SEB AG

SEB AG steigert Nettoergebnis

    Frankfurt am Main (ots) - Die SEB AG (vormals BfG Bank) hat in den
ersten neun Monaten 2001 nach schwedischer Rechnungslegung ein
Nettoergebnis von 101 Millionen Euro erzielt. Es übertraf damit das
Ergebnis der vergleichbaren Vorjahresperiode (89 Millionen Euro) um
13 Prozent.
    
    Das Zinsergebnis hat sich in den ersten neun Monaten 2001 um 7
Prozent auf 367 Millionen Euro ermäßigt. Hierzu beigetragen hat auch
der fortgesetzte Abbau der Risikoaktiva um 1,9 Milliarden Euro seit
Jahresbeginn 2001. Der Provisionsüberschuss verringerte sich im
Vorjahresvergleich vor dem Hintergrund des anhaltend schwierigen
Börsenumfeldes um rund 23 Prozent auf 130 Millionen Euro.
      
    Weitere Fortschritte erzielte die Bank bei der Reduzierung der
Kosten. Die Gesamtkosten gingen im Vergleich zu den ersten neun
Monaten des Vorjahres um 9 Prozent auf 432 Millionen Euro zurück.
Während sich die Personalkosten um 7 Prozent auf 239 Millionen Euro
verringerten, sanken die Sachkosten um 12 Prozent auf 193 Millionen
Euro. Günstig entwickelten sich auch die Nettorisikokosten mit einem
Rückgang um 43 Prozent auf 39 Millionen Euro.
    
    Der Nettoabsatz von Publikumsfonds erreichte seit Jahresanfang 522
Millionen Euro. Insbesondere der offene Immobilienfonds SEB
ImmoInvest verzeichnete erfreuliche Absatzzahlen (Nettoabsatz 257
Millionen Euro). Das gesamte verwaltete Vermögen (Assets under
Management) belief sich per Ende September 10,9 Milliarden Euro.
    
    Weiter erfreulich entwickelte sich die Zahl der e-Banking Kunden
im dritten Quartal und überschritt im Oktober die Marke von 200.000.
Das entspricht einem Zuwachs von 25% seit Jahresanfang.
    
    Der SEB-Konzern hat in den ersten 9 Monaten 2001 ein Nettoergebnis
von 622 Millionen Euro (Vj. 874) erzielt. Der Zinsüberschuss stieg um
9 Prozent auf 1.041 Millionen Euro, während das Provisionsergebnis
als Folge der schwachen Börsenentwicklung um 17 Prozent auf 936
Millionen Euro abnahm. Die Gesamtkosten erhöhten sich um 6 Prozent
auf 1.822 Millionen Euro (bei gleichem Konsolidierungskreis: - 2 %).
Die Nettorisikokosten konnten auf 43 Millionen Euro halbiert werden.
Die Eigenkapitalrendite nach Steuern erreichte 12,2 Prozent (Vj.
19,1).
    
    Dazu Dr. Lars H Thunell, Konzernchef und CEO von SEB: "Die
schwache Konjunktur und das Börsenklima haben die Ertragsentwicklung
des SEB-Konzerns belastet, vor allem im Effektenkommissionsgeschäft
mit Privatkunden. Erfreulich ist, dass wir das Ergebnis im dritten
Quartal auf dem Niveau des Vorquartals stabil halten konnten. Wir
haben die Kosten reduziert und die Risikokosten blieben auf niedrigem
Niveau." Lars Thunell kündigte ein umfangreiches
Kostensenkungsprogramm, fokussiert auf die Bereiche Verwaltung und
Backoffice, an. Es umfasst ein Volumen von rund 330 Millionen Euro
und soll zu jährlichen Nettokostenentlastungen von 270 Millionen Euro
Anfang 2003 führen.
    
    Der schwedische Finanzdienstleistungskonzerns SEB (Skandinaviska
Enskilda Banken) betreut rund vier Millionen Kunden, darunter eine
Million e-Banking-Kunden und beschäftigt 21.000 Mitarbeiter. Ende
2000 übernahm SEB die BfG Bank AG, die im April 2001 in SEB AG
umfirmierte.
    
    
ots Originaltext: SEB AG
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de


Ihre Ansprechpartner:

Heinrich Schaumburg
SEB AG, Pressesprecher
Telefon: (069) 258 6400
Telefax: (069) 258 6409
E-Mail: Heinrich.Schaumburg@SEB.de

Kimmo Best
SEB AG
Telefon: (069) 258 6406
Telefax: (069) 258 6409
E- Mail: Kimmo.Best@SEB.de

Original-Content von: SEB AG, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: SEB AG

Das könnte Sie auch interessieren: