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29.09.2006 – 13:55

SOS-Kinderdörfer weltweit

Erdbeben in Pakistan: Ein Jahr danach

    München/Muzzafarabad (ots)

Am 8. Oktober 2005 erschütterte ein verheerendes Erdbeben weite Gebiete in der pakistanischen Provinz Jammu-Kaschmir. Die SOS-Kinderdörfer in Pakistan haben sich neben materieller Hilfe vor allem auf die Versorgung und Aufnahme von Waisenkindern konzentriert. Derzeit werden 224 Kinder in verschiedenen SOS-Einrichtungen betreut. Der Bau von zwei neuen SOS-Kinderdörfern in Pakistan ist in Planung.

    Die ersten Wochen und Monate nach der Katastrophe, durch die Zehntausende Menschen gestorben, Tausende verletzt und große Teile der Infrastruktur zerstört wurden, stellten enorme logistische Anforderungen an die staatlichen, lokalen und internationalen Hilfsorganisationen. Die SOS-Kinderdörfer haben materiell geholfen (u.a. Zelte, Matratzen, Decken, Baumaterial, Trockennahrung, Wasser) und sich vor allem intensiv darum bemüht, für unbegleitete und unversorgte Kinder eine Anlaufstelle zu sein und sie bei Bedarf langfristig in SOS-Kinderdorf-Familien aufzunehmen.

    Mittlerweile haben insgesamt 224 durch das Erdbeben verwaiste Kinder in verschiedenen SOS-Kinderdorf-Einrichtungen ein neues Zuhause gefunden: z.B. in den SOS-Kinderdörfern in Lahore, Rawalpindi, Sialkot, Dhodial und Faisalabad.

    Für die Waisenkinder plant die Kinderhilfsorganisation den Bau eines SOS-Kinderdorfes in Jammu-Kaschmir oder in der North West Frontier Province, die Suche nach einem geeigneten Grundstück kann allerdings noch Monate dauern. Ein weiteres SOS-Kinderdorf ist in Islamabad vorgesehen.

    Besonders schwer getroffen hat das Erdbeben die Stadt Muzzafarabad und Umgebung. Die Wiederaufbauarbeiten an Schulen, Gesundheitseinrichtungen, Wohnhäusern und Verwaltungsgebäuden stagnieren oder gehen nur sehr langsam vonstatten. Frustration und Angst vor dem kommenden Winter machen sich mittlerweile unter der Bevölkerung breit, denn viele Menschen müssen noch immer in den Ruinen ihrer Häuser leben.

    Heftiger Monsunregen und Erdrutsche haben zudem in den vergangenen Monaten rund 43.000 Menschen gezwungen, ihre Heimatorte zu verlassen und die bereits geschlossenen Nothilfe-Camps - die daraufhin wieder geöffnet wurden - in Muzzafarabad aufzusuchen. SOS-Kinderdorf hat zum wiederholten Mal Zelte zur Verfügung gestellt und Wellblechdächer an Betroffene verteilt. Auch die Sanierungsarbeiten an dem durch das Erdbeben schwer beschädigten SOS-Kinderdorf in Muzzafarabad mussten wegen der schlechten Witterungsverhältnisse bis auf weiteres verschoben werden.

Bei Rückfragen: SOS-Kinderdörfer weltweit Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e.V. Kommunikation Tel.: 089/179 14-261 bis -264, Fax: 089/179 14-260 E-Mail: kommunikation@sos-kinderdoerfer.de Homepage: http://www.sos-kinderdoerfer.de

Original-Content von: SOS-Kinderdörfer weltweit, übermittelt durch news aktuell

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