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28.02.2000 – 10:39

SOS-Kinderdörfer weltweit

Hilfe für Überschwemmungsopfer in Mosambik

    München/Maputo (ots)

Die SOS-Kinderdörfer leiten erste Hilfsmaßnahmen für rund 1000 betroffene Familien in die Wege. Im SOS-Kinderdorf in Maputo werden Medikamente gegen die Seuchengefahr ausgegeben und Verletzte medizinisch versorgt. Im Mittelpunkt der Hilfe steht der Wiederaufbau der Häuser der Leidtragenden.

    Die schweren Unwetter, die in den vergangenen Tagen den Süden Mosambiks verwüsteten, machten Hunderttausende obdachlos. Knapp einer Million Menschen drohen schwere Krankheiten. Als erste Hilfsmaßnahme verteilt SOS-Kinderdorf International im SOS-Kinderdorf in Maputo Medikamente an 1000 Familien, deren Hütten weggeschwemmt wurden und sichert ihre Trinkwasserversorgung, um der Gefahr durch Seuchen wie Malaria, Cholera und Ruhr vorzubeugen.

    Den Familien in der Nachbarschaft des SOS-Kinderdorfes werden finanzielle Mittel für den Wiederaufbau ihrer zerstörten Häuser zur Verfügung gestellt. Betroffen sind auch SOS-Kinderdorf-Mitarbeiter, die ihr gesamtes Hab und Gut während der Unwetter verloren haben. Im SOS-Kinderdorf Maputo sind die Kinder und Mütter wohlauf; ihr Leben ist durch zerstörte Verkehrsverbindungen und Stromausfall jedoch stark beeinträchtigt.

    Mosambik wurde in den vergangenen Jahren von Dürren, Missernten, Hungersnöten und kriegerischen Auseinandersetzungen heimgesucht. Bereits in diesen schweren Zeiten wurden vom SOS-Kinderdorf Maputo mehrere humanitäre Hilfseinsätze gestartet.

    Die SOS-Kinderdörfer sind in Mosambik seit 1986 aktiv. Es gibt heute drei SOS-Kinderdörfer: Tete liegt im Norden des Landes, Maputo - am Rande der Hauptstadt - im Süden und ein drittes wurde Ende 1999 in Pemba fertiggestellt und wird bald die ersten Kinder aufnehmen. In den beiden bestehenden SOS-Kinderdörfern und angeschlossenen Einrichtungen werden derzeit rund 2000 junge Menschen betreut: rund 300 Kinder und Jugendliche in den SOS-Kinderdörfern und Jugendeinrichtungen, knapp 150 Kleinkinder werden in den Kindergärten betreut und mehr als 1600 Schüler besuchen die beiden SOS-Hermann-Gmeiner-Schulen.

ots Originaltext: Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e.V.
Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de

Bei Rückfragen:
Hermann-Gmeiner-Fonds
Kommunikation
Tel.: 089/179 14-261 bis -264,
Fax: 089/179 14-260

E-mail: hermann.gmeiner.fonds@sos-kd.org, Homepage: www.hgfd.de

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