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Janssen-Cilag Bevölkerungsstudie: "Der Patient vor der Wahl - Durch mehr Wissen zu mehr Verantwortung"

Die Bevölkerung hat ein großes Interesse an mehr Wahlmöglichkeiten innerhalb der GKV und ist zu einem nennenswerten Teil bereit, für gewünschte Leistungen auch höhere Beiträge zu zahlen. Quelle: Janssen-Cilag [Zukunftsarbeit] Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei.... mehr

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    Neuss (ots) - Wie beurteilt die deutsche Bevölkerung die Entwicklung des Gesundheitswesens? Welche Wünsche und Forderungen gibt es für die Zukunft? Diesen Fragen geht die Studie "Der Patient vor der Wahl" nach. Sie ist Teil der Delphi-Studienreihe von Janssen-Cilag. Die Durchführung erfolgte mit Hilfe renommierter Partner aus Gesundheitsökonomie und -forschung. Fazit: Die Bevölkerung will mehr Verantwortung im Gesundheitswesen übernehmen und fordert im Gegenzug mehr Wissen und mehr Wahlmöglichkeiten.          2001 wurden 1.000 Versicherte gesetzlicher Krankenkassen - je 500 im Alter von 25 bis 34 und 60 bis 69 Jahren zu Themen rund um das Gesundheitswesen in Deutschland befragt. Repräsentativ für ihre Altersgruppen - den überwiegend Gesunden mit geringer Inanspruchnahme von Leistungen und den Älteren mit einem höheren Anteil chronisch Kranker - sollten sie sich dabei zu drei zentralen Fragestellungen äußern: Interessenvertretung und Beteiligung am Gesundheitswesen, Informationsmöglichkeiten und Transparenz sowie Erweiterung der Wahlmöglichkeiten innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).          Ergebnisse: Fünf zentrale Trends in der Bevölkerung          Erstens: Viele Bürger fühlen sich mit ihren Anliegen in der Gesundheitspolitik nicht mehr angemessen vertreten: Über ein Fünftel der Bevölkerung vertraut keiner der in der Befragung genannten Gruppen (Bund und Länder, Ärzteschaft, Krankenkassen, pharmazeutische Industrie, Gewerkschaften, Arbeitgeber und Wissenschaft) darin, dass sie die Anliegen der Patienten oder Beitragszahler vertreten. Entsprechend hoch wird der Bedarf einer eigenständigen Instanz zur Vertretung der Bürgerinteressen eingeschätzt.          Zweitens: Die Bevölkerung wünscht sich mehr Transparenz über Qualität und Leistungen im Gesundheitswesen: Für mehr als die Hälfte der Bevölkerung sind die Möglichkeiten, sich über die Qualifizierung der Ärzte zu informieren, nicht zufriedenstellend. Ein Gütesiegel für Ärzte, das auf der Basis regelmäßiger Qualitätszertifizierung vergeben wird, begrüßt ein großer Teil der Befragten ebenso wie eine Behandlungsquittung nach jedem Arztbesuch.          Drittens: Es gibt in der Bevölkerung keine Mehrheit für eine einseitig an der Eindämmung der Beitragssätze orientierte Politik - nicht einmal in der Gruppe der "Beitragspessimisten" - Befragte, die gesund sind, eine Verschlechterung der Situation der Beitragszahler feststellen und eine Erhöhung der Beiträge erwarten.          Viertens: Mit der Studie wurde ein neuer Weg beschritten, die Wünsche und Präferenzen der Befragten zu ermitteln. Sie konnten aus einem Katalog von 14 beispielhaften Angeboten wählen, um ihr GKV-Versicherungspaket entsprechend den eigenen Vorstellungen zu modifizieren. Acht Angebote waren mit einem Beitragsnachlass und sechs mit einem Zuschlag verbunden. Die finanzielle Konsequenz der individuellen Entscheidungen wurde den Befragten sofort am Beispiel ihres eigenen Kassenbeitrags vorgerechnet. Der Zu- bzw. Abschlag betrug in diesem Modell für je die Hälfte der Stichprobe fünf beziehungsweise zehn Prozent auf ihren Ausgangsbeitrag.          Die Ergebnisse zeigen, dass die Bevölkerung ein sehr starkes Interesse an mehr Wahlmöglichkeiten innerhalb der GKV ha: 94% der Befragten machen von den Wahlmöglichkeiten Gebrauch, etwa ein Drittel würde für gewünschte Zusatzleistungen auch höhere Beiträge akzeptieren.          Fünftens: Auf das größte Interesse bei den Befragten stieß die Innovationsgarantie. Der Zugang zu innovativen Therapieformen ist der Bevölkerung offenbar sehr wichtig. Auch Befragte, die eine restriktivere Versorgungsform wählten - zum Beispiel die Arzneimittelliste oder das Hausarztmodell - legen mehrheitlich Wert auf die Innovationsgarantie. Das unterstreicht den Befund, dass die Verbesserung der medizinischen Leistung für die Bevölkerung Priorität hat.          "Der Patient vor der Wahl" führt die im Rahmen der Delphi-Studienreihe zur Zukunft des Gesundheitswesens von Janssen-Cilag initiierten Bevölkerungsbefragungen fort, die die Patienteninteressen in den Mittelpunkt rücken. Seit Jahren setzt sich Janssen-Cilag damit im Sinne der Unternehmensphilosophie [Zukunftsarbeit] systematisch für eine patientengerechtere Gestaltung des Gesundheitswesens ein. Weitere Informationen zu "Der Patient vor der Wahl" sind über das Internet unter www.janssen-cilag.de abrufbar.

    
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