozent aller Immobilienfinanzierungen in Deutschland werden über diesen Marktplatz finanziert. Der DTI basiert auf über 20.000 Transaktionen mit einem jährlichen Volumen von mehr als 30 Mrd. Euro.

Über Dr. Klein

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