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04.06.2018 – 09:44

A.T. Kearney

Global Cities Index: Berlin verliert. München auf Platz sieben der zukunftsträchtigsten Metropolen

Global Cities Index: Berlin verliert. München auf Platz sieben der zukunftsträchtigsten Metropolen
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Düsseldorf (ots)

New York, London und Paris machen die TOP 3 erneut unter sich aus. Chinesische Metropolen sind weiter auf dem Vormarsch.

"Europas untersuchte Städte zeigen sich im globalen Vergleich 2018 insgesamt robust. Dies ist jedoch nur ein schwacher Trost, wenn gleichzeitig der Ausblick insgesamt einen Bedeutungsverlust vorhersagt. Diesen Trend zu stoppen ist das Gebot der Stunde, zumal Hochkonjunktur und Niedrigzinsphase finanzielle Spielräume für Investitionen bieten", kommentiert Dr. Martin Eisenhut, Zentraleuropachef von A.T. Kearney die Ergebnisse des diesjährigen Global Cities Index.

Wie bereits 2017 schafft New York wieder Platz eins im internationalen Vergleich. London und Paris folgen auf den Plätzen zwei und drei. Berlin verliert zwei Plätze und erreicht wie 2016 wieder den 16. Rang, gehört aber weiter zur globalen Elite der 25 wichtigsten Städte. Frankfurt behauptet sich auf Platz 29. München schafft es auf Platz 32 und verbessert sich insbesondere wegen seiner wirtschaftlichen Bedeutung um vier Plätze gegenüber 2017. Der bayrischen Landeshauptstadt werden auch beste Zukunftschancen vorhersagt. Als einzige Stadt aus dem deutschsprachigen Raum schafft sie es mit Platz sieben in die TOP 10 des Global Cities Outlook.

Der seit 2008 jährlich erstellte Global Cities Index zeichnet zusammen mit dem Global Cities Outlook ein aufschlussreiches Bild der weltweit einflussreichsten Metropolregionen von heute und morgen. Der Index beleuchtet die gegenwärtige Leistung von 135 Städten in den Dimensionen Wirtschaftsaktivitäten, Humankapital, Informationsaustausch, Kulturangebot und politisches Engagement. Der Outlook untersucht zudem seit 2015 das Potenzial dieser Städte, also wie schnell und gut sie in den Dimensionen Lebensqualität, Ökonomie, Innovation und Governance gegenüber den Top Performern aufholen.

Besonderes Augenmerk lag 2018 auf der Entwicklung sieben ausgewählter, chinesischer Städte. Sie zeigten im Vergleich zu allen anderen Wirtschaftsregionen mit Ausnahme Afrikas einen überdurchschnittlichen, jährlichen Zuwachs in der dem Global Cities Index zugrundeliegenden Bewertungsskala von 1,8 Prozent. Im Vergleich dazu waren es von 2008 bis 2018 jährlich in Nordamerika gerade einmal 0,6 Prozent und in Europa 1,3 Prozent gerechnet. Beide Regionen mussten im vergangen Jahr sogar einen Rückgang verzeichnen.

"Das Beispiel der chinesischen Städte zeigt, dass ganzheitliche Entwicklungsstrategien in urbanen Räumen von Erfolg gekrönt sind, auch wenn das Modell nicht eins zu eins auf Europa übertragbar ist. Es braucht dafür aber eine europäische Antwort. Erfolg von Metropolregionen entscheidet sich in Zukunft an der Frage, wer attraktivster Standort für Start-Ups und High-Tech Firmen verbunden mit einem hohen Lebensstandard wird", so Dr. Eisenhut.

Weitere Informationen zum Global Cities Index finden Sie hier: www.atkearney.com/2018-global-cities-report

Pressekontakt:

Michael Scharfschwerdt
Director Marketing & Communications
A.T. Kearney GmbH
Charlottenstraße 57
10117 Berlin

Telefon: + 49 30 2066 3363
E-Mail: michael.scharfschwerdt@atkearney.com

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