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29.06.2012 – 09:01

Janssen-Cilag GmbH

Drei positive Nutzenbewertungen für Janssen
Anerkennung für hohe Innovationskraft und verbesserte Behandlungsoptionen

Neuss (ots)

Neun innovative Arzneimittel hat das forschende Pharmaunternehmen Janssen, Tochter von Johnson & Johnson, in den vergangenen fünf Jahren in den deutschen Markt eingeführt. Damit bietet das Unternehmen schwerkranken Patienten beispielsweise in den Krankheitsfeldern HIV, Asthma, Schizophrenie, Psoriasis, Hepatitis C oder Prostatakrebs neue verbesserte Therapiemöglichkeiten und hilft, Behandlungslücken zu schließen. Gleich drei neue Wirkstoffe von Janssen durchlaufen derzeit den AMNOG-Nutzenbewertungsprozess und erhielten in zwei Fällen bereits vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) und in einem Fall vom IQWiG mit noch ausstehendem G-BA-Beschluss durchweg positive Bewertungen.

"Wir sind von dem hohen Innovationspotential unserer Präparate überzeugt und freuen uns, dass unsere Bewertungen aktuell zu den Besten gehören, die bislang festgestellt wurden", so Dr. Ina Rudolph, Director External Affairs and Partnerships und Mitglied der Geschäftsleitung von Janssen. Der G-BA stellte für das Präparat zur Therapie des metastasierten, kastrationsresistenten Prostatakarzinoms einen Hinweis auf einen beträchtlichen Zusatznutzen fest, für den Wirkstoff zur Therapie der Hepatitis C einen Hinweis auf einen nicht quantifizierbaren Zusatznutzen. Dem dritten Medikament zur Therapie von HIV-Infektionen attestierte das IQWiG für Männer einen Beleg und für Frauen einen Hinweis für einen beträchtlichen Zusatznutzen. Die G-BA-Entscheidung hierzu wird Anfang Juli erwartet. Darauf aufbauend ist Janssen zuversichtlich, dass sich die Innovationskraft und der nachweisbare Nutzen der Präparate auch in angemessenen Preisen widerspiegeln wird, die derzeit zwischen dem Unternehmen und dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen verhandelt werden.

Nach den ersten Praxiserfahrungen mit der neu eingeführten Nutzenbewertung will Janssen den Prozess weiter konstruktiv mitgestalten und sieht dabei unter anderem beim Blick auf die zweckmäßige Vergleichstherapie Nachbesserungsbedarf.

Janssen spricht sich wie viele andere Akteure dafür aus, sogenannte patientenrelevante Endpunkte angemessen zu berücksichtigen und der medizinischen Relevanz neben der reinen Methodenbetrachtung angemessenen Platz einzuräumen. Beste verfügbare Evidenz dürfe nicht aus rein formalen Gründen ausgeschlossen werden. Die Akzeptanz des dauerhaften virologischen Ansprechens (sustained virological response - SVR) als quantifizierbarer, patientenrelevanter Endpunkt durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) im Falle des Hepatitis C-Medikaments ist für Janssen ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, sich an der medizinischen Beurteilung und einem pragmatischen Ansatz zu orientieren.

Die Anerkennung der Nutzenparameter spielt auch für eine nachvollziehbare Wertentscheidung eine wichtige Rolle. Dr. Ina Rudolph: "Die monetäre Bewertung einer Innovation impliziert immer auch eine Wertentscheidung. Wir plädieren dafür, dass vor und während der Preisvereinbarung eine transparente und umfassende Wertdiskussion - auch unter Berücksichtigung des medizinischen Bedarfs und der jeweiligen Krankheitsspezifika - geführt und ein Konsens gefunden wird, der sich in einem fairen Preis widerspiegelt. Das zu erreichen muss unser aller Ziel sein."

Insgesamt wurden im Zuge des AMNOG-Prozesses bisher 19 Medikamente von 17 Herstellern bewertet. Acht davon wurde kein Zusatznutzen attestiert. In drei Fällen beschlossen daraufhin die Hersteller, das Produkt in Deutschland nicht einzuführen. Diese aktuelle Entwicklung beobachtet Janssen mit Sorge. Es dürfe nicht passieren, dass zukünftig in bestimmten Therapiefeldern keine weiteren Innovationen für Deutschland mehr entwickelt werden. "Der schnelle Zugang zu neuen Behandlungsoptionen, der in Deutschland gewährleistet ist, muss zum Wohle der Patienten unbedingt bewahrt werden", so Rudolph.

Über Janssen

Wir bei Janssen Pharmaceutical Companies of Johnson & Johnson haben uns dem Ziel verschrieben, die wichtigsten medizinischen Herausforderungen unserer Zeit anzugehen und zu lösen. Unsere Kompetenzfelder sind Onkologie (z.B. multiples Myelom und Prostatakrebs), Immunologie (z.B. Psoriasis), Neurologie/Psychiatrie (z.B. Schizophrenie, Demenz, Schmerz), Infektiologie und Impfstoffe (z.B. HIV/AIDS, Hepatitis, Tuberkulose, Influenza), sowie Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen (z.B. Diabetes). Partnerschaftlich und transparent entwickeln wir gemeinsam mit anderen Akteuren im Gesundheitswesen nachhaltige, integrierte Versorgungslösungen für Patienten.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.janssen-cilag.de

Pressekontakt:

Janssen-Cilag GmbH
Johnson & Johnson Platz 1, 41470 Neuss
Tel.: 02137-955-4529,Fax: 02137-955-599
Henriette Preiß, Manager Communications, hpreiss[a]its.jnj.com

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