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23.04.2004 – 16:53

A.T. Kearney

A.T. Kearney-Studie: Shared Services schaffen die Basis für Outsourcing
Deutsche Unternehmen übersehen Einsparpotenziale

    Düsseldorf (ots)

Eine Studie der Top-Managementberatung A.T. Kearney zeigt, dass deutsche Unternehmen signifikante Einsparpotenziale vernachlässigen. Während sie in der Vergangenheit vorzugsweise in der Produktion Kosten reduzierten, ließen die Unternehmen den administrativen Bereich weitgehend unangetastet. Hier sind Verbesserungen der Umsatzrendite von 20 Prozent zu erzielen, während gleichzeitig auch eine Basis für erfolgreiche Outsourcing-Initiativen geschaffen wird.

    Die überwiegende Mehrzahl aller Initiativen zur Kostensenkung setzt bei der Produktion an. Der Kostendruck auf die Unternehmens-Verwaltungen dagegen bleibt vergleichsweise gering, wie eine Studie der internationalen Top-Managementberatung A.T. Kearney ergeben hat. "Verwaltungskosten werden vielfach als gegeben angesehen", fasst Theo Klein, Vice President bei A.T. Kearney in Zentraleuropa, die Ergebnisse der Studie zusammen: "International agierende Unternehmen geben in der Regel etwa drei Prozent ihrer Umsatzerlöse für Verwaltungsprozesse aus. Diese Kosten können um 20 bis 25 Prozent gesenkt werden, was einer Verbesserung der Umsatzrendite um ein Prozent entspricht. Die Auswirkungen einer derartigen Verbesserung wären enorm. So würde sich der Gewinn der im DAX 100 notierten Gesellschaften im Schnitt um 20 Prozent erhöhen. Entsprechend würde sich ihr Börsenwert (heute 640 Mrd. Euro) steigern."

    Kluge Neugestaltung von Verwaltungsprozessen

    Die Voraussetzungen für derartige Gewinnsteigerungen sind vergleichsweise gering: "Lediglich eine kluge Neugestaltung der zentralen Verwaltungsprozesse wie IT, Personal, Einkauf, oder Buchhaltung ist als Einstieg nötig", meint A.T. Kearney-Manager Stephan Frettlöhr, der die Studie durchführte. "Ziel dieser Neugestaltung muss es sein, im Rahmen von Shared-Services-Modellen die Verwaltungsprozesse zu bündeln und innerhalb des Unternehmens mehrfach zu nutzen. So lassen sich durch Skaleneffekte Kosten und Investitionen einsparen und ein konzerneinheitlich hoher Qualitätsstandard der Dienstleitungen sicherstellen".

    Alle in der A.T. Kearney Studie befragten 140 börsennotierten Unternehmen in Europa und den USA haben bereits derartige Shared Service Center eingerichtet. Allerdings haben nur sehr wenige Konzerne bisher ihre Verwaltungstätigkeiten vollständig daraufhin untersucht, ob sie standardisiert und in Dienstleistungszentren zusammengefasst werden können.

    Voraussetzungen für Outsourcing

    "Shared Services sind die organisatorische Basis für eine kosten- und leistungsoptimale Serviceerbringung im Unternehmen", erläutert Frettlöhr: "Erst wenn die notwendigen Voraussetzungen wie Standardisierung und Zentralisierung der Prozesse gegeben sind, kann sich ein Unternehmen ernsthaft mit der 'make-or-buy-Frage' beschäftigen. Erst am Ende dieses Prozesses kann begründet entschieden werden, ob bestimmte Verwaltungsleistungen im internen Service-Center angeboten werden oder ob diese an Outsourcing-Partner vergeben werden. Im Anschluss daran steht schließlich auch die Frage an, ob diese Leistungen künftig 'on- oder offshore' erbracht werden sollen."

    Tatsächlich gaben nur elf Prozent der befragten Unternehmen an, dass sie sich in Zukunft systematisch mit der Frage befassen wollen, ob sie für alle Verwaltungstätigkeiten den neuen Möglichkeiten des Outsourcing nachgehen werden. "Das geringe Interesse an diesen Fragen, bei denen es letztlich auch um die Konzentration auf die unternehmerische Kernkompetenz geht, zeigt deutlich, dass der Kostendruck auf die Verwaltung noch immer ungleich niedriger ist als auf die Produktion", beobachtet Klein. "Während in der Produktion vielfach schon seit Jahrzehnten alle Wertschöpfungsstufen daraufhin abgeklopft werden, ob sich eine Eigenfertigung lohnt und ob gleichartige Fertigungsprozesse im Konzern in wenigen Fabriken konzentriert werden können, bleibt der administrative Kostenaufwand meist unbeachtet."

    Signifikante Erfolge

    Die wenigen Unternehmen, die die Möglichkeiten von Shared Service Centern systematisch ausgeschöpft haben, berichten von signifikanten Erfolgen. So konnten in 56 Prozent der Unternehmen hohe Produktivitätssteigerungen erreicht werden, 66 Prozent haben signifikante Qualitätsverbesserungen erzielen können und 67 Prozent konnten Kostenreduktionen in Größenordnungen von bis zu 40 Prozent verbuchen.

    Weitere Informationen unter www.atkearney.de


ots Originaltext: A.T. Kearney
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de


Pressekontakt:
Marion M. Sommerwerck, PR Manager
A.T. Kearney GmbH
Jan Wellem Platz 3
D-40213 Düsseldorf
Tel.: +49 211/1377 2272
Fax:  +49 211/1377 2990
marion.sommerwerck@atkearney.com

Original-Content von: A.T. Kearney, übermittelt durch news aktuell

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