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New Work nach Corona: ortsungebunden, flexibel, datenschutzkonform?

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Medienmitteilung

New Work nach Corona: ortsungebunden, flexibel, datenschutzkonform?

Bremen, 21.06.2021. Homeoffice, mobile Arbeit, Telearbeit – alternative Arbeitsorte sind durch die Corona-Pandemie zur täglichen Realität geworden. Auch nach der Krise möchten viele Unternehmen weiterhin die Option ortsungebundener Arbeit anbieten. Langfristig ist das allerdings nur rechtssicher, wenn neben dem Arbeitsrecht auch der Datenschutz beachtet wird. Die Arbeitsrechtskanzlei Wittig Ünalp hat die wichtigsten Schritte auf dem Weg zur ortsungebundenen und datenschutzkonformen Arbeit zusammengefasst:

Schritt 1: Entscheidung für ein Arbeitsmodell

Rechtlich wird zwischen dem mobilen Arbeiten, der häuslichen Telearbeit und der alternierenden Telearbeit unterschieden. Die mobile Arbeit findet unabhängig von einem bestimmten Ort statt. Die häusliche Telearbeit ist auf das Zuhause beschränkt. Dieser Begriff kommt dem Homeoffice, wie es in der Coronapandemie üblich war, am nächsten – wenngleich das Homeoffice in Deutschland juristisch nicht definiert ist. Die alternierende Telearbeit bezeichnet den Wechsel zwischen der Arbeit im Unternehmen und dem eigenen Zuhause. Sie ist die beliebteste Form der neuen Arbeitsmodelle.

Schritt 2: Technik bereitstellen und Arbeitsorganisation klären

„Die Umsetzung der europäischen Datenschutzgrundverordnung stellt Unternehmen ohnehin vor große Herausforderungen“, weiß Maximilian Wittig, Fachanwalt für Arbeitsrecht sowie Partner der Kanzlei Wittig Ünalp. „Bei der Arbeit außerhalb der Betriebsstätte kommen einige Fallstricke hinzu – und das ganz unabhängig vom gewählten Modell.“ So gibt es kaum Möglichkeiten, die Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) außerhalb des Betriebs zu kontrollieren. Gleichzeitig wächst das Fehlerpotenzial für den Umgang mit personenbezogenen Daten und vertraulichen Informationen. Deshalb müssen technische und organisatorische Schutzmaßnahmen getroffen werden. „Diese Maßnahmen sollten in einer internen Richtlinie zum Datenschutz festgehalten werden. So kommt das Unternehmen auch der in der DSGVO geforderten Nachweispflicht nach“, empfiehlt Maximilian Wittig. Wichtig sind dabei unter anderem Regelungen

  • zum Zugriffsschutz,
  • zur Nutzung von Hard- und Software sowie
  • zum Umgang mit Papierunterlagen.

„Phishing-Attacken und Cyberkriminalität haben stark zugenommen. Deshalb sollten die Mitarbeitenden regelmäßig über Schulungen für Datenschutz und Datensicherheit sensibilisiert werden“, erläutert Maximilian Wittig.

Schritt 3: Vereinbarungen schriftlich festhalten

„Noch existieren für den Datenschutz bei der Arbeit außerhalb des Unternehmens viele Risiken. Besondere gesetzliche Anforderungen für den Datenschutz explizit für das Arbeiten außerhalb des Unternehmens gibt es nicht und zudem sind zahlreiche arbeitsrechtliche Aspekte zu beachten. Es führt kein Weg an schriftlichen Vereinbarungen zwischen den Beschäftigten und dem Unternehmen vorbei“, sagt Maximilian Wittig. In diesen Vereinbarungen sollten Rahmenbedingungen und Verpflichtungen in Bezug auf das flexible Arbeitsmodell festgehalten werden. „Die Ausgestaltung hängt letztlich von den Besonderheiten und den individuellen Bedürfnissen des Unternehmens ab.“

Verstöße gegen die Datenschutzgrundverordnung werden streng geahndet. Um flexible Arbeitsmodelle rechtssicher umzusetzen, empfiehlt es sich deshalb, sich anwaltlich beraten zu lassen.

Weitere Informationen unter www.ra-wittig.de.

Über Wittig Ünalp:

Die Wittig Ünalp Rechtsanwälte PartGmbB gehört zu den größten Kanzleien für Arbeitsrecht in Deutschland. Sie wurde 1998 gegründet und berät Unternehmen und Führungskräfte in allen Fragen des Arbeitsrechts. Für die Kanzlei arbeiten mehr als 35 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, davon 18 Fachanwältinnen und Fachanwälte für Arbeitsrecht. Wittig Ünalp ist deutschlandweit tätig und unterhält Standorte in Berlin, Bremen, Hamburg, Hannover, Köln, München und Nürnberg. www.ra-wittig.de

Medienkontakt:

Christoph Kommunikation
Telefon: 040 609 4399-30 wittig-uenalp@christoph-kommunikation.de
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